Paul Schempp, Gott ist unsere Zuversicht. Predigt über Psalm 46,2-4 (1947): „Wie den Weltuntergang, so können auch das ja nicht die Menschen mit ihrer Kraft fertig bringen, Berge mitten ins Meer versenken. Wenn aber Gott das täte, so wär’s kein anderer Gott als der Eine wahre Gott, der unsere Zuversicht und Stärke ist. Auch dann, wenn zu allem unserem Unglück hin auch noch die Natur in Aufruhr käme und das Meer wütete und wallte und von seinem Ungestüm die Berge einfielen, wäre Gott es, der da seine Macht zeigte und uns zeigen wollte, daß Er allein auch helfen kann mit dieser seiner Macht.“

Gott ist unsere Zuversicht. Predigt über Psalm 46,2-4 Von Paul Schempp Gott ist unsre Zuversicht und Stärke.Eine Hilfe in den … Mehr

Hans-Werner Surkau über Hans Joachim Iwand (1987): „Von ihm konnte eine Freimütigkeit ausstrahlen, die von Anfang an gewann, eine Herzlichkeit, die auch den Fremden nicht ausschloß, eine Offenheit zur Selbstkritik und Willigkeit zu einem neuen Anfang, die manchem den Weg zur verlorenen oder selbst verlassenen Bru­derschaft ermöglichte. Wer ihn einmal so erlebt hat, trotz gelegentlicher Schroffheit, die nie persönlich bedingt war, der wird Hans Joachim Iwand unvergessen behalten.“

Iwand, Hans Joachim (1899-1960) Von Hans-Werner Surkau 1. Leben Hans Joachim Iwand wurde am 11. Juli 1899 als Pfarrerssohn in … Mehr

Ernst Wolf, In memoriam Hans Joachim Iwand (1960): „Iwand hat sei­nen theologischen Kampf gekämpft, oft allein gelassen, aber doch kein Einsamer, ein Warner, der auch der Kirche, solange er lebte, immer etwas unangenehm war, und der nach seinem Tode ihr nunmehr un­ersetzlich fehlen wird. Was er hinterläßt, ist ein theologisches und gei­stiges Vermächtnis, das dazu aufruft, den von ihm eingeschlagenen Weg selbständig weiterzuverfolgen.“

In memoriam Hans Joachim Iwand (11.7.1899 – 2.5.1960) Von Ernst Wolf „Es liegt in der Theologie dieses Mannes und in … Mehr

Elie Wiesel, Der Sabbat ist es, der mir fehlt. Was mein Leben verändert hat: „Ich fühlte mich vor allem als Fremder. Ich hatte meinen Glauben und damit mein Zugehörigkeitsgefühl und meinen Orientierungssinn verloren. Mein Glaube an das Leben war mit Asche bedeckt. Mein Glaube an den Menschen war voller Hohn, war kindisch und steril. Mein Glau­be an Gott erschüt­tert. Dinge und Wörter hatten ihre Bedeutung, hatten ihre Achse verloren.“

Der Sabbat ist es, der mir fehlt. Was mein Leben verändert hat Von Elie Wiesel Alle Welt ändert sich. Leben … Mehr

Werner Weinberg, Gott in Bergen-Belsen: „Mein Dilemma lag darin, dass ich den Gott des Konzentra­tionslagers nicht in Einklang bringen konnte mit dem bequemen Gott der Gerechtigkeit, Liebe und Gnade, so wie ich ihn in meiner Jugend in der Schule, in Erzählungen, Gebeten, im täglichen Leben gekannt hatte. In jenen Tagen war Gott immer ‚der liebe Gott‘. Aber im Konzentrationslager schienen der ‚liebe Gott‘ und der Gott des Unheils nebeneinander zu be­stehen.“

Gott in Bergen-Belsen Von Werner Weinberg Viele gelehrte Abhandlungen sind über die Auswirkungen des Holocaust auf Glaube und religiöse Haltung … Mehr

Gerhard von Rad über die Bileam-Geschichte in seinem Mose-Büchlein von 1940: „Balak schaut dem Bileam zu und Israel zeltet ahnungslos im Talgrund. Handelnd sind allein die Mächte oberhalb des irdischen Kräfte­spiels. Hie Bileam, der Macht hat, die dämonischen Gewalten zu mobilisieren (oder besser: der in der Macht der dämonischen Gewalten ist), hie Gott, der Herr. Und wieder sagen wir: Das eben will der Erzähler zeigen; die Entscheidung in diesem Kampf fällt nicht bei Menschen, sondern in einer höheren Dimension.“

Als 2011 die englischsprachige Ausgabe des Mose-Büchleins Gerhard von Rads noch einmal neu herausgegeben wurde (Gerhard von Rad, Moses, hrsg. … Mehr

„Parergon“. Karl Barth über sich selbst (1938 und 1948): „Ich konnte mich auf keinem der genannten Gebiete einfach an eine gegebene Kirchenlehre und theologische Tradition anschließen, sondern mußte von der von mir für richtig gehaltenen Mitte (dem alt- und neutestamentlichen Zeugnis von der Person und dem Werk Jesu Christi) aus Alles neu durchdenken und entfalten. So stand ich tatsächlich Jahr für Jahr vor neuen und sehr aufregenden Fragen und in Untersuchungen, in deren Verlauf und Zusammenhang ich einen weiten Weg zu gehen hatte.“

„Parergon“. Karl Barth über sich selbst[1] Von Karl Barth Veränderung 1928-1938 Der Herausgeber von „The Christian Century“ hat mit größtem … Mehr