Über die intratextuelle Einlegung in die Heilige Schrift: „Wer sich vom göttlichen Erzählgeschehen der Heiligen Schrift vereinnahmen lässt, von dem was der Gott an Israel und in seinem Sohn Jesus Christus zu unserem Heil getan hat, dem öff­net sich der Himmel, dem sagt sich der Geist der Wahrheit zu, der liest seinen eigenen Namen im göttlichen Buch des Lebens, das mit dem Blut des Lammes signiert ist. Wie hoffnungslos hingegen ist eine biblische Textauslegung, bei der der Mensch in seinem Selbstverständnis sich selbst überlassen bleibt.“

Intratextuelle Einlegung in die Heilige Schrift Die Schlüsselszene im Neuen Testament in Sachen Bibelverständnis findet sich in der Apos­tel­geschichte im … Mehr

Rechtfertigungslehre und Glaube im Anschluss an den Römerbrief erläutert: „Ich glaube, dass ich nicht glauben kann. Mit diesem Paradoxon wird menschlicher Heils­glaube als göttliches Werk bestimmt. Der Heilige Geist wirkt durch das Evangelium den Heilsglauben. Damit ist keine menschliche Heilsentscheidung, sondern ein menschliches Heilsvertrauen angesprochen. Man könnte dabei sagen: Gottes Wort vertraut sich uns durch den Heiligen Geist an – das ist unser Glaube. Das Evangelium schafft das Vertrauen in die göttliche Gerechtigkeit zu unserem Heil.“

Rechtfertigungslehre und Glaube im Anschluss an den Römerbrief erläutert Wenn es in der evangelischen Lehre um die Rechtfertigung des Sünders … Mehr

Was ist der Mensch? Theologische Anthropologie im Anschluss an Psalm 8: „Psalm 8 ist für die Rede vom Menschen in der christlichen Lehre wie auch im christlichen Leben maßgeblich, wird doch explizit darin die Frage nach dem Menschsein gestellt. Aller­dings liefert der Psalm selbst keine Definition des Zustandes ‚Menschsein‘, sondern findet den Menschen im staunenden Gotteslob. Gerahmt ist der Psalm vom göttlichen NAMENslob: ‚HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen!'“

Was ist der Mensch? Theologische Anthropologie im Anschluss an Psalm 8 Was ist der Mensch? heißt die Frage, die es … Mehr