Karfreitagspredigt zu Johannes 19,16-30 und zur Frage nach einem selbstbestimmten Sterben: „Wo Menschen sich an einer selbstbestimmten Tötung versuchen, weil sie sich nicht selbst dem eigenen Sterben-Müssen überlassen wollen, verlieren sie sich in ihrer vermeintlichen Selbstbestimmung. Wer einen Ausschalter für das eigene Leben beansprucht, gibt sich selbst im eigenen Tod verloren. Für sich selbst sterben führt in die hoffnungslose Vergangenheit: Das war’s mit mir und meinem Leben: Punkt. Aus. Ende.“

Wer einen Ausschalter für das eigene Leben beansprucht, gibt sich selbst im Tod verloren „Es ist vollbracht“ – Jesu Schlusswort … Mehr

Trinitätsgebet für das Zusammenleben: „Himmlischer Vater, Du unser Gott, auf Gemeinschaft hin hast Du uns geschaffen, Einzelgänger sollen wir nicht sein. Jesus Christus, Du unser Heiland, tritt in unser Leben ein, verbinde uns neu in Deiner Erlösung. Heiliger Geist, Du unser Tröster, öffne unsere Herzen füreinander, leite unsere Lippen, dass wir gemeinsam beten und Dich mit dem Vater und dem Sohn loben und preisen. Amen.“

Trinitätsgebet für das Zusammenleben Himmlischer Vater,Du unser Gott,auf Gemeinschaft hin hast Du uns geschaffen,Einzelgänger sollen wir nicht sein. Jesus Christus,Du … Mehr

Christus-Besinnung wider die eigene Angst: „In Jesu Gegenwart vermögen wir auch unsere eigenen Ängste auf das Abgrundtiefe auszuloten: Wovor habe ich Angst? Was ist das Schlimme daran, wenn es so kommen würde, wie ich es jetzt befürchte? Und was würde mit mir alternativ passieren, wenn das Befürchtete nicht eintreffen würde? Was ist mir im schlimmsten Fall von Jesus Christus zugesagt? Wo unser eigenes Leben von Jesu Tod und Auferstehung umgeben ist, bleiben wir uns nicht selbst überlassen.“

Christus-Besinnung wider die eigene Angst Das soll einer verstehen: Obwohl die meisten von uns finanziell, medizinisch, häuslich, nahrungs- und sozialversicherungsmäßig … Mehr

Wer im Glauben an Jesus Christus zum göttlichen Gedächtnis findet, muss sich selbst nicht verloren geben: „Der Schächer, der in den eigenen Tod hängt, findet mit seinem Gedächtnis zu Jesus, vermag ihn anzusprechen. So vertraut er sich dem Gedächtnis des dreieinigen Gottes an, das im Kreuzestod von Golgatha nicht verlorengegangen ist. Jesu Zusage wird im eigenen Glauben erhört: „Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.““

Zum göttlichen Gedächtnis finden Was wäre wenn … Was wäre, wenn wir unser Gedächtnis verloren hätten? Schwer vorzustellen, weil wir … Mehr

Leonhard Fronsperger in seiner Schrift „Von dem Lob des Eigennutzens“ (1564): „Welcher Kaufmann ist jemals über das Meer gefahren, hat sein Leben und seine Gesundheit riskiert, um Gewürze oder andere Handelswaren, die den Menschen nicht nur zur Nahrung, sondern auch zur Gesundheit äußerst dienlich sind, aus Indien hierher zu bringen, um dem Gemeinwohl zu dienen, wenn ihn nicht eigener Nutzen oder Gier dazu angetrieben hätte?“

Über Leonhard Fronspergers Schrift „Von dem Lob des Eigen Nutzen“ von 1564 Das ist fürwahr eine Provokation – die Schrift … Mehr

Die dramatische Wahrheit der christlichen Lehre: „Für die christliche Lehre ist wesentlich, dass wir von einer dramatischen Wahrheit des Evangeliums zu sprechen haben – also eine Wahrheit, die sich im konkreten Handlungsgeschehen als göttlich erweist. Wo dem Wahrheitsanspruch des Evangeliums Handlungsraum, Zeit und Personen entzogen werden, um Wahrheit prinzipiell zu erfassen, entsteht ein statisches Lehrgefüge mit unerträglichen Widersprüchlichkeiten, das in Ermangelung vertrauensfähigen Handlungsgeschehens keinen Glauben finden kann.“

Die dramatische Wahrheit der christlichen Lehre Das sind ja der allzu offensichtliche Widerspruch zwischen göttlicher Allmacht und (All-)Güte im Angesicht … Mehr