Ähnlich wie dem katholischen Priester Johann Michael Feneberg (1751-1812) in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist auch Joseph Wittig … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Martin Luther, Vorrede zu der Sammlung der Begräbnislieder: „Wir Christen aber, die wir von dem allen durch das kostbare Blut des Sohnes Gottes erlöst sind, sollen uns im Glauben üben und gewöhnen, den Tod zu verachten und als einen tiefen, starken, süßen Schlaf anzusehen, den Sarg für nichts anderes als unseres Herrn Christi Schoß oder Paradies, das Grab für nichts anderes als einen weichen Pfuhl oder Ruhebett zu halten. So ist es ja vor Gott in Wahrheit, wie er spricht: »Lazarus, unser Freund, schläft.« Und: »Das Mädchen ist nicht tot, sondern es schläft.«“
Vorrede zu der Sammlung der Begräbnislieder (1542) Dem christlichen Leser D. Martin Luther St. Paulus schreibt denen zu Thessalonich, daß … Mehr
„Vollkommen wie der Vater im Himmel ist jeder, der seinen Feind ein Stücklein mitfahren lässt“ – Joseph Wittigs „Der Vollkommene“
Der Vollkommene Von Joseph Wittig Ich habe einmal einen vollkommenen Mann gekannt. Es war der Schmidlerbauer in der Saftquetsche oder … Mehr
Joseph Wittigs „Die schöne Mutter“: „Die Schönheit wächst aus dem Sein heraus; sie kann nicht hinzugetan werden.“
Die schöne Mutter Von Joseph Wittig Als meine Mutter noch jung war, ich meine so ungefähr mit vierzig Jahren, sagte … Mehr
„Der Papst hat recht. Ich habe schon in allerfrömmsten und allerkirchlichsten Katholiken den Luther entdeckt“ – Joseph Wittig zum Lutherjahr 1933
L’Invadente. Ein Nachwort zum Lutherjahr Von Joseph Wittig Als ich in jungen Jahren einmal bei dem guten Papst Pius X. … Mehr
Ernst Munzingers Gebetsgedicht „Versprich mir eins“ aus dem Gefängnis (1944/45): „Durch tiefe Nacht / Werd‘ ich dann zu Dir gehen / Auf müden Sohlen und in aller Not. / Ich werde lang in Deiner Nähe stehen / Und furchtlos harren auf den stummen Tod.“
Ernst Gustav Adolf Munzinger (* 6. Juli 1887 in Riga; † 23. April 1945 in Berlin) kam als Nachrichtenoffizier in … Mehr
Martin Luther über „Des Evangeliums und des Gesetzes Amt, Nutz und Frucht“: „Das Evangelium ist wie ein frisches, sanftes, kühles Lüftlein in der großen Hitze des Sommers“
Des Evangeliums und des Gesetzes Amt, Nutz und Frucht Von Martin Luther Poetisch kann Martin Luther vom Evangelium und seiner … Mehr
Hält unser Glaube in der Hängematte? Zu Jakobus 2,14-26: „Was uns auf den dreieinigen Gott hin leben lässt ist keine religiöse Hängematte, wo unser Leben auf sich selbst beruhen soll, sondern das göttliche Rettungstuch, wo Jesu Tod und Auferstehung zu unserem Heil über das Kreuz gewoben sind.“
Hält unser Glaube in der Hängematte? Zu Jakobus 2,14-26 Muss man als Christ überhaupt vor bzw. für Gott etwas (Gutes) … Mehr
Eberhard Jüngel, Alle sollen eins sein. Die Kirchen auf dem Weg zur Eucharistiegemeinschaft (1999): „Das Evangelium selbst muss der kirchlichen Lehre Beine machen. Denn wenn die sich in der Mahlgemeinschaft bereits ereignende Einheit nicht pünktlich durch die kirchliche Lehre eingeholt wird, würde die gewonnene eucharistische Gemeinschaft paradoxerweise erst recht in die Zerrissenheit der Christenheit führen. Diese Zerrissenheit aber ist und bleibt ein ekklesiologischer Skandal, den es durch das einzige legitime theologische Skandalon, nämlich das Wort vom Kreuz, zu beenden gilt. Das den Tod des Herrn verkündigende Wort vom Kreuz ist ja konstitutiver Bestandteil der Eucharistiefeier. Indem sie vollzogen wird, verkündet die Gemeinde den Tod des Herrn, bis dass er kommt.“
Einen schönen Lehrvortrag über das evangelische Abendmahlsverständnis und die Schwierigkeiten einer ökumenischen Eucharistiegemeinschaft hatte Eberhard Jüngel 1999 als Rundfunkbeitrag für … Mehr