Eine der letzten gefundenen Nachrichten Reinhold Schneiders an Jochen Klepper enthält das folgende Sonett, dem er einige handschriftliche Zeilen beifügt. … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Rabbiner Joseph Karo in Shulchan ‘Arukh – Orach Chajim über das intensionale Gebet bzw. die Kawwana: „Er bedenke ferner, dass, wenn er vor einem König aus Fleisch und Blut spräche, er dann seine Worte ordnen und seine Gedanken vollständig auf das zu Sprechende richten würde, um nicht zu straucheln; um wieviel mehr muss dies nun der Fall sein, wenn man vor dem König aller Könige, vor dem Heiligen, gepriesen sei er, welcher alle Gedanken durchschaut, spricht!“
Über das intensionale Gebet Von Joseph Karo Im halachischen Werk Shulchan ‘Arukh (»Gedeckter Tisch«) des Rabbiners Joseph Karo (Joseph ben … Mehr
Gerhard Sauter über Christoph Blumhardt: „Gott ist ein Gott für die Welt, und deshalb ist die Erlösung zum wahrhaften Leben im Diesseits zu erhoffen, statt bloß „selig sterben“ zu wollen. „Ihr Menschen seid Gottes!“ wird darum zum Kernsatz der Botschaft Blumhardts. Sie begründet seine Kritik an der Weltflucht und falschen Selbstgenügsamkeit des Christentums.“
Christoph Friedrich Blumhardt (1842-1919) Von Gerhard Sauter Christoph Friedrich Blumhardt, auch der Jüngere genannt, war seit 1869 Mitarbeiter, dann Nachfolger … Mehr
Timothy Keller, Was zu wenig Vergebung mit uns macht (New York Times): „Wenn Vergebung im Kleinen und im Großen tief in unserer Kultur verankert wäre, würde sie uns politisch verändern und der Demagogie ein Ende setzen, die niemals ein Fehlverhalten zugibt und die Gegner verhöhnt und herabsetzt. Sie würde uns gesellschaftlich verändern, indem sie der rassistischen Stereotypisierung, der Diskriminierung und der mangelnden Bereitschaft, einander zuzuhören, ein Ende setzt. Sie würde jede Bewegung für Gerechtigkeit weniger anfällig dafür machen, auszubrennen, zu weit zu gehen oder zu entfremden.“
Was zu wenig Vergebung mit uns macht Von Timothy Keller Virginia wird von zwei Massenerschießungen in weniger als einem Monat … Mehr
Timothy Radcliffe, Lebendig … und keine Zeit zu verlieren: „Nun hatte der Tod angerufen, um mir mitzuteilen, dass er auf dem Weg war. Mein Arzt sagte mir, dass die Überlebensrate bei dieser Operation nach fünf Jahren bei 60 Prozent liegt. Ist das eine lange oder eine kurze Zeitspanne? Ich bin mir nicht sicher. Vielleicht lebe ich noch viel länger oder weniger, aber die Aufforderung lautet, jetzt zu leben. Es gibt keine andere Vorbereitung auf das ewige Leben.“
Lebendig … und keine Zeit zu verlieren Von Timothy Radcliffe Manchmal braucht es eine Begegnung mit dem Tod und die … Mehr
Martin Luther, Tröstung an die Christen zu Halle über Herrn Georgen, ihres Predigers, Tod (1527): „Es will sich nicht leiden, dass unser Haupt, Christus, am Kreuz stirbt, und die Dornenkrone trägt, und wir sollten mit Lust und Freuden ohne alles Leiden selig werden. Soll es also ja gelitten sein, so lasst es das sein, was uns Gott zufügt, und nicht, was wir selbst erwählen; denn er weiß am besten, welches uns dient und nütze ist; unser Wählen taugt nicht, und ist kein Nutzen.“
Nachdem der Prediger Georg Winkler aus Halle am 23. April 1527 auf dem Heimweg von einem Verhör noch in der … Mehr
Georg Schwaiger über Johann Michael Sailer (1751-1832): „Sailer wird heute nicht nur als einer der wichtigsten Väter der neueren katholischen Theologie gesehen. Viele seiner zukunftweisenden Ansätze haben im Zweiten Vatikanischen Konzil, wenn auch nicht im bewußten Rückgriff, ihre Entfaltung und Bestätigung gefunden.“
Johann Michael Sailer (1751-1832) Von Georg Schwaiger Johann Michael Sailers langes Leben – fast auf das Jahr genau die Lebenszeit … Mehr
Stanely Hauerwas, Die Bergpredigt, gerechter Krieg und das Streben nach Frieden (1985): „Unsere Uneinigkeit und deren Folge, dass wir einander als Christen töten, verurteilt die Welt zu noch verheerenderen Konflikten und Morden. Somit wird die Einigkeit der Kirchen – und wir müssen uns daran erinnern, dass unsere tiefste Uneinigkeit nicht die zwischen Katholiken und Protestanten, sondern die zwischen Rassen, Klassen, Nationalitäten, Hemisphären usw. ist — zur Vorbedingung dafür, dass wir als Gottes friedliche Gemeinde der Welt dienen. Ein Grund mehr, um eindringlich zu bitten: «Dein Reich komme!»“
Die Bergpredigt, gerechter Krieg und das Streben nach Frieden Von Stanley Hauerwas «Ein bescheidener Vorschlag für den Frieden:Alle Christen der … Mehr
Karl Barth über Jesu Seligpreisungen (Kirchliche Dogmatik IV/2): „Die Seligkeit jener anderen Täter und jener anderen Leidenden ist gewissermaßen kumuliert die dieser Menschen, der um Jesu willen Verfolgten, die ja beides sind: Leidende um ihres Tuns willen und ganz besonders Tätige gerade in ihrem Leiden. Es geht um das Lob der Situation derer, die das Martyrium erleiden, weil sie Märtyrer, d. h. aber Zeugen des Reiches, Jesu selbst, sein und als solche sich bewähren und erst recht betätigen dürfen.“
Über Jesu Seligpreisungen Von Karl Barth Wir schließen unsere Überlegungen zu diesem vierten Punkt mit einem Blick auf das eigentümliche … Mehr