And you did he make alive, when ye were dead through your trespasses and sins, wherein ye once walked according … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Martin Luther in seiner Predigt über Matthäus 8,23-27 (Jesu Sturmstillung) von 1531: „Christus ist aber noch bei dir im Schiff, rufe nur zu ihm, so wird er dich hören. Man soll nicht gleich verzweifeln, wenn das Unglück angeht. Du mußt ein wenig herhalten und den Teufel ein wenig sausen lassen, damit du erkennen könntest, welche Macht der Glaube hat und wie er sich wehren kann, und wiederum auch, was für ein Gesell der freie Wille sei, wenn der Herr nicht hilft. Das heißt den Glauben gestärkt und geübt.“
Christus ist noch im Schiff! (aus einer Predigt über Mt 8,23-27) Von Martin Luther Hier ist eine Beschreibung der Person … Mehr
Luther in seiner Predigt über Matthäus 8,23-27 von 1531: „Wenn das Unwetter angeht, so ist Christus da und wird uns herausreißen. So wird großer Nutzen daraus kommen“
Wer warten kann, erfährt den Segen (aus einer Predigt über Mt 8,23-27) Von Martin Luther Was ist das für ein … Mehr
Hans Joachim Iwand in seiner Karfreitagspredigt über 2.Korinther 5,19-21 von 1950: „Weil wir Gott immer als den gebenden Gott im Auge haben, können wir den vergebenden Gott nicht fassen.“
Wie kaum ein anderer konnte Hans Joachim Iwand die Tiefe des Versöhnungsschehens in Jesus Christus zur Rechtfertigung des selbstgerechten Sünders … Mehr
Hellmut Traub über Versöhnung und Sühne in der Bibel: „Gott allein ist der Sühnende. Er ist stets schlechthin das Subjekt des Versöhnens, Herr und Geber der Versöhnung. Ebenso deutlich und entscheidend ist, daß der Mensch in seiner Verschuldung ihrer bedarf und ohne sie stirbt und verdirbt ; denn ‚keiner kann sich loskaufen und Gott das Sühnegeld bezahlen; zu teuer ist der Kaufpreis für das Leben‘ (Psalm 49,8 f). Der Mensch kann nur um Versöhnung flehen; er kann sie aber weder machen noch erzwingen. Nie ist Gott Objekt der Versöhnung; der Mensch versöhnt Gott nicht. Diese Verkündigung ist so gewaltig und ausschließlich, daß durch sie das griechische Übersetzungswort, das ursprünglich eine besänftigende Einwirkung des Menschen auf die Gottheit bezeichnet (versöhnlich, wohlgesonnen stimmen), in seiner Bedeutung völlig umgewandelt wurde. Hier bleibt nichts von Einwirkung auf sühnendes Handeln oder gar Beschaffung der Sühne, sondern nur Gottes freies Handeln am Menschen, für das der Begriff ‚versöhnen‘ der umfassende Ausdruck geworden ist.“
Versöhnen, Versöhnung, bedecken, Bock, Sühnedeckel, Versöhnungstag, Sühneopfer, Sühnegedanke in der Bibel Von Hellmut Traub Was seinerzeit Hellmut Traub im Biblisch-theologischen … Mehr
Schöne Aussicht. Eine biblische Bildbesinnung über Hebräer 13,12-14
Ursprünglich veröffentlicht auf NAMENSgedächtnis:
„Schöne Aussicht“ heißt die Stelle auf der Innleiten, wo man auf Wasserburg herabschauen kann. Wer…
Martin Luther, Der 101. Psalm ausgelegt (1535): „Wer hätte auch jemals alle Bosheiten Stück für Stück in einem Buche, geschweige in einem Psalm aufführen können. Man sieht ja wohl, wie auch zu unsrer Zeit ein Gesetz nach dem andern, ein Recht nach dem andern, eine Ordnung nach der andern, eine Weise nach der andern gemacht wird, um solchen Lastern zu wehren, und ist, wie Salomo sagt, des Büchermachens kein Ende. Mit Büchern meint er hier nicht nur Papier und Tinte, sondern Lehre und Ordnung, die immer neu in der Welt aufgestellt werden und dennoch (den Lastern nur) schwer wehren und steuern.“
Neben Psalm 82 und Psalm 127 ist der 101. Psalm für Luther ein biblischer Schlüsseltext für seine politische Ethik: Der … Mehr
Karl Barths Gebet wider die Angst aus seiner Weihnachtspredigt 1958: „Herr unser Gott! Wenn wir Angst haben, dann lass uns nicht verzweifeln! Wenn wir enttäuscht sind, dann lass uns nicht bitter werden! Wenn es mit unserem Verstehen und mit unseren Kräften zu Ende ist, dann lass uns nicht umkommen! Lass uns deine Nähe und deine Liebe spüren, die du ja gerade denen verheißen hast, deren Herz demütig und zerschlagen ist und die sich fürchten vor deinem Wort. Und nun denken wir an alle Finsternisse und Leiden dieser unserer Zeit – an die vielen Irrtümer und Mißverständnisse, mit denen wir Menschen uns plagen – an all das Harte, das so viele trostlos tragen müssen – an all die großen Gefahren, von denen die Welt bedroht ist, ohne Rat zu wissen, wie sie ihnen begegnen soll.“
Herr, unser Gott! Wenn wir Angst haben … Karl Barths Gebet „Herr, unser Gott! Wenn wir Angst haben …“, das … Mehr
Hermann Diem über die Zwei-Reiche-Lehre: „Der in seinem Amt allein gelassene und nicht durch Gottes Wort belehrte Politiker wird immer der Gefahr des Mißbrauches seiner Macht erliegen und sie in den Dienst irgendeines politischen Evangeliums stellen, wie Luther sagt: ‚Alle Könige und Fürsten, wenn sie der Natur und höchsten Weisheit folgen, müssen Gottes Feinde werden und sein Wort verfolgen.‘ Die Predigt hat aber dem Regenten nicht nur zu sagen, dass er in seinem Amt einen Gottesdienst, sondern auch, wie er ihn auszuüben hat. Sie hat ihm kein ‚christliche‘ Staatsrecht zu liefern, sondern ihn in seiner Person zur Furcht Gottes im Sinn des ersten Gebotes anzuhalten. Er soll dem Wort Gottes nicht nur Raum geben, sondern es fördern und der Gottlosigkeit wehren, aber nicht selbst ins Predigtamt greifen. Seinen Untertanen soll er nach dem Maßstab der Liebe Christi dienen, vor Sorge und Vermessenheit sich hüten und in alleinigem Vertrauen auf Gott äußeren Frieden halten.“
Lehre von den zwei Reichen Von Hermann Diem Hermann Diems Lexikonartikel „Lehre von den zwei Reichen“ aus dem Evangelischen Soziallexikon … Mehr