Organisierte Schuld Von Hannah Arendt I Je größer die militärischen Niederlagen der deutschen Armee im Felde werden, desto stärker macht … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Patriarch Kyrills neueste Kriegspredigt vom 25. September 2022: „Die Kirche ist sich bewusst, dass, wenn jemand aus Pflichtgefühl, der Notwendigkeit, einen Eid zu erfüllen, seiner Berufung treu bleibt und im Militärdienst stirbt, er zweifellos eine Tat begeht gleichbedeutend mit einem Opfer. Er opfert sich für andere auf. Und deshalb glauben wir, dass dieses Opfer alle Sünden wegwäscht, die eine Person begangen hat.“
Patriarchale Predigt am 15. Sonntag nach Pfingsten nach der Liturgie in der Alexander-Newski-Klause Von Patriarch Kyrill Am 25. September 2022, … Mehr
Kurt Walter, Gott im Konzentrationslager (1946): „Ich weiß auch, daß wir, die wir im Lager gebetet haben, ganz anders als bis dahin, viel, viel ernster, viel wahrhaftiger die vierte Bitte des Vaterunsers beten gelernt haben: „Unser täglich Brot gib uns heute!“, und wie diese unsere Bitte täglich sinnfällig ihre Erhörung gefunden hat.“
Gott im Konzentrationslager Von Kurt Walter Wenn ich nach dreijähriger Gefangenschaft im Konzentrationslager Dachau der an mich ergangenen Aufforderung Folge … Mehr
Philipp Melanchthon über den Nutzen der Historien und die Ordnung der Geschichte in seiner Vorrede zu Carions Chronik (1532): „Gott gebe nur gnad, das als denn der Jüngste tage bald kome, dem unrat zu steuren. Denn die heilig Schrift tröstet und leret uns klerlich, das der Jüngste tag bald komnen sol nach zurstörung dieses Deudschen reichs.“
Vorrede zur Chronik Carions über den Nutzen der Historien und deren Ordnung (1532)[1] Von Philipp Melanchthon Wozu historien zu lesen … Mehr
Erik Peterson, Apostel und Zeuge Christi. Auslegung des Philipperbriefes (1940): „Das Martyrium bedeutet nicht nur ein Gültigwerden des Evangeliums, sondern auch eine Förderung der Evangeliumsverkündigung, die sich darin beweist, daß anderen der Mut kommt, „das Wort Gottes zu sagen“. Es gehört das zu der Gnade des Martyriums, daß es „das Wort Gottes“ in der Kirche entbindet, das aus Feigheit oder weltlicher Klugheit oder anderen Sünden heraus so oft nicht „gesagt“ wird.“
Da lebte Erik Peterson nach seiner Konversion zur römisch-katholischen Kirche mit seiner Familie in Rom in prekären Verhältnissen, als er … Mehr
Wilfried Joest, Die Freiheit in Luthers Verständnis des Menschen (1983): „Umgekehrt würde Luther, lebte er heute, gegen das Programm menschlicher Selbstverwirklichung, wenn es im radikalen Sinn einer Selbstbefreiung des Menschen aus den ihn seiner Bestimmung entfremdenden Zwängen gemeint ist, wohl nicht weniger scharf reagieren als einst gegen Erasmus.“
Die Freiheit in Luthers Verständnis des Menschen Von Wilfried Joest Mit diesem Thema ist ein Aspekt der Theologie Luthers angesprochen, … Mehr
Karl Barths Betrachtung über Daniel 9,18 zum Bettag 1942: „Wir haben ein neues, selbstsüchtig auf seine eigene Erhaltung bedachtes und gerade darum der Drohung der fremden Macht gegenüber unsicheres Schweizertum, eine neue, dem jeweils stärksten Wind von außen sich anpassende Neutralität, eine neue, die offene Sprache im eigenen Haus nicht mehr schützende, sondern unterdrückende Unabhängigkeit, ein neues, der verfolgten Freiheit nur noch wenig tröstliches und hilfreiches Asylrecht erfunden und als gültig erklärt.“
Betrachtung zum Eidgenössischen Dank-, Buß- und Bettag 1942 Von Karl Barth Nicht im Vertrauen auf unsere Verdienste bringen wir unser … Mehr
Johann Georg Hamann, Biblische Betrachtungen eines Christen (1758): „Wenn wir Gott bei Sonnenschein in der Wolkensäule übersehen, so erscheint uns seine Gegenwart des Nachts in der Feuersäule sichtbarer und nachdrücklicher. Ich hin zu dem größten Vertrauen auf seine Gnade im Hinblick auf mein ganzes Leben berechtigt.“
Biblische Betrachtungen eines Christen Von Johann Georg Hamann London, den 19.3.1758 (Palmsonntag) Ich habe heute mit Gott den Anfang gemacht, … Mehr
Clemens Graf August von Galens Predigt zu Lukas 19,41-47 vom 3. August 1941 wider das NS-„Euthanasie“-Programm: „„Du sollst nicht töten!“ Dieses Gebot Gottes, des einzigen Herrn, der das Recht hat, über Leben und Tod zu bestimmen, war von Anfang an in die Herzen der Menschen geschrieben, längst bevor Gott den Kindern Israels am Berge Sinai sein Sittengesetz mit jenen lapidaren, in Stein gehauenen kurzen Sätzen verkündet hat.“
Predigt zu Lukas 19,41-47 Von Clemens Graf August von Galen, Bischof von Münster Ich muß leider mitteilen, daß die Gestapo … Mehr