Das Bild Gottes (Het beeld Gods) Von Kornelis Heiko Miskotte „Und wir alle, indem wir die Herrlichkeit des Herrn mit … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Metropolit Ioannis Zizioulas (1931-2023), Gemeinschaft und Anderssein (Community and Otherness): „Die Person ist das Anderssein in der Gemeinschaft und die Gemeinschaft im Anderssein. Die Person ist eine Identität, die durch Beziehung entsteht; sie ist ein „Ich“, das nur existieren kann, solange es in Beziehung zu einem „Du“ steht, das seine Existenz und sein Anderssein bejaht. Wenn wir das „Ich“ vom „Du“ trennen, verlieren wir nicht nur sein Anderssein, sondern auch sein Wesen; es kann einfach nicht ohne das andere sein. Das ist es, was die Person vom Individuum unterscheidet.“
Gemeinschaft und Anderssein (Community and Otherness) Von Metropolit Ioannis Zizioulas I. Einführung Die Präsenz der orthodoxen Kirche in Westeuropa ist … Mehr
Johann Baptist Metz, Im Angesichte der Juden. Christliche Theologie nach Auschwitz: „Dass wir in der Gottesfrage selbst vom Zeugnis der jüdischen Leidensgeschichte abhängen sollten: das scheint vielen Christen viel zu weit gegriffen. Für mich jedoch ist die Anerkennung dieser quasi heilsgeschichtlichen Abhängigkeit der Prüfstein dafür, ob wir Christen bereit sind, diese Katastrophe von Auschwitz wirklich als solche zu erfassen und sie als die Herausforderung, als die wir sie häufig moralisch Beschwören, theologisch auch wirklich ernst zu nehmen.“
Im Angesichte der Juden. Christliche Theologie nach Auschwitz Von Johann Baptist Metz Ich habe mich schon früher zum Verhältnis von … Mehr
Karl Rahner über den Tod: „Der Tod ist der sichbarste Ausdruck der Endlichkeit des Menschen. Gerade aber in der ausdrücklichen und bewußten Vergegenwärtigung des Todes, in der natürlichen Todesangst, zeigt sich, daß das Leben selbst unendlich über den Tod hinausweist.“
Tod Von Karl Rahner Tod ist ein Vorkommnis, das den ganzen Menschen betrifft. Der Mensch aber ist eine Einheit von … Mehr
Heinz-Dietrich Wendland, Christos Diakonos, Christos Doulos. Zur theologischen Begründung der Diakonie (1962): „Es geht in der Diakonie um die ungeheure »Spannung« der diakonischen Präsenz Christi in seinen Knechten, seiner Gemeinde (und in den diakonischen Charismen) auf der einen Seite, und der verborgenen Präsenz desselben Christus als des in den Tiefen des Weltelends und des Weltleidens in eigener Person verborgen anwesenden und anzutreffenden Herrn der Welt.“
Christos Diakonos, Christos Doulos. Zur theologischen Begründung der Diakonie Von Heinz-Dietrich Wendland I. Wenn wir recht sehen, steht evangelische Diakonie … Mehr
Karl Barths Brief an Pfarrer Kooyman (Holland), 1940: „Die Schuld daran, daß so etwas wie der Hitlerismus mitten in Europa möglich und wirklich geworden ist, ist gewiß eine gemeinsame Schuld aller europäischen Völker, Menschen und Regierungen. Aus jener gemeinsamen Schuld folgte nicht notwendig dieser Krieg, wie es denn auch Unsinn wäre, zu behaupten, daß dieser Krieg zur Bereinigung jener Schuld geführt werde. Verpflichtet sind sie [die Völker] wohl dazu, jene gemeinsame Schuld nicht durch irgendwelche Nachgiebigkeiten dem Hitlerismus gegenüber noch größer zu machen. Verpflichtet sind sie also dazu, der Beteiligung am Krieg, wenn ihnen diese von Deutschland her aufgedrängt wird, nicht auszuweichen.“
Brief an Pfarrer Kooyman (Holland), 1940 Basel, 28. Februar 1940. Sehr geehrter Herr Pfarrer! I. Der Satz: „Die Ursachen des … Mehr
Patriarch Kirills unselige Kriegspredigt vom 19. Januar 2023: „Dieser Wunsch, Russland zu besiegen, hat nun, wie wir wissen, sehr gefährliche Formen angenommen. Wir beten zum Herrn, dass er diesen Verrückten die Weisheit gibt zu verstehen, dass jeder Wunsch, Russland zu zerstören, das Ende der Welt bedeutet. Aber nicht nur darum sollten wir beten, sondern auch darum, dass die Menschheit anstelle dieses Wahnsinns ein neues Bewusstsein bekommt.“
Predigt Seiner Heiligkeit Patriarch Kirill am Dreikönigsfest nach der Liturgie in der Dreikönigskathedrale in Moskau Am 19. Januar 2023, dem … Mehr
Friedrich Hofmann, Herr, nimm weg die Angst: „Herr, Du kennst die Angst, die uns befällt, / angesichts der Zukunft unsrer Welt. / In das Dunkel unsrer Sicht / scheint, Herr, Deiner Liebe Licht. / Mach uns trotz Enttäuschung unverzagt; / lehr uns, dass der Glaube Taten wagt.“
Herr, nimm weg die Angst (Text: Friedrich Hofmann, 1989, Musik: Dr. Ludger Stühlmeyer, 2014) 1. Herr, Du kennst die Angst, … Mehr
Timothy Keller über Ehe und Nicht-Ehe: „In unserer Kultur sind Freiheit, Autonomie und Erfüllung des Individuums die höchsten Werte, und jeder nachdenkliche Mensch weiß im Innersten genau, dass jede Beziehung, die das Wort „Liebe“ wert ist, den Verlust von allen dreien bedeutet.“
Über Ehe und Nicht-Ehe Von Timothy und Kathy Keller Manche Menschen in unserer Kultur erwarten schlicht zu viel von einem … Mehr