Jochen Klepper (1954) Von Reinhold Schneider Allwöchentlich fuhr ich von Potsdam nach Berlin, um in irgendeiner Redaktion einen Aufsatz oder … Mehr
Kategorie: Seelsorge
Reinhold Schneider, Die Kranken besuchen (1957): „Die Krankheit verbannt heute ins Krankenhaus, wo ja auch Geburt und Tod geschehen. Über seine Unentbehrlichkeit, seine Hilfsbereitschaft braucht kein Wort mehr gesagt zu werden. Als aber der Kranke von der Familie, inmitten ihres Lebens, respektiert wurde, in ihr seinen Raum hatte, war er gleichsam immer besucht. Heute wird er auf eine bestimmte Weise abgefertigt; das Krankenhaus ist Autorität, die Familie hat keine Stimme mehr. Aufs höchste sind die Menschen zu bewundern und zu verehren, die in harter Selbstüberwindung in den Krankenhäusern behandeln, dienen und pflegen. Aber als Bote des Arztes der Welt, als der Wartende am Teiche in Jerusalem hat der Kranke hier nicht mehr viel zu sagen, während er in der Familie so viel zu sagen hatte.“
Die Kranken besuchen (1957) Von Reinhold Schneider Die Kranken besuchen, das heißt: eine echte Beziehung zur Krankheit finden. Das ist … Mehr
„Der Schwermut Erbe ward mir übermacht“ – Reinhold Schneiders Sonett „An meinen Vater“ von 1928
Nachdem sich der 19jährige Schneider 1922 in der Nachfolge seines Vaters an einer eigenen Selbsttötung versucht hatte, schrieb er 1928 … Mehr
Michel Foucault über den Friedhof: „In der Epoche, in der die Zivilisation, wie man gemeinhin sagt, ‚atheistisch‘ geworden ist, hat die abendländische Kultur den Kult der Toten installiert.“
Lesenswert ist, was Michel Foucaul 1967 in seinem Aufsatz „Andere Räume“ über den Friedhof und den Tod geschrieben hat: Der … Mehr
Martin Luthers Vorrede zu der Sammlung der Begräbnislieder: „Wir Christen sollen uns im Glauben üben, den Tod zu verachten und als einen tiefen, starken, süßen Schlaf anzusehen.“
Vorrede zu der Sammlung der Begräbnislieder (1542) Dem christlichen Leser D. Martin Luther St. Paulus schreibt denen zu Thessalonich, daß … Mehr
Ernst Munzingers Gebetsgedicht „Versprich mir eins“ aus dem Gefängnis (1944/45): „Durch tiefe Nacht / Werd‘ ich dann zu Dir gehen / Auf müden Sohlen und in aller Not. / Ich werde lang in Deiner Nähe stehen / Und furchtlos harren auf den stummen Tod.“
Ernst Gustav Adolf Munzinger (* 6. Juli 1887 in Riga; † 23. April 1945 in Berlin) kam als Nachrichtenoffizier in … Mehr
Albrecht Haushoffers Moabiter Sonette (1945) zu Matthias Grünewald, Auferstehung Jesu: „Noch immer Wesen, dennoch grenzenlos, fährt Gottes Sohn empor zu Gottes Schoß“Nicht Menschenkunst allein hat so gemalt: / Dem Grabesdunkel schwerelos entschwebend, / das Haupt mit goldnem Leuchten rings umwebend. // Von allen Farben geisterhaft umstrahlt, / noch immer Wesen, dennoch grenzenlos, / fährt Gottes Sohn empor zu Gottes Schoß.Albrecht Haushoffers Moabiter Sonette (1945) zu Matthias Grünewald, Auferstehung Jesu: „Noch immer Wesen, dennoch grenzenlos, fährt Gottes Sohn empor zu Gottes Schoß“
Albrecht Georg Haushofer (* 7. Januar 1903 in München; † 23. April 1945 in Berlin) war ein deutscher Geograph, Schriftsteller … Mehr
„Friday for Future“ heißt für die Kirche den Karfreitag als „Good Friday“ zu verkündigen
Im jüngsten Report „The Third Degree“ des australischen Breakthrough National Centre for Climate Restoration, verfasst von David Spratt und Ian … Mehr
DU Gott, ergreife mich mit Deiner Hand (Lebens- und Sterbegebet)
Lebens- und Sterbegebet DU Gott,ich suche eine Hand,die mich hält und führt. Ich strecke mich aus nach einer Hand,die mich … Mehr