Der Hauptmann von Kapernaum Mt. 8,5-13; vgl. Lk.7,1-9; 13,28.29; 7,10 Von Julius Schniewind 5 Als er aber nach Kapernaum hineinkam, … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Gottes Angesicht suchen: „Ich komme mir vor wie in einem Vernehmungsraum mit einem Einwegspiegel und blicke in die Spiegelscheibe. Gott dahinter wird mich sehen, aber ich ihn nicht. Doch da sitzt einer mir am Tisch gegenüber, …“
„Dein Angesicht, HERR, will ich suchen“ „Gott sieht alles!“ hieß es früher, wenn Eltern ihre Kinder ermahnten. In Psalm 139 … Mehr
Walter Jens, Die christliche Predigt – Manipulation oder Verkündigung? (1976): „Aufstand der Praxis, das heißt: zu zeigen, daß die Predigt, die einmal, als die Kirche der Markt der Nation war, das Niveau der deutschen Sprache bestimmte, heute den Versuch wagen muß, in Konkurrenz mit anderen ›Mundhäusern‹, dem Parlament, dem Fernsehen oder dem Rundfunk, jenen für eine überzeugende: also wirkungsintentionale Rede unabdingbaren Rang zurückzugewinnen.“
Die christliche Predigt – Manipulation oder Verkündigung? Von Walter Jens ›Darum wem das Predigtamt aufgelegt wird, dem wird das höchste … Mehr
Günther Bornkamm, »Bittet, suchet, klopfet an«. Predigt über Lukas 11,5-13 (über das Gebet): „Die Beharrlichkeit, mit der Gott uns zusetzt in diesem Worte Jesu, gibt uns das Kindesrecht frei, Ihm keine Ruhe zu lassen. Wie befreiend fährt Gott mit diesem Wort in den Nebel unserer frommen Gedanken hinein und rückt unsere Vorstellungen vom Gebet in höchster Einfachheit zurecht.“
»Bittet, suchet, klopfet an«. Predigt über Lukas 11,5-13 Von Günther Bornkamm Liebe Gemeinde! So einfach also muß geredet werden, wenn … Mehr
Martin Luthers Vorrede zum Psalter (1528): „Ein menschliches Herz ist wie ein Schiff auf einem wilden Meer, das die Sturmwinde aus den vier Himmelsrichtungen der Welt hin und her treiben. Hier gibt es Furcht und Sorge vor zukünftigem Unglück, dort fährt Grämen mit und Traurigkeit aus gegenwärtigem Übel. Hier weht Hoffnung und Vermessenheit aus zukünftigem Glück, dort bläst Sicherheit und Freude an gegenwärtigen Gütern.“
Vorrede zum Psalter (1528) Von Martin Luther Es haben viele heilige Väter den Psalter vor allen anderen Büchern der Schrift … Mehr
Martin Buber über Psalm 1: „Der entscheidende Vorgang für das Erkennen ist beim biblischen Hebräisch nicht, daß man einen Gegenstand betrachtet, sondern daß man mit ihm in Berührung kommt. Diese Grundverschiedenheit entfaltet sich im Bereich des seelischen Verhältnisses zu anderen Wesen, wo die Tatsache der Gegenseitigkeit alles verwandelt: im Mittelpunkt steht hier nicht das Einander-Wahrnehmen, sondern der Wesenskontakt, der »Umgang«.“
Die Wege – Psalm 1 Von Martin Buber Oh Glück des Mannes,der nicht ging im Rat der Frevler,den Weg der … Mehr
Albrecht Goes‘ Predigt über Jesaja 42,1-8: „Wag dich in eines der großen Kinderzimmer und bau mit dem Lego-Baukasten ein Haus; sieh nicht weg von den gekrümmten Fingern der Kinder, die nur mit Mühe ein Steinchen halten können; trau dich, ihrem Lächeln zu begegnen, auch wenn es zuweilen ein wunderliches Lächeln ist, und verstehe die Wunde als ein Zeichenwort für dein Leben: wenn du diesen Anteil am »geknickten Rohr« nicht in dir Gestalt gewinnen läßt, dann wird etwas in dir, in deinen Künsten und Fähigkeiten, zu der eleganten Routine, die der Teufel holen soll.“
Der Knecht macht keinen Lärm. Predigt über Jesaja 42,1-8 Von Albrecht Goes Siehe, das ist mein Knecht — ich halte … Mehr
Martin Luther über die Weihnachtsgeschichte in seiner Kirchenpostille: „O welch eine finstere Nacht ist über dem Bethlehem damals gewesen, die eines solchen Lichts nicht ist inne worden! Wie zeiget Gott an, daß er so gar nichts achte, was die Welt ist, hat und vermag; wiederum die Welt beweiset auch, wie gar sie nichts erkennet noch achtet, was Gott ist, hat und wirket.“
Siehe, wie gar schlicht und einfältig die Ding zugehen auf Erden, und doch so groß gehalten werden im Himmel. Auf … Mehr
Heinrich Vogel, Menschwerdung Gottes (EKL): „Das Ereignis der Menschwerdung gründet und west in Gottes Tat, die als solche weder dem historischen noch dem spekulativen Denken zugänglich ist. Darum bedarf das Weihnachtswunder der Weihnachtsbotschaft (die Funktion des Engels!), ohne die es für uns stumm bleibt.“
Menschwerdung Gottes Von Heinrich Vogel Die Menschwerdung Gottes, das Wunder der Weihnacht, ist das nur als die Allmachtstat des ewigen … Mehr