Friedrich Mildenberger, Predigt über Apostelgeschichte 10,1-11,18: „Wie damals so heute ist der Heilige Geist unserem kirchlichen, menschlichen Streiten und Entscheiden schon voraus. Wir erbitten von ihm, daß er uns die Augen öffnet für sein Wirken und die Ohren für das Wort der Schwestern und Brüder und uns ein mutiges Herz gibt, damit wir zu denen gehören, von de­nen ganz am Ende aller Geschichten und aller Geschichte gesagt wer­den kann: Auch sie sind schließlich doch mitgekommen.“

Predigt über Apostelgeschichte 10,1-11,18

Von Friedrich Mildenberger

Am Ende, liebe Gemeinde, ist eine gute Geschichte daraus geworden. Die läßt sich erzählen. Wir können uns freuen an ihr, können uns durch sie trösten und erbauen lassen. Am Ende, da zeigt sich: Es ist Gottes ganz besondere Vorsehung gewesen – für die Theologen sage ich auch den Fachausdruck: die providentia specialissima –, mit der er seine Christenheit wie jeden einzelnen, den er zum Heil berufen hat, begleitet und zum Ziel führt. Ich will diese Geschichte von Petrus und von dem heidnischen Hauptmann Kornelius, die sich in der Apo­stelgeschichte im zehnten und in der ersten Hälfte des elften Kapitels findet, hier nacherzählen. Der für heute vorgesehene Predigttext ist ein Ausschnitt aus dieser Geschichte. Aber die läßt sich nicht gut in handliche Stücke zerteilen. Darum wollen wir uns die ganze Ge­schichte vornehmen. Doch muß ich dazu noch einiges im voraus sa­gen.

Am Ende ist eine gute Geschichte daraus geworden. Aber wir leben ja nicht einfach am Ende, wenn aus den vielen Fragen, den Auseinan­dersetzungen, den Ängsten und all der Aufregung, die unsere Ent­scheidungen begleiten, schließlich eine gute Geschichte geworden ist. Was vorbei ist, was entschieden ist, das läßt sich so erzählen, wie diese Geschichte von Petrus und Kornelius. Entschieden wurde da, daß auch den Heiden und nicht nur den Juden das Heil Gottes in Jesus Christus gilt. Wir können das heute feiern und miteinander singen:

Lobt Gott den Herrn, ihr Heiden all,
lobt Gott von Herzensgründe,
preist ihn, ihr Völker allzumal,
dankt ihm zu aller Stunde,
daß er euch auch erwählet hat
und mitgeteilet seine Gnad
in Christo, seinem Sohne.

Da wissen wir: Es war die richtige Entscheidung, die damals getroffen wurde. Da ist Gottes Führung offenkundig geworden. Vielleicht kön­nen wir auch Martin Luther und die Reformation so feiern, wie wir das im eben zu Ende gegangenen Lutherjahr 1983 getan haben: Rich­tig ist da entschieden worden. Obwohl hier ja der Stachel bleibt, daß unsere katholischen Mitchristen nicht mitmachen können. Die kön­nen doch allenfalls mit vielen und starken Vorbehalten das eine oder andere von dem gelten lassen, was wir da gefeiert und so als gottge­wollt bejaht haben.

Denken wir an die verworrene Zeit vor fünfzig Jahren zurück, den „Kirchenkampf“ und die damals geforderten Entscheidungen, dann wird unser Urteil nicht so zuversichtlich sein, und das Feiern fällt uns da schwerer. Sicher wird heute kaum jemand ernstlich bestreiten wol­len, daß die damals auf der Barmer Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche getroffene Entscheidung richtig und notwen­dig war. Aber wir, die das heute so sagen können, sind ja anders dran als die damals. Und damals mußten sie sich entscheiden. Da standen viele, die wir doch auch zu unseren Vätern zählen, auf der anderen, der falschen Seite oder konnten und wollten gerade nicht entschieden „Ja“ oder „Nein“ sagen. Unter denen, die heute dankbar auf jene Entscheidung zurückblicken, ist doch gewiß auch mancher, der da­mals anders entschieden hat oder der von seinem Vater oder Großva­ter gehört hat, wie unklar für viele Leute damals war, was zur Ent­scheidung stand.

Und erst recht ist natürlich umstritten, was gegenwärtig zur Entschei­dung ansteht: eine klare Option der Kirche in den großen politischen und wirtschaftlichen Fragen, die unsere Gesellschaft bewegen. Wenn wir uns deshalb freuen über die besondere Vorsehung Gottes, mit der er seine Christenheit durch die Zeiten geleitet hat, dann geht das nur so, daß wir zugleich wissen: Er hat mit uns Mühe, unser Gott, weil wir ihm nicht immer und vielleicht nur ganz selten willig dahin folgen, wo er uns haben will. Daß er, Gott, mit uns Mühe hat, das merken wir sehr deutlich daran, daß wir Christen miteinander Mühe haben, weil der eine so sagt und der andere anders. Dabei behauptet dann jeder, was er sagt, das sei Gottes Wille, und darum müßten die anderen ge­rade auf ihn hören und mit ihm mitkommen.

Nach dieser langen, aber doch wohl nicht unnötigen Vorbemerkung kommen wir nun zu unserer Geschichte. Ihr Schauplatz ist zunächst die Mittelmeerküste Palästinas, die Stadt Joppe, das dann Jaffa hieß und jetzt mit Tel-Aviv vereinigt ist, und das etwa fünfzig Kilometer nördlich davon liegende Cäsarea, damals Amtssitz des römischen Statthalters. Aber ihr eigentliches Ziel findet diese Geschichte dann erst in Jerusalem.

In Cäsarea fängt es an. Da ist der Hauptmann Kornelius stationiert, ein frommer Mann, bei Heiden und Juden wegen seiner Gottesfurcht bekannt. Während er betet, erscheint ihm ein Engel und überbringt ihm eine Botschaft: Schick nach Joppe und laß einen Mann namens Simon Petrus zu dir holen. Der wird dir Gottes Wort sagen. Kornelius gehorcht und schickt sofort zwei Diener los samt einem Soldaten und sagt ihnen, wo sie diesen Simon Petrus finden können und warum sie ihn holen sollen.

In Joppe geht es weiter: Da ist Simon Petrus bei einem namensglei­chen Christen zu Gast, bei Simon dem Gerber. Um die Mittagszeit steigt er auf das Dach des Hauses und betet, wie er das zu dieser Zeit gewohnt ist. Er gerät in Verzückung, so wird erzählt, und sieht ein Gesicht: Ein großes, leinenes Tuch wird an den vier Zipfeln vom Him­mel herabgelassen, und als er zusieht, da ist es voll unreiner ekliger Tiere, Gewürm und Vögel. Dazu hört er eine Stimme sagen: „Steh auf, Petrus, schlachte und iß!“ Das darf doch nicht wahr sein! So ist die spontane Reaktion des Petrus: „O nein, Herr, denn ich habe noch nie etwas Verbotenes und Unreines gegessen.“ Von klein auf hat er das doch gelernt, wie jeder fromme Jude: Rein und unrein muß man unterscheiden, so hat es Gott geboten. Das gehört zu der gottgewoll­ten Ordnung des Lebens, die einer nicht übertreten darf, ist Gesetz. Was da in dem Tuch durcheinanderläuft und kriecht und flattert, das ist so widerlich und ekelhaft und abscheulich, daß es dem Petrus schon übel wird bei dem Gedanken, er müsse so etwas essen. Nicht nur so ist das, wie wenn einer von uns die sprichwörtliche Kröte wirk­lich schlucken müßte. Viel schlimmer ist das: Wie wenn einem alten lutherischen Dekan, der seine Zweireichelehre noch bei Werner Elert gelernt hat, befohlen würde, er müsse beim Ostermarsch der Atom­waffengegner mitgehen. Das ist unmöglich! Aber Petrus hört es wie­der, eindringlich: „Was Gott rein gemacht hat, das nenne du nicht verboten!“ Er hört es einmal und nocheinmal und nocheinmal.

Dann verschwindet das Tuch wieder vom Himmel, und zurück bleibt ein sehr nachdenklicher Petrus. Was soll er mit diesem merkwürdigen und phantastischen Erleben anfangen? Doch das soll ihm bald aufge­hen. Denn während er noch nachdenkt, klopfen unten die Abgesand­ten des Kornelius an die Tür und fragen nach ihm. Da wird ihm sofort klar, was seine Vision bedeutet. Der Heilige Geist sagt ihm: Mitkom­men sollst du mit diesen Leuten, denn ich habe sie gesandt!

Am anderen Morgen macht sich Petrus mit den Abgesandten des Kornelius auf den Weg. Aber er nimmt noch ein paar Christenbrüder aus Joppe mit. Denn allein will er diesen neuen und gefährlichen Weg nicht gehen. Er weiß ja, wohin dieser Weg führt: ins Haus eines Hei­den und zur Gemeinschaft der Heiden. Davor graut ihm. Sowenig er bisher Katzen oder Krähen oder Blindschleichen gegessen hatte, so­wenig hatte er je einen Fuß über die Schwelle eines heidnischen Hau­ses gesetzt. So etwas tut man nicht als Jude, denn Gott will das nicht. Aber eben dazu ist er nun auf Gottes Geheiß hin unterwegs. Wird das ein gutes Ende nehmen?

In Cäsarea, da wird Simon Petrus gespannt erwartet. Das nicht nur von Kornelius. Der hat vielmehr seine Freunde und Verwandten samt dem Hauspersonal zusammengeholt: Wenn Gottes Wort angekün­digt ist, dann ist da eine große Sache im Gang, die nicht bloß dem einen Kornelius gelten kann. Und dann kommen sie an, Petrus und seine Begleiter. Kornelius eilt ihnen entgegen und fällt vor Petrus nie­der, wie man vor Gott selbst niederfällt: Wer Gottes Wort zu sagen hat, den muß man auch ehren wie Gott selbst! „So nicht! Ich bin ein Mensch wie du“, sagt Petrus und hebt Kornelius auf und schließt ihn in die Arme – der Jude den Heiden, der sündige Mensch den sündigen Menschen. Gottes Geist hat sie zusammengeführt. Das muß dann aber auch ausdrücklich gesagt werden. Und es wird gesagt, denn nun hält Petrus seine Christuspredigt. So geht sie:

„Nun erfahre ich in Wahrheit, daß Gott die Person nicht ansieht; son­dern in jedem Volk, wer ihn fürchtet und recht tut, der ist ihm angenehm. Er hat das Wort dem Volk Israel gesandt und Frieden verkün­digt durch Jesus Christus, welcher ist Herr über alle. Ihr wißt, was in ganz Judäa geschehen ist, angefangen von Galiläa nach der Taufe, die Johannes predigte, wie Gott Jesus von Nazareth gesalbt hat mit heiligem Geist und Kraft; der ist umhergezogen und hat Gutes getan und alle gesund gemacht, die in der Gewalt des Teufels waren, denn Gott war mit ihm. Und wir sind Zeugen für alles, was er getan hat im jüdischen Land und in Jerusalem. Den haben sie an das Holz gehängt und getötet. Den hat Gott auferweckt am dritten Tag und hat ihn er­scheinen lassen, nicht dem ganzen Volk, sondern uns, den von Gott vorher erwählten Zeugen, die wir mit ihm gegessen und getrunken ha­ben, nachdem er auferstanden war von den Toten. Und er hat uns ge­boten, dem Volk zu predigen und zu bezeugen, daß er von Gott be­stimmt ist zum Richter der Lebenden und der Toten. Von diesem be­zeugen alle Propheten, daß durch seinen Namen alle, die an ihn glau­ben, Vergebung der Sünden empfangen sollten.“

Gewiß, der Heilige Geist ist da vorausgegangen; so führt Gott seine Christenheit. Aber Petrus ist dem nachgekommen, obwohl ihm das bitter schwer gefallen ist: Er mußte etwas Schlimmes tun, etwas Angstbesetztes, mußte ein großes Tabu brechen, das er von klein auf eingeübt hatte. Er mußte lernen, daß Gottes Wille nicht einfach das war, was er gehört und geglaubt hatte. Er mußte heraus aus dem Schutz des Gesetzes, der Gewohnheit, der religiösen Tradition, die er bisher für unverrückbar gehalten hatte. So geht es dort, wo Gott in seiner ganz besonderen Vorsehung seine Christenheit führt: Da geht der Heilige Geist voraus; und die Menschen kommen nach.

So geschieht das gleich noch einmal in unserer Geschichte. Die fährt fort: „Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhörten. Und die gläubig gewordenen Juden, die mit Petrus gekommen waren, entsetzten sich, weil auch auf die Heiden die Gabe des heiligen Geistes ausgegossen wurde; denn sie hörten, daß sie in Zungen redeten und Gott hoch priesen. Da antwor­tete Petrus: Kann auch jemand denen das Wasser der Taufe verweh­ren, die den heiligen Geist empfangen haben ebenso wie wir? Und er befahl, sie zu taufen im Namen Jesu Christi.“ Das weiß Petrus: Wo Gottes Geist vorausgegangen ist, da müssen die Menschen nachkom­men. So bleiben Petrus und die Christen mit ihm noch eine Zeitlang bei ihren neuen Schwestern und Brüdern. Damit unterstreichen sie: Die Entscheidung ist gefallen: Auch die ehemaligen Heiden gehören zur Gemeinschaft der Christenheit.

Doch damit, daß sie da in Joppe und Cäsarea zusammengefunden ha­ben, daß der Jude Petrus in dem heidnischen Soldaten Kornelius sei­nen christlichen Bruder gefunden hat, ist unsere Geschichte noch nicht am Ende. Ihr Ziel findet sie erst in Jerusalem.

Dort in Jerusalem, bei den Aposteln, in der ersten, der größten und wichtigsten Gemeinde der Christenheit hatte man gehört, was gesche­hen war. Man wollte es nicht glauben: So etwas darf es doch gar nicht geben! Nun war Petrus vorgeprescht, hatte die Ordnung verletzt, das Gesetz mißachtet, die durch Gottes Gesetz markierte Grenze zu den Heiden überschritten. Da waren dieselben Ängste, die Petrus über­winden mußte. Und nun richtete sich die Aggression gegen ihn. „Als Petrus hinaufkam nach Jerusalem, stritten die gläubig gewordenen Juden mit ihm und sprachen: Du bist zu Männern gegangen, die nicht Juden sind, und hast mit ihnen gegessen.“

Solche Argumentation ist mir geläufig. Es soll sich nichts ändern, denn bisher ist es doch gut gegangen, so, wie es war. Man hat sich ar­rangiert mit den Gegebenheiten, den Machtverhältnissen, damals mit den Juden in Jerusalem. Und spürt, daß das nun Schwierigkeiten ge­ben kann, daß da umgelernt werden muß. Dagegen wehrt man sich. Da heißt es dann etwa so wie auf einem Werbeblatt der „Evangeli­schen Notgemeinschaft in Deutschland“, das am Freitag meiner Ta­geszeitung beigelegt war: „Die biblische Botschaft wird verändert, verunreinigt und verfälscht… Zahlreiche Theologen haben eine ne­gative Einstellung zu den Ordnungen von Volk und Staat. Viele ha­ben eine Vorliebe für die Revolution.“

Jawohl, eine Revolution war das damals schon, als Petrus zu dem Heiden Kornelius ging! Das darf nicht sein. „Wir sehen das Heilmit­tel für die Kirche in einer entschiedenen Besinnung auf ihren eigent­lichen Auftrag.“ Den werden die Judenchristen damals dem Petrus so erklärt haben: Den Juden, dem erwählten Gottesvolk, soll Jesus als der gottgesandte Messias nahegebracht werden. Alles, was darüber hinausgeht, kann diesem eigentlichen Auftrag nur schaden.

Doch die Kirche kann ja nicht Kirche bleiben, wenn sie auf dem Weg nicht mitkommt, den Gott sie führt. Sie muß dem Heiligen Geist nachkommen; nur dann bleibt sie dort, wo Gott sie haben will. Petrus hatte denen in Jerusalem seine Geschichte zu erzählen. Darauf hörten sie und haben begriffen, daß es weitergehen mußte, anders als sie sich das gedacht hatten. Wo Gott selbst vorausgegangen ist, da müssen die Gläubigen nachkommen, auch wenn das manchem schwer fällt. Dem Petrus selbst ist sein Weg von Joppe nach Cäsarea ja gewiß auch nicht leicht gefallen!

Auch bei uns gibt es ja Leute, die Geschichten zu erzählen haben. Und wir tun als christliche Gemeinde gut daran, auch aufmerksam zuzu­hören. Etwa auf das zu hören, was der alte Pfarrer Karl Steinbauer aus der Zeit vor fünfzig Jahren zu erzählen weiß. So geht das nun ein­mal zu, daß der Heilige Geist, daß Gott selbst seiner Christenheit und dem, was sie zu entscheiden hat, immer schon voraus ist. Dann läßt er zuerst ein paar Leute vorangehen, wie damals den Petrus und die sechs Brüder aus Joppe, die er nach Cäsarea mitgenommen hatte. Die haben dann ihre Geschichte, und an den anderen ist es, nachzukom­men. Auch damals war es freilich so, daß dann nicht alle mitgekom­men sind. Einige von den Judenchristen wollten den Weg des Petrus und erst recht dann den Weg des Paulus zu den Heiden nicht mitge­hen. Aber die sind zu einer Sekte verkümmert, von der wir gerade noch den Namen kennen: die Armen, die Ebioniten.

Doch nicht die Entscheidung, die damals anstand und getroffen wurde, bekümmert uns jetzt. Wir sind ja alle längst mitgekommen bei der Führung der Christenheit zu den Heiden. Wir haben auch andere Entscheidungen gerne und willig anerkannt, dankbar für Gottes Füh­rung: die Entscheidung der Reformation und doch auch die Entschei­dung der Bekennenden Kirche vor fünfzig Jahren. Doch der Weg der Christenheit geht weiter. Und da ist vieles strittig, unentschieden, un­klar. Wir haben Mühe mit Gottes Führung und haben miteinander Mühe. Da tröstet dann eine solche gute Geschichte wie die von Petrus und von Kornelius und von der Christengemeinde in Jerusalem, von der es ganz am Ende heißt: „Da sie das hörten – die Geschich­te des Petrus – schwiegen sie still und lobten Gott und sprachen: So hat Gott auch den Heiden die Umkehr gegeben, die zum Heil führt.“

Wir können uns mit einer solchen Geschichte trösten und an ihr freuen, weil sie uns Gottes ganz besondere Führung, seine providentia specialissima, vor Augen stellt. Wie damals so heute ist der Heilige Geist unserem kirchlichen, menschlichen Streiten und Entscheiden schon voraus. Wir erbitten von ihm, daß er uns die Augen öffnet für sein Wirken und die Ohren für das Wort der Schwestern und Brüder und uns ein mutiges Herz gibt, damit wir zu denen gehören, von de­nen ganz am Ende aller Geschichten und aller Geschichte gesagt wer­den kann: Auch sie sind schließlich doch mitgekommen.

Amen.

Quelle: Wolfgang Bub/Christian Eyselein/Günter R. Schmidt, Lebenswort. Erlanger Universitätspredigten. Manfred Seitz zum 60. Geburtstag, Erlangen: Junge & Sohn, 1988, S. 152-159.

Hier die Predigt als pdf.

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