Der Sabbat ist es, der mir fehlt. Was mein Leben verändert hat Von Elie Wiesel Alle Welt ändert sich. Leben … Mehr
Kategorie: Kirchengeschichte
Werner Weinberg, Gott in Bergen-Belsen: „Mein Dilemma lag darin, dass ich den Gott des Konzentrationslagers nicht in Einklang bringen konnte mit dem bequemen Gott der Gerechtigkeit, Liebe und Gnade, so wie ich ihn in meiner Jugend in der Schule, in Erzählungen, Gebeten, im täglichen Leben gekannt hatte. In jenen Tagen war Gott immer ‚der liebe Gott‘. Aber im Konzentrationslager schienen der ‚liebe Gott‘ und der Gott des Unheils nebeneinander zu bestehen.“
Gott in Bergen-Belsen Von Werner Weinberg Viele gelehrte Abhandlungen sind über die Auswirkungen des Holocaust auf Glaube und religiöse Haltung … Mehr
Max Josef Metzger, Theologische Abhandlung über das Königtum Christi. Vermächtnis aus der Todeszelle (1943/44): „Christi ‚Königtum‘, zwar nicht ‚von dieser Welt‘, aber in dieser Welt, auf dieser Erde, was will es? Was ist die Mission des großen ‚Gesandten‘ des Vaters an die Menschheit?“
Theologische Abhandlung über das Königtum Christi. Vermächtnis aus der Todeszelle (1943/44) Von Max Josef Metzger „Christum oportet regnare!“ (1 Kor … Mehr
Gerhard von Rad über die Bileam-Geschichte in seinem Mose-Büchlein von 1940: „Balak schaut dem Bileam zu und Israel zeltet ahnungslos im Talgrund. Handelnd sind allein die Mächte oberhalb des irdischen Kräftespiels. Hie Bileam, der Macht hat, die dämonischen Gewalten zu mobilisieren (oder besser: der in der Macht der dämonischen Gewalten ist), hie Gott, der Herr. Und wieder sagen wir: Das eben will der Erzähler zeigen; die Entscheidung in diesem Kampf fällt nicht bei Menschen, sondern in einer höheren Dimension.“
Als 2011 die englischsprachige Ausgabe des Mose-Büchleins Gerhard von Rads noch einmal neu herausgegeben wurde (Gerhard von Rad, Moses, hrsg. … Mehr
„Parergon“. Karl Barth über sich selbst (1938 und 1948): „Ich konnte mich auf keinem der genannten Gebiete einfach an eine gegebene Kirchenlehre und theologische Tradition anschließen, sondern mußte von der von mir für richtig gehaltenen Mitte (dem alt- und neutestamentlichen Zeugnis von der Person und dem Werk Jesu Christi) aus Alles neu durchdenken und entfalten. So stand ich tatsächlich Jahr für Jahr vor neuen und sehr aufregenden Fragen und in Untersuchungen, in deren Verlauf und Zusammenhang ich einen weiten Weg zu gehen hatte.“
„Parergon“. Karl Barth über sich selbst[1] Von Karl Barth Veränderung 1928-1938 Der Herausgeber von „The Christian Century“ hat mit größtem … Mehr
Julius Schniewind, Das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Eine Auslegung von Lukas Kapitel 15 (1940): „Und doch wäre uns als Dienst aufgetragen, das Erbarmen und die Freude Gottes den Verlorenen, Gott Entfremdeten zu bringen!“
„Wege in die Bibel“ war eine besondere Reihe, die zwischen 1939 und 1941 im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht erschien: 1939 … Mehr
Gotthilf Schenkel, Der lebendige Christus und der Hitlersturm (1932): „Es hat den Anschein, als hätte der Rausch des Faschismus in den protestantischen Gegenden weithin all jene tiefere bußfertige Erkenntnis des neuerwachten christlichen Gewissens weggeblasen. Diejenigen, die sich in der Tat und Wahrheit zur Sache Christi bekennen, müssen sich darauf gefaßt machen, gleich dem Meister um der Gerechtigkeit willen Verfolgung zu erdulden.“
Was der württembergische Pfarrer Gotthilf Schenkel 1932 über den Nationalsozialismus schrieb, war hellsichtig. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten organisierte die … Mehr
Erhard Eppler über Gotthilf Schenkel: „Er gehörte zu den Theologen. die sich bereits gegen Ende der Zwanzigerjahre eindeutig und schroff gegen die Kollegen wandten, die sich dann bei den „Deutschen Christen“ sammelten und Hitler verehrten. Und doch wird er kaum genannt, wo es um Widerstand in der evangelischen Kirche geht.“
Über Gotthilf Schenkel Von Erhard Eppler Über Gotthilf Schenkel (1889-1960), promovierter Theologe, Pazifist, religiöser Sozialist, Freimaurer, Pfarrer an der Pauluskirche … Mehr
Max Josef Metzgers Rede auf dem Internationalen Kriegsgegnertag Pfingsten 1929 in Den Haag: „Wenn Europa noch einmal der Kriegsfurie ausgeliefert wird, so heißt das nicht mehr und nicht weniger als den Selbstmord Europas, die Vernichtung des ganzen Kontinents mit seiner gesamten Zivilisation und Kultur.“
Rede auf dem Internationalen Kriegsgegnertag Pfingsten 1929 in Den Haag (Auszug) Von Max Josef Metzger Menschen aller Staaten, vereinigt Euch! … Mehr