Das Schreien vor Gott. Predigt über Lukas 18,1-8 (1899) Von Christoph Blumhardt Dieses Gleichnis ist sehr bezeichnend für das Werden … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Christoph Blumhardts Predigt über das Gleichnis von der bittenden Witwe (Lukas 18,1-8) von 1897: „Die Staaten haben nichts im Sinn als ihre Soldaten, ihre Polizei und ihre Gesetze, aber nach Gott fragt man nicht; der gilt nichts, und da sind dann Verhältnisse in der Menschheit, soziale und gesellschaftliche, in Handel und Wandel und Gewerbe und Erfindungen der heutigen Welt, die nützen alle nichts. Je gescheuter die Leute werden, um so weniger wollen sie Feuer werden fürs Reich Gottes.“
Die Witwe. Predigt über Lukas 18,1-8 Von Christoph Blumhardt Er sagte ihnen aber ein Gleichnis davon, daß man allezeit beten … Mehr
Hans Joachim Iwand über die Kirche und Israel (Predigtmeditation zu Epheser 2,19, 1946): „Es war schon längst ein Haus Gottes, ein Volk Gottes da, es war längst Gott offenbar in seinem Willen und seiner Verheißung, es war längst Offenbarung geschehen, es war, wie Luther gern sagt, Kirche da seit Beginn der Welt. Es war ein Volk da, das sich Gott zum Eigentum erwählt hatte und das er wunderbar geführt, mit dem er sich in einzigartiger Weise verbunden hatte.“
Predigtmeditation zu Epheser 2,19 (Wochenspruch 7. Sonntag nach Trinitatis) Von Hans Joachim Iwand So seid ihr nun nicht mehr Gäste … Mehr
Karl Barth, Predigt über Psalm 103,1-4 (1943): „Irgendwo wächst jetzt schon das Holz heran, aus dem man einmal deinen Sarg machen wird, und irgendwo ist ein Stück grüner Erde, und das wird einmal aufgeworfen werden, um dein Grab zu sein. Und irgendeinmal wird die Stunde kommen, da werden deine Freunde und deine Verwandten dorthin ziehen, und du wirst auch dabeisein, aber dich wird man tragen oder fahren, und du wirst eine rätselhafte, leblose Masse, eine Leiche sein.“
Predigt über Psalm 103,1-4 (1943) Von Karl Barth Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen … Mehr
Rudolf Bohrens Predigt über 2. Korinther 5,1-10 – Das ewige Haus: „Wir kommen zwar nackt zur Welt und müssen nackt von der Welt. – So sagt’s die Heilige Schrift. – Aber wir bedecken unsere Toten. Bei jedem Verkehrsunfall wird sofort eine Decke auf den Toten gelegt. Der Tote soll nicht nackt, nicht entblößt daliegen. – Es ist, als ob ein solches Verhalten ein fernes Echo wäre auf die apostolische Furcht und Sehnsucht, nicht ausgezogen, sondern überzogen zu werden.“
Das ewige Haus. Predigt über 2. Korinther 5,1-10 Von Rudolf Bohren Als man dem württembergischen Pfarrer Christoph Blumhardt die Nachricht … Mehr
Martin Luther über das Meditieren der Heiligen Schrift (zu Psalm 119,24): „Darum darfst du niemals hochmütig sein, als wärest du schon satt und reich. Immer soll dir die Schrift Zeugnis dessen sein, was du noch nicht verstanden und noch nicht getan hast. Dennoch sollst du immer darnach trachten und darauf warten, es zu tun und zu verstehen, wie (Psalm 119, Vers 20) sagt: meine Seele ist begierig nach deinen Rechten zu aller Zeit.“
Über das Meditieren der Heiligen Schrift. Zu Psalm 119,24: „Über deine Zeugnisse meditiere ich“ Von Martin Luther Merke fleißig: wo … Mehr
Rudolf Bohren, Predigt als Erzählung (1967): „Der Prediger ist kein Causeur oder Dichter. Er muß nacherzählen. Sein Mangel an Verstand und an Sprachkraft wird damit evident. Er hält sich an eine Vorlage, er erzählt, was andere schon vorerzählt haben. Indem er nach-erzählt, ist von ihm primär nicht Originalität zu verlangen. Er ist nicht Schöpfer seiner Erzählung, sondern lediglich Reproduzent; er reproduziert, was tradiert ist und da steht. Er wiederholt, er re-zitiert. So erinnert er.“
Predigt als Erzählung Von Rudolf Bohren »Erzählen im eigentlichen Sinn des Wortes ist unmöglich geworden.« Dieser Satz von Alain Robbe-Grillet … Mehr
Friedrich Mildenberger, Predigt über Apostelgeschichte 10,1-11,18: „Wie damals so heute ist der Heilige Geist unserem kirchlichen, menschlichen Streiten und Entscheiden schon voraus. Wir erbitten von ihm, daß er uns die Augen öffnet für sein Wirken und die Ohren für das Wort der Schwestern und Brüder und uns ein mutiges Herz gibt, damit wir zu denen gehören, von denen ganz am Ende aller Geschichten und aller Geschichte gesagt werden kann: Auch sie sind schließlich doch mitgekommen.“
Predigt über Apostelgeschichte 10,1-11,18 Von Friedrich Mildenberger Am Ende, liebe Gemeinde, ist eine gute Geschichte daraus geworden. Die läßt sich … Mehr
Manfred Seitz, Predigt über 4. Mose 6,22-27: „Schutzbedürftig, rechtlos auf Gnade angewiesen, ohne verläßliche Friedensordnung, unmittelbar und jederzeit bedroht, werden wir nur durch die Gewährung des Segens über dem Abgrund gehalten.“
Predigt über 4. Mose 6,22-27 Von Manfred Seitz I Liebe Gemeinde! Im Segen haben wir sowohl einen Abschnitt der Bibel … Mehr