Ganz anders als die hurrapatriotischen Kriegspredigten aus dem 1. Weltkrieg ist Christoph Blumhardts (1842-1919) Predigt vom 7. August 1914, die … Mehr
Kategorie: Predigten
Eberhard Jüngel, Predigt über Römer 11,25-33: „Dieser strahlende Finalsatz »auf dass er sich aller erbarme« bringt Licht nicht nur in die dunklen Stellen der Bibel, sondern eben deshalb auch in die dunklen Abgründe unseres Lebens. In alles, was für sich allein genommen schwer oder gar nicht erträglich ist, ist nun Gott selber hineingezogen: mit dem ganzen Gewicht seiner göttlichen Gerechtigkeit und mit dem noch größeren Gewicht seiner Barmherzigkeit. Barmherzig sein – das heißt ja: sein eigenes Herz nicht verschonen. Das hat Paulus gemeint, als er an anderer Stelle schrieb, Gott habe seinen eigenen Sohn nicht verschont. Das also ist Gottes großes Geheimnis: dass er sein eigenes Herz nicht verschont hat. Am Kreuz Jesu Christi blutete es. Und wenn je ein Herz, dann hat dieses Herz nicht umsonst geblutet.“
Predigt über Römer 11,25-33 (10. Sonntag nach Trinitatis) Von Eberhard Jüngel Liebe Gemeinde! Ein Geheimnis nennt der Apostel das, was … Mehr
Helmut Gollwitzer in seinem Geleitwort zu Hans Joachim Iwands Predigtmeditationen: „Ich habe selten einen Menschen getroffen, der so frei von Eitelkeit und Neigung zu Intrige war, überhaupt von Ichbezogenheit, frei zu Sachlichkeit und unbekümmerter Ehrlichkeit“
Über Hans Joachim Iwand. Geleitwort zu seinen Predigtmeditationen Von Helmut Gollwitzer Wo konnte ein Mann, der über das Geschehen und … Mehr
Hans Joachim Iwand über Predigtmeditation und Textpredigt 1949: „Der Text ist gerade in seiner Inhaltlichkeit, in seiner Wörtlichkeit, die ständige Erinnerung und die göttliche Verheißung, dass hier wirklich die Blinden sehen, die Lahmen gehen, die Toten auferstehen könnten.“
Vorwort zu den Predigtmeditationen für das Kirchenjahr 1949/50 Von Hans Joachim Iwand Vor einem Jahr erwies es sich als notwendig … Mehr
Martin Luther über die Dreieinigkeit (Trinität). Predigt am Sonntag Trinitatis 1531: „Disputiere also nicht, sondern halte dich an das Wort!“
Der Glaube an den dreieinigen Gott (Predigt am Sonntag Trinitatis 1531) Von Martin Luther Ich glaube an Gott Vater, den … Mehr
Über die Fremdenliebe bzw. Gastfreundschaft in der Regel Benedikts: „Alle Fremden, die kommen, sollen aufgenommen werden wie Christus: denn er wird sagen: ‚Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen.‘ Allen erweise man die angemessene Ehre, besonders den Brüdern im Glauben und den Pilgern. Allen Fremden begegne man bei der Begrüßung und beim Abschied in tiefer Demut: man verneige sich, werfe sich ganz zu Boden und verehre so in ihnen Christus, der in Wahrheit aufgenommen wird.“
Über die Fremdenliebe bzw. Gastfreundschaft heißt es im 53. Kapitel der Regel Benedikts (Regula Benedicti): „Alle Fremden, die kommen, sollen … Mehr
Theophil Wurms Hirtenbrief vom 1. August 1944: „Wer unter Gott lebt und diesen Gott durch Jesum Christum seinen Vater nennen darf, muss auch in dem Toben menschlicher Leidenschaften und im Zerstörungswerk moderner Technik einen von Gott gewollten Sinn erblicken. Mit derselben Bestimmtheit, mit der wir eine durch rein körperlich-materielle Ursachen hervorgerufene Krankheit als einen Ruf Gottes an uns erkennen, hören wir auch im Krieg und seinen Auswirkungen Gottes Stimme an uns und alle Menschen, die in dieses Kämpfen, Leiden und Sterben mit hineingezogen sind.“
Da stand der schwerste Bombenangriff auf die Stuttgarter Altstadt am 12. September 1944 durch die britische Royal Air Force noch aus, … Mehr
Martin Luther über das Predigtamt (Der rechte Prediger): „Wo denn da einem Prediger der Bauch und zeitliches Leben lieber ist, der tut es nicht; steht wohl und wäscht auf der Kanzel, aber er predigt nicht die Wahrheit, tut das Maul nicht auf; wo es will übel gehen, da hält er inne, und beißt den Fuchs nicht.“
Über das Predigtamt/Der rechte Prediger Von Martin Luther Da er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg und … Mehr
Hans Joachim Iwand über das Wort Gottes und die Predigt 1948: „Wo also das Wort Gottes wieder unter uns mächtig sein sollte, würde nicht nur eine Rekonstruktion des Alten erfolgen, sondern da müsste das aus dem Vergangenen ganz und gar nicht ableitbare Neue geschehen.“
Vorwort zum zweiten Heft der Predigtmeditationen 1947/48 Von Hans Joachim Iwand Immer bedrängender, immer bewußter wird die Klage um die … Mehr