„Wege in die Bibel“ war eine besondere Reihe, die zwischen 1939 und 1941 im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht erschien: 1939 … Mehr
Kategorie: Kirchengeschichte
Gotthilf Schenkel, Der lebendige Christus und der Hitlersturm (1932): „Es hat den Anschein, als hätte der Rausch des Faschismus in den protestantischen Gegenden weithin all jene tiefere bußfertige Erkenntnis des neuerwachten christlichen Gewissens weggeblasen. Diejenigen, die sich in der Tat und Wahrheit zur Sache Christi bekennen, müssen sich darauf gefaßt machen, gleich dem Meister um der Gerechtigkeit willen Verfolgung zu erdulden.“
Was der württembergische Pfarrer Gotthilf Schenkel 1932 über den Nationalsozialismus schrieb, war hellsichtig. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten organisierte die … Mehr
Erhard Eppler über Gotthilf Schenkel: „Er gehörte zu den Theologen. die sich bereits gegen Ende der Zwanzigerjahre eindeutig und schroff gegen die Kollegen wandten, die sich dann bei den „Deutschen Christen“ sammelten und Hitler verehrten. Und doch wird er kaum genannt, wo es um Widerstand in der evangelischen Kirche geht.“
Über Gotthilf Schenkel Von Erhard Eppler Über Gotthilf Schenkel (1889-1960), promovierter Theologe, Pazifist, religiöser Sozialist, Freimaurer, Pfarrer an der Pauluskirche … Mehr
Max Josef Metzgers Rede auf dem Internationalen Kriegsgegnertag Pfingsten 1929 in Den Haag: „Wenn Europa noch einmal der Kriegsfurie ausgeliefert wird, so heißt das nicht mehr und nicht weniger als den Selbstmord Europas, die Vernichtung des ganzen Kontinents mit seiner gesamten Zivilisation und Kultur.“
Rede auf dem Internationalen Kriegsgegnertag Pfingsten 1929 in Den Haag (Auszug) Von Max Josef Metzger Menschen aller Staaten, vereinigt Euch! … Mehr
Max Josef Metzgers letzter Brief vor seiner Hinrichtung am 17. April 1944: „Nun will der Herr von mir das Lebensopfer. Ich sag mein frohes Ja zu seinem Willen. Ich hab’ Ihm ja das Leben angeboten für den Frieden der Welt und die Einheit der Kirche – Er will es haben. Möchte er es segnen!“
Als Max Josef Metzger am 17. April 1944 im Gefängnis Brandenburg-Görden eineinhalb Stunden vor seiner anstehenden Hinrichtung erfuhr, schrieb er … Mehr
Predigt zu Jesus Sirach 35,16-22a im Hinblick auf Sophie Scholl: „In der Zeit des Betens bin ich noch nicht bei Trost. Aber das können wir wohl von Sophie Scholl lernen – im Beten nicht aufgeben. So wie es ja bei Jesus Sirach heißt: Der Beter ‚lässt nicht nach, bis der Höchste sich seiner annimmt und den Gerechten ihr Recht zuspricht und Gericht hält.‘ Bis Gott das Unheil zurechtrückt, ist Geduld gefordert. Ich brauche dazu einen Halt, woran ich mich auch in meinen Zweifeln festmachen kann. Sophie Scholl hat ihn für uns gefunden, wenn sie Fritz Hartnagel schreibt: ‚Ich will mich an das Seil klammern, das mir Gott in Jesus Christus zugeworfen hat, und wenn ich es nicht mehr in meinen erstarrten Händen fühle.‘“
Predigt zu Jesus Sirach 35,16-22a im Hinblick auf Sophie Scholls 100. Geburtstag Tagebücher bergen ganz persönliche Worte, die nicht für … Mehr
Max Josef Metzger auf dem Internationalen religiösen Friedenstag 1928 in Den Haag: „Darum, ihr Völker Europas, macht endlich einmal Schluß mit diesem System der Lüge in der Politik! Hört das Wort der Schrift, das wahrer ist als heidnische Parolen: Veritas liberabit vos – die Wahrheit wird euch freimachen!“
Aus Max Josef Metzgers Rede auf dem Internationalen religiösen Friedenstag am 2. August 1928 in Den Haag: Der Krieg verdankt … Mehr
Gebetsgottesdienst anlässlich drohender Kriegsgefahr am 30. September 1938: „Herr unser Gott, wir armen Sünder bekennen vor Dir die Sünde unserer Kirche, ihrer Leitung, ihrer Gemeinden und ihrer Hirten. Durch Lieblosigkeit haben wir den Lauf Deines Wortes oft gehindert, durch Menschenfurcht Dein Wort oft unglaubwürdig gemacht. Wir haben ein falsches Evangelium nur zu sehr geduldet.“
Als im September 1938 ein Angriffskrieg des Deutschen Reichs gegenüber der Tschecheslowakei bevorstand, ordnete die Vorläufige Leitung der Deutschen Evangelischen … Mehr
Max Josef Metzgers Osterlied aus der Todeszelle 1944: „Christ der HERR ist auferstanden! / leibverklärt in Herrlichkeit. / Kündet laut in allen Landen / Freiheit! Friede! Freudenzeit!
Am 10. April 1944, eine Woche vor seiner Hinrichtung, schrieb Max Josef Metzger in seiner Todeszelle in Brandenburg-Görden folgendes Osterlied: … Mehr