Martin Luther, Eine kurze Form der Zehn Gebote (1520): „Das erste Gebot lehrt, wie sich der Mensch zu Gott innerlich in seinem Herzen verhalten soll, d. h., was er allezeit von ihm denken, halten und wie er ihn achten soll: daß Gott es nämlich ist, der ihm alles Gute zuteil werden läßt, und daß der Mensch ihn wie einen Vater und guten Freund mit seiner ganzen Treue, Liebe und seinem Glauben allezeit fürchten und nie beleidi­gen soll, ebenso wie ein Kind sich zu seinem Vater verhält.“

Eine kurze Form der Zehn Gebote Von Martin Luther Die erste und rechte Tafel des Moses Sie umfaßt die ersten … Mehr

„Auf dass dir’s wohl ergehe und du lange lebest auf Erden“. Zur Textgeschichte des Dekalogs in Luthers Kleinem Katechismus: „Was gegenwärtig fehlt, ist eine gemeinsame ökumenische Fassung der Zehn Gebote analog zum Glaubensbekenntnis und zum Vaterunser. Hierfür könnte in der Tat Luthers ursprüng­liche Fassung eine Vorlage sein.“

„Auf dass dir’s wohl ergehe und du lange lebest auf Erden“. Zur Textgeschichte des Dekalogs in Luthers Kleinem Katechismus Die … Mehr

Martin Luthers Einspruch gegen landeskirchliche Gottesdienstagenden in einem Brief an Georg von Anhalt von 1545: „Ich kann nicht diesen Rat erteilen, dass an jedem Ort und überall Einheitlichkeit der gottes­dienst­lichen Formen bestehen soll, sondern wo die offensichtlich gottlosen und albernen got­tesdienstlichen Formen abgeschafft worden sind, sollen unterschiedliche geduldet werden, so dass, wenn irgendwo einige aufgehört haben, sie nicht wieder­hergestellt und, wenn sie ge­blie­ben sind, nicht aufgegeben wer­den.“

Es ist Martin Luther, der landeskirchlich verordneten Gottesdienstagenden widersprochen hat: „Es scheint mir nicht notwendig zu sein, dass man allzu … Mehr

Martin Luthers Predigt über Matthäus 7,12 (Goldene Regel): „Bist du ein Handwerksmann, so ist die Bibel in deine Werkstatt gelegt, in deine Hand, in dein Herz und lehrt dich und predigt dir vor, wie du dem Nächsten tun sollst. Sieh dein Handwerkszeug, deine Nadel, deinen Fingerhut, dein Bierfaß, deine Handelsware, deine Wage, deine Elle und dein Maß an, — überall ist dieser Spruch drauf geschrieben.“

Predigt über Matthäus 7,12 (Goldene Regel) Von Martin Luther Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, … Mehr

„Zehn Gebote entfaltet“ – Ein Projekt mit zehn Stelen im öffentlichen Raum um die Martin-Luther-Kirche in Vöhringen: „Luthers Erläuterungen im Kleinen Katechismus werden durch Auslassungen auf prägnante Grundworte reduziert. Diese sprechen aus, was sowohl für den christlichen Lebensweg wie auch für das Zusammenleben vor Ort bzw. in der Gesellschaft grundlegend ist.“

Zehn Gebote entfaltet Die Zehn Gebote gelten nach Martin Luther als „Ausbund göttlicher Lehre für das was wir tun sollen, … Mehr

Xiaojing – chinesischer Klassiker in Sachen Kindespietät: „Ehrfurcht (xiao) ist die Wurzel der Tugend und das, woraus die Erziehung erwächst. Setz’ dich wieder! Ich will mit dir reden. Den Leib mit Haut und Haaren haben wir von Vater und Mutter empfangen. Ihn nicht zu ver­derben oder zu beschädigen wagen: das ist der Ehr­furcht Anfang.“

Als grundlegende Tugend für das menschliche Zusammenleben gilt in der chinesischen Kultur die Kindespietät bzw. Ehrfurcht gegenüber den Eltern (xiao). … Mehr

Franz Rosenzweig, Die Schrift und Luther (1926): „Die Stimme dieses Buches darf sich in keinen Raum einschließen lassen, nicht in den geheiligten Innenraum einer Kirche, nicht in das Sprachheiligtum eines Volks, nicht in den Kreis der himmlischen Bilder, die über eines Landes Himmel ziehen. Sie will immer wieder von draußen schallen, von jenseits dieser Kirche, von jenseits dieses Volks, von jenseits dieses Himmels.“

Die Schrift und Luther Von Franz Rosenzweig I Übersetzen heißt zwei Herren dienen. Also kann es niemand. Also ist es … Mehr

Martin Luther, Brief an Ludwig Senfl (1530): „Wir wissen, dass die Musik auch den Dämonen verhasst und unerträglich ist. Und ich urteile rundheraus und scheue mich nicht zu behaupten, dass es nach der Theologie keine Kunst gibt, die der Musik gleichgestellt werden könnte. Sie allein bringt nach der Theologie das zuwege, nämlich ein ruhiges und fröhliches Herz. Dafür ist ein klarer Beweis, dass der Teufel, der Urheber trauriger Sorgen und beängstigender Unruhen, beim Klang der Musik fast genauso wie beim Wort der Theologie flieht.“

Brief an Ludwig Senfl über die Musik (1530) Luthers Wertschätzung der Musik kommt in seinem Brief an Ludwig Senfl (um … Mehr