Predigt über Josua 3,5-11.17: „So begegnet uns Jesus Christus in der Mitte des Flusses. Auferstanden aus der Todesflut hält er unserem Leben den Fluss der Zeit an. Der Himmel steht offen, und die göttliche Zusage kommt uns zu Ohren: „Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“ Wer ihm glaubt, dem steht die Zeit himmelsstill. Auf Jesu Namen getauft sind wir in SEINE Ewigkeit getaucht. Den Kindern Gottes verrinnt nicht das eigene Leben; es entfließt nicht in ein totes Meer.“

Predigt über Josua 3,5-11.17 Josua sprach zum Volk: Heiligt euch, denn morgen wird der HERR Wunder unter euch tun. Und … Mehr

Das Leben, das auf intensive Erlebnisse ist aus, endet wie das Silvesterfeuerwerk – Tristan Garcias „Das intensive Leben“, Steve Cutts Video „Happiness“ und Jesu Darstellung im Tempel: „Aus christlicher Sicht heißt die Lebensfrage nicht: Was muss oder kann ich für mich und mein Leben erreichen, sondern: Wo komme ich dem Heiland nahe und werde von ihm ergriffen. Orte und Momente der Jesus-Begegnung bedürfen keiner Fernreise.“

Das Leben, das auf intensive Erlebnisse ist aus, endet wie das Silvesterfeuerwerk „Das intensive Leben. Eine moderne Obsession“ heißt das … Mehr

Gustav Heinemann, Glaubt an den Retter. Rede auf dem Essener Kirchentag 1950: „Lasst uns deutlich machen, dass es einen Weg gibt, um der Furcht zu entrinnen. Dieser Weg heißt: die Vergebung ergreifen, die Jesus Christus uns anbietet. Wer sich von ihm finden lässt, wird ein geretteter Mensch, wird sein Eigentum im Leben und Sterben und durch den Tod hindurch bis in sein himmlisches Reich. Lasst uns der Welt bezeugen, dass nichts diese Rettung zunichte machen kann, weil Gott stärker ist als alle Menschengewalt. Unsere Freiheit wurde durch den Tod des Sohnes Gottes teuer erkauft. Niemand kann uns in neue Fesseln schlagen, denn Gottes Sohn ist auferstanden. Lasst uns der Welt antworten, wenn sie uns furchtsam machen will: Eure Herren gehen, unser Herr aber kommt!“

Der Satz ist bekannt: „Lasst uns der Welt antworten, wenn sie uns furchtsam machen will: Eure Herren gehen, unser Herr … Mehr

Walter Lüthi zur neuen Predigtperikope Prediger 7,15-18: „Wer da allzu gerecht und allzu weise ist, der wird am Wegrand des Lebens stehen bleiben, ewiger Zuschauer sein, wird ständig derjenige sein, der es besser gewusst und besser getan hätte, und verfällt so der Lächerlichkeit. Darum gib in aller Demut zu, dass, wo gehobelt wird, Späne fliegen. Ich meine, dieser Hochmut sei neben dem Pressiergeist eine andere tiefe Not unserer Tage. Wir sind ganz allgemein ein Geschlecht geworden, das sich überfordert, ein Geschlecht, das zu viel will, sich zu viel zumutet.“

Wer da allzu gerecht und allzu weise ist, der wird am Wegrand des Lebens stehen bleiben In der neuen Predigtordnung … Mehr

Dietrich Bonhoeffer, Predigt über Matthäus 2,13-23 (1940): „Wir gehen in ein neues Jahr, viele menschliche Pläne und Fehler, viel Feindschaft und Not werden unseren Weg be­stimmen. Solange wir aber bei Jesus bleiben und mit ihm gehen, dürfen wir gewiss sein, dass auch uns nichts wider­fahren kann, als was Gott zuvor ersehen, gewollt und ver­heißen hat. Es ist der Trost eines Lebens, das mit Jesus ge­lebt wird, dass es auch über ihm heißen muß: Es wurde er­füllt, was der Herr gesagt hat.“

Auch in der neuen Perikopenordnung ist Matthäus 2,13-18(19-23), also Kindermord zu Bethlehem und Flucht nach Ägypten, als Predigttext vorgesehen, nunmehr … Mehr

Dietrich Bonhoeffers Londoner Neujahrsandacht zu Lukas 9,57-62 von 1934: „‚Wer seine Hand an den Pflug legt …‘; nicht zurück, aber auch nicht in unüberseh­bare Fernen schaut der Mann, der den Pflug führt, son­dern auf den nächsten Schritt, den er tun muss; Rückblicke sind keine christliche Sache. Lass dahinten Angst, Kummer, Schuld. Du aber sieh auf den, der dir einen neuen Anfang gegeben. Über ihm vergißt du alles. Das nächste Jahr wird kein Jahr ohne Angst, Schuld, Not sein. Aber – dass es in aller Schuld, Angst, Not ein Jahr mit Christus sei, dass unserm Anfang mit Christus eine Ge­schichte mit Christus folgte, die ja nichts ist als ein tägliches Anfangen mit ihm – darauf kommt es an.“

Drei Monate, nachdem Dietrich Bonhoeffer im Oktober 1933 die Auslandspfarrstelle in London angetreten hatte, schrieb er für den Gemeindeboten für … Mehr

Hans Joachim Iwand, Predigtmeditation zu Johannes 1,1-14 (1954): „Glaube hängt an seinem Namen. Darin, dass in keinem anderen Namen Heil ist, sind alle entthront aus dem Herzen der Gotteskinder, die sich als Herren der Welt aufspielen. Evangelium heißt: Frohe Botschaft, Gott ist König geworden in Jesus Christus.“

Zum Christfest bzw. dem 1. Weihnachtstag 1954 hatte Hans Joachim Iwand eine höchst anspruchsvolle Predigtmeditation über Johannes 1,1-14 verfasst: Predigtmeditation … Mehr

Dietrich Bonhoeffer, Entwurf einer Epiphanias-Predigt über Jesaja 60,1-6 (1936): „Freuen und wundern wird sich die Kirche Gottes, wenn zu ihrem Licht nun auch alle Heiden kommen werden. Es wird ein Kommen, Sich-drängen, ein Hin- und Hertragen sein zum Lichte Jesu Christi, zum Worte Gottes. — Was ist dies Gedränge zu Gottes Wort? Es sind die Heiden der Erde. ‚Hebe deine Augen auf und siehe.‘ Was — wen? Das Licht, Jesus Christus, in dem das alles wahr ist und seiner Erfüllung entgegengeht.“

Entwurf einer Epiphanias-Predigt über Jesaja 60,1-6 (Finkenwald 1936) Von Dietrich Bonhoeffer Jesaja 60,1-6: Mache dich auf, werde licht! denn dein … Mehr