Julius Schniewind, Joy in the New Testament: „God rejoices in the lost, especially in the lost. This is not a lesson that can be learned, or even taught, but it is the reality of Jesus; he in person is the joy that God has in the lost. He „rejoiced in spirit,“ and glorified the Father in heaven, that he hid such things from the wise and prudent, and revealed them to babes. His whole life, from his birth, is under this sign. The message of joy of the angels says that God is pleased with us people of the lost world, that he rejoices in us as he once rejoiced in his perfect crea­tion.“

Joy in the New Testament By Julius Schniewind We cannot speak of the joy that the New Testament proclaims without … Mehr

Julius Schniewind, Die Freude im Neuen Testament: „Es ist strahlende Freude, dem Worte Gottes zu be­gegnen. Das schildern schon die Evangelien, das beschreibt die Apostelgeschichte in manchen vertrauten Erzählungen, das geht durch alle Paulusbriefe von den frühesten bis zu den letzten: Gottes endgültiges Wort ist ja Freudenbotschaft, ist der Ruf Gottes, der die Gemeinde sammelt und beständig trägt, der Ruf heraus aus dem Herr­schaftsbereich der Finsternis, hin zu Gottes Lichtherrlichkeit, zu seinem ewigen Reich.“

Die Freude im Neuen Testament Von Julius Schniewind Wir können nicht von der Freude, die das Neue Testament verkündet, sprechen, … Mehr

Resistance to the Nazi State and Disobedience to Compromising Church Leadership. Life and Legacy of Karl Steinbauer (1906-1988): „On January 8, 1939, Steinbauer preached a sermon on the infanticide of Bethlehem, denoun­cing Nazi youth education that was hostile to Christianity and the eradication of Christianity announced by party officials. He announced the ban imposed on him to give religious instruc­tion and justified his refusal of the Aryan certificate by stating that according to the National Socialist race law the Lord Christ would be incapable and unfit to preach his own message and would not be allowed to enter a school.“

Resistance to the Nazi State and Disobedience to Compromising Church Leadership. Life and Legacy of Karl Steinbauer (1906-1988) Karl Steinbauer … Mehr

Rudolf Bohren über Empfangen und Offenheit: „Empfangen und Offenheit können als geschöpfliche Grundhaltungen bezeichnet werden, die sich in der Gebärde der leeren und offenen Hände widerspiegeln. Darin steckt zum einen das zutiefst kreative Wissen um die eigene Abkünftigkeit, Bedürftigkeit, Unsicherheit und Angewiesenheit, das bei sich und anderen Kräfte und Möglichkeiten erwecken und freisetzen kann.“

Empfangen/Offenheit Von Rudolf Bohren 1. Empfangen und Offenheit können als geschöpfliche Grundhaltungen bezeichnet werden, die sich in der Gebärde der … Mehr

Hannah Arendt über kollektive Verantwortung (1968): „Die stellvertretende Verantwortung für Dinge, die wir nicht getan haben, das Auf-uns-Nehmen der Konsequenzen von Dingen, an denen wir vollkommen unschuldig sind, ist der Preis, den wir für die Tatsache zahlen, dass wir unser Leben nicht mit uns allein, sondern unter unseren Gefährten leben. Sie ist der Preis dafür, dass die Fähigkeit zum Handeln, die schließlich die politische Fähigkeit par excellence ist, nur in einer der vielen und mannigfaltigen Formen menschlicher Gemeinschaft verwirklicht werden kann.“

Kollektive Verantwortung Von Hannah Arendt Obwohl ich dem zustimme, von dem ich meine, daß es die beiden Kernthesen von Mr. … Mehr

Erhard Eppler, Von der Staatsvergottung zur Staatsverspottung (2007): „Der Staat ist für Wahrheit nicht zuständig, wohl aber für die Bedingun­gen der Wahrheitsfindung. Der Staat ist dafür zuständig, dass nicht zur Ware wird, was nicht zur Ware werden darf. Er ist dafür verantwortlich, dass die politische Auseinandersetzung darüber, wie wir leben wollen, in Freiheit möglich ist. Er darf nie versuchen, den Markt zu ersetzen, aber er muß ihm den Rahmen zimmern, innerhalb dessen er dem Gemeinwohl besser die­nen kann.“

Von der Staatsvergottung zur Staatsverspottung Von Erhard Eppler Staat: berechenbar – unberechenbar Was Menschen zum Thema „Staat“ zu sagen haben, … Mehr

Walter Brueggemann, Die Schöpfung singt der Dreieinigkeit zu. Das große Drama des trinitarischen Hymnus „Heilig, heilig, heilig“: „Singen ist eine Kunst, die eine Art von Freiheit mit sich bringt, die sich der analytischen Kontrolle entzieht. Singen ist in der Welt ziemlich unvernünftig und legt Zeugnis von einer alternativen Realität ab. Eine Antwort auf die Frage „Warum singen wir?“ lautet daher, dass wir im Singen unsere von Gott gegebene Menschlichkeit zum Ausdruck bringen und verwirklichen können, die durch körperliche Freiheit, unzensierte Artikulation und das Engagement der ganzen Person gekennzeichnet ist.“

Die Schöpfung singt der Dreieinigkeit zu. Das große Drama des trinitarischen Hymnus „Heilig, heilig, heilig“ Von Walter Brueggemann Warum singen … Mehr

Rolf Wischnaths Pfingstpredigt über Genesis 11,1-9 (2023): „Gott hält Gericht, indem er das von den Menschen Angerichtete zulässt, aber er tut es, um ihnen – in all diesem so Angerichteten – einen neuen Namen zu geben, d.h. ihnen eine neue Identität zu schaffen. Er will die Menschen nicht aufgeben, sie nicht sich selbst, in der Fremde und der Befremdung von ihm lassen. Es soll zu neuer Gemeinschaft und zu neuem Segen und darin zur Ehre Gottes und zur Ehre des neuen von Gott uns gegebenen Namen kommen – ein Name, der nicht bedroht ist durch eitle Selbstbezogenheit.“

Pfingstpredigt über Genesis 11,1-9 Von Rolf Wischnath Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache. Als sie nun nach … Mehr

Karl Barth, Zum 400. Todestag Calvins (1964): „Niemand sollte sich heute einbilden, daß er, um von Vergnügen nicht zu reden, mit gutem Gewissen in dem von Calvin regierten Genf hätte leben können! Es kam dazu, daß er einen gewissen platonisierenden Dualismus in der Verhältnisbestimmung zwischen Leib und Seele, auch zwischen Himmel und Erde, Diesseits und Jenseits zeitlebens nicht los geworden ist. Er erlaubte ihm nicht, den Menschen in der Ganzheit seines Daseins, seines Elends, aber auch seiner Erlösung zu Gesicht zu bekommen und zur Sprache zu bringen: ein Mangel, der eine seiner Ethik, aber auch und vor allem seiner Zukunftserwartung eigentümlich lebensfremde Kälte nach sich ziehen mußte.“

Zum 400. Todestag Calvins Von Karl Barth Wer heute die Erinnerung an den am 27. Mai 1564 in Genf gestor­benen … Mehr