Martin Luthers Vorrede zu den Propheten (1532): „Gott will in Wirklichkeit von uns nicht belehrt werden, wie ihm zu dienen ist, er will umgekehrt uns lehren und vorschreiben, sein Wort soll herrschen, uns leuchten und anleiten. Ohne sein Wort ist alles Abgötterei und nichts als Lüge, es glänze, wie andächtig und schön es immer wolle, worüber wir schon oft geschrieben haben.“

Vorrede zu den Propheten (1532) Von Martin Luther Es scheint vor der Vernunft eine sehr geringe Sache um die Propheten … Mehr

Martin Buber, Zion und die nationalen Ideen (1950): „Im Gebet und im Lied haben sich Trauer und Sehnsucht des Volkes im Exil an ‚Zion‘ geknüpft, die Heiligkeit des Landes war in ihm verdichtet, und in der Kabbala wurde Zion mit einer der göttlichen Ema­nationen gleichgesetzt. Als die nationale Idee des jüdischen Volkes diesen Namen zu dem ihren machte, nahm sie die ganze Fülle dieser Assoziatio­nen auf sich. Sie musste es tun.“

Zion und die nationalen Ideen (1950) Von Martin Buber Solange man „Zion“ lediglich als eine der nationalen Ideen versteht, kennt … Mehr

Albrecht Goes, Verborgene Herrlichkeit (zu Jesu hohenpriesterliches Gebet nach Johannes 17): „Die Kraft der Mittlerschaft ist da, die Zugbrücke ist niedergelassen, die Gotteswelt ist nahe; der Stellvertreter ist da, der, dessen Rücken frei ist, fremde Last zu tragen, der Stellvertreter, der es nicht, wie sonst ein Stellvertreter, nur eben notdürftig macht, der vielmehr es gut macht für alle und in allem.“

Verborgene Herrlichkeit Von Albrecht Goes Zweimal im Jahr geschieht es, daß weltliches und geistliches Jahr einander deutlich entgegen sind: wenn … Mehr

Rudolf Bohrens Predigt zu 2. Korinther 1,3-4 von 1976 (nach dem Suizid seiner Frau): „Ich weiß nun noch nicht, in welche Bedrängnis wir als Christen­gemeinde noch hineinkommen. Ich weiß nicht, in welche Trauer und Trübsal jeder einzelne von uns hineingeführt wird. Aber das weiß ich, daß der »Vater des Erbarmens« gerade dort in Trauer und Trübsal »unser Vater« sein wird.“

Predigt zu 2. Korinther 1,3-4 Von Rudolf Bohren Von Gottes Trost will ich reden. Den Gott will ich euch rühmen, … Mehr

Dietrich Bonhoeffer über den einfältigen Gehorsam in der Nachfolge am Beispiel des reichen Jünglings: „Ein pseudotheologisch dressiertes Kind aber müßte nun folgendermaßen argumentieren: Der Vater sagt: Geh ins Bett. Er meint, du bist müde; er will nicht, daß ich müde bin. Ich kann über meine Müdigkeit auch hinwegkommen, indem ich spielen gehe. Also, der Vater sagt zwar: Geh ins Bett!, er meint aber eigentlich: Geh spielen.“

Über den einfältigen Gehorsam in der Nachfolge am Beispiel des reichen Jünglings Von Dietrich Bonhoeffer Offenbar stand es nach der … Mehr

Walter Kreck, Grund zur Freude. Eine Meditation über Philipper 4,4 zur Freiheit der Kirche in der Gesellschaft (1995): „Wenn Paulus von dem »Bür­gerrecht im Himmel« spricht, so ist damit nicht eine abstrakte Trans­zendenz gemeint, die alles Leben auf dieser Erde bagatellisiert, son­dern eher eine Zukunftsperspek­tive, die uns aber schon jetzt bis ins leibliche Leben hinein betrifft.“

Grund zur Freude. Eine Meditation über Philipper 4,4 zur Freiheit der Kirche in der Gesellschaft Von Walter Kreck »Freut euch … Mehr