„Herrliche Berge, sonnige Höhen“ – Wie der Gipfel unsere Ehrfurcht weckt Geschafft – nach einem steilen Anstieg auf dem Gipfel … Mehr
Kategorie: Predigten
„Der Herr ist mein Hirte“ – eine kurze Meditation über Psalm 23 mit versweiser Auslegung: „Im dunklen Tal wandern, wo bedrückendes Felsgestein weder Aussicht noch Ausweg gewährt, heißt weitergehen müssen. Aber auch da zeigt sich dieses Gottvertrauen: Du bist bei mir, berührst mich, tröstest mich und führst mich heraus aus diesem Tal mit seinen Todesschatten. So tut sich am Ende für mein Leben eine unverhoffte Aussicht auf, die Unheil und Bedrängnis hinter sich lässt: ‚Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.‘ In weiter Landschaft empfängt der HERR den Beter fürstlich, erweist sich als Gastgeber des guten Lebens.“
Für viele sind die Worte des Psalms 23 vertraute Worte: „Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“ Wo … Mehr
Kain-und-Abel-Predigt zu 1.Mose (Genesis) 4,1-16: „Im Zorn ist Kains gottgesenkter Blick dem eigenen Bruder finster zugewandt. Wer kein Ansehen bei Gott zu finden scheint, bleibt seinen eigenen Stimmungen überlassen. Die innere Anspannung wächst zum Zerreißen – gleich passiert es. Doch da fällt der göttliche Blick auf Kain. Obwohl dessen Opfer nicht gottwohlgefällig ist, behält der HERR Kain wohlwollend Auge. Nicht sein Opfer, aber der Mensch selbst findet göttliches Ansehen.“
Predigt über Genesis 4,1-16 Und Adam erkannte seine Frau Eva, und sie ward schwanger und gebar den Kain und sprach: … Mehr
„Um Gottes willen wird Abel erschlagen“ – Predigtmeditation zu 1. Mose 4,1-16 von Gerhard von Rad
Ursprünglich veröffentlicht auf NAMENSgedächtnis:
Lovis Corinth – Kain (Ölgemälde, 1917) Auch in der neuen Perikopenordnung ist für den 13. Sonntag…
Zachäus-Predigt über Lukas 19,1-10: „Eines aber ist passiert, als Jesus Zachäus im Baum ruft. Zachäus hält sich nicht in den Ästen des Baumes versteckt. Er zeigt sich, als er den Ruf hört und gibt sich damit die Blöße seines Lebens. Vor dem Gottessohn und vor den Mitmenschen steht er nackt da. Nichts schützt ihn.“
Predigt über Lukas 19,1-10 Das hat ein Bild abgegeben – Zachäus im Maulbeerfeigenbaum. Wer klettert schon im Erwachsenenalter noch auf … Mehr
Wie ein Taschenmesser uns den christlichen Glauben vorstellt (Besinnung zur Konfirmationspredigt): „Mit der Klinge lassen sich Materialen schneiden oder trennen. Mitunter heißt es messerscharf zu unterscheiden, was gut und was schlecht ist, was uns auf dem Lebensweg weiterbringt und was uns in eine Sackgasse führt. Dazu will der eigene Verstand immer wieder neu an Gottes Wort geschärft sein. Es ist keine tote Vorschrift, sondern Lebenswort, in das sich der dreieinige Gott mit dem Geheimnis des Sterbens und der Auferstehung seines Sohnes selbst hineingelegt hat: „Ich lebe und ihr sollt auch leben.“ Schließlich findet sich auf dem Taschenmesser das Zeichen des Kreuzes in einem Schild gefasst.“
Wie ein Taschenmesser uns den christlichen Glauben vorstellt Wer unterwegs ist, kann nicht für alle Fälle alles Mögliche mitnehmen. Dazu … Mehr
„Wer hat recht: das Kreuz oder wir?“ Predigt von Antonius H. J. Gunneweg über 1. Korinther 1,18-25
Aus Anlass des neuen Kruzifixstreits eine Predigt von Antonius H. J. Gunneweg (1922-1990) über 1 Korinther 1,18-25 aus seiner Zeit … Mehr
Helmut Gollwitzer, Predigt über Psalm 98,1 (Sonntag Kantate, 1988): „Fangt neu an zu singen! Wie ihr auch dransein mögt, fangt neu an zu singen, lasst euch mitnehmen ins Singen, ins Gotteslob, ins Lob dieses Gottes – trotz allem, was ihr gegen ihn auf dem Herzen habt, trotz aller Klagen und Beschwerden gegen ihn –, macht mit bei den Lobgesängen! Ihr werdet sehen, wie wohl das euch tut, wie das euren geschlagenen, verstummten Herzen hilft, wie auch ihr allmählich wieder mit hineingezogen werdet ins Singen, ins Danken, ins Loben.“
Helmut Gollwitzer (1908-1993) hatte 1988 am Sonntag Kantate in Berlin-Dahlem folgende Predigt zu Psalm 98,1 gehalten, die persönliche Frömmigkeit mit … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigtmeditation über Matthäus 28,1-10 (Osternacht, 1947): „In dieser tiefen Nacht, da hinter dem Kreuz die dunkle, böse, regungslose Tarantel aufleuchtet in allen ihren giftigen Farben, sitzt der Engel in seinem reinen Kleid, sitzt wie nach getanem Werke, und spricht zu denen, die ins Angesicht der Tarantel schauen mußten: Fürchtet euch nicht! Freuet euch! Es ist alles nicht wahr. Wahr ist, was allein wahr sein kann. Dass Jesus nicht hier unten ist. Wahr ist, dass sich die Welt mit dieser Tat übernommen hat. Wahr ist, dass die Geschichte mit Jesus Christus weitergeht, so wie sie begonnen hat, in Galiläa und von Galiäa aus. Wahr ist, dass es heißen wird: tamen vicisti, Galilaee!“
Hans Joachim Iwands Predigtmeditation über Matthäus 28,1-10 aus dem Jahr 1947 zeigt eine Expressivität, die sich über jegliche Textbesinnlichkeit hinwegsetzt: … Mehr