Predigt über Lukas 5,1-11 In Sachen Gemeinschaft und Nähe sind wir durch die Corona-Pandemie entwöhnt worden. Manches wird weiterhin vermisst, … Mehr
Kategorie: Predigten
Hans Joachim Iwand, Predigt über Lukas 5,1-11 (1947): „Wie einer, der aus dem Tode ins Leben tritt, wie einer, der gerettet ist, aber um den Preis, dass er nun seinem Retter gehört, hört Petrus, wie nun über sein Leben entschieden wird: Du wirst von nun an Menschen fangen. Du wirst – das ist ausgemacht von Gott – es ist keine Frage, auch kein Befehl, es gibt kein Ja oder Nein zu diesem Beruf, es gibt nur dies eine, daß sich erfüllt, was Gott im Sinne hat. Und mit einemmal versteht Petrus die ganze Geschichte, vom Ende her enthüllt sich der Sinn dieser seltsamen Erlebnisse. Die Fahrt aufs hohe Meer wird das Sinnbild seines Lebens sein, der Nachen das Sinnbild der Kirche, die ihn trägt, das Meer Bild der Welt, die sein Arbeitsfeld werden soll, das Netz Bild für das Wort, mit dem er fischen muß, und der Fang Verheißung der Gemeinde, die gewonnen wird.“
Predigt über Lukas 5,1-11. Jesus und die Kirche Von Hans Joachim Iwand Es begab sich aber, da sich das Volk … Mehr
Karl Barth, Predigt über die Sturmstillung (Matthäus 8,23-27) von 1935: „Wenn er fernerhin in unserer Mitte schlafen will, so ist er darum um nichts weniger groß, und die Welt in ihrem Ungestüm ist darum um nichts weniger gering und uns, seiner Kirche, darum um nichts weniger geholfen. Es steht nicht in unserer Macht, ihn zu wecken. Vielleicht lässt er sich wecken. Vielleicht tritt er dann so in unsere Mitte, wie er dort in der Mitte seiner Jünger stand: der Herr Himmels und der Erde, der Macht hat, den Seinen zu helfen, wie er will. Aber wenn das nicht sein Wille ist, ist er nicht weniger der Herr Himmels und der Erde.“
Am 3. Februar 1935 hielt Karl Barth beim Rheinisch-Westfälischen Gemeindetag «Unter dem Wort» in Barmen-Gemarken folgende Predigt: Predigt über Matthäus … Mehr
Über den Seelenfrieden: „Wo Christus aufsteht, meine Seele in seinen Blick nimmt, finde ich inneren Frieden.“
Über den Seelenfrieden „Meine Seele ist aus dem Frieden vertrieben; ich habe das Gute vergessen.“ Das ist eine treffende Beschreibung … Mehr
Hans Joachim Iwand, Predigtmeditation zu Lukas 5,1-11 (5. Sonntag nach Trinitatis) von 1939: „In Jesus Christus bedeutet die Epiphanie Gottes für den sündigen Menschen nicht den Tod, sondern das Leben. Denn er ist ja die Vergebung. Darum heißt es: Fürchte dich nicht! Darum gibt es in ihm Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch. Und so, als ob er aus dem Tode ins Leben träte, wie ein Geretteter, der sich nicht mehr selbst gehört, erklingt nun über ihn seine neue Bestimmung: ‚Du wirst von nun an Menschen fangen‘ — ‚du wirst‘ sagt Jesus. Es ist keine Frage, nicht einmal ein Befehl, Petrus kann weder Ja noch Nein sagen — wer könnte auch zu diesem Beruf Ja sagen; — sondern Petrus erfährt nur, wie über ihn entschieden ist. Und auf einmal bekommt die ganze Geschichte, die er eben erlebt, einen neuen, tiefen Sinn. Das Meer wird zur Welt, der Nachen zur Kirche, das Netz zum Wort, das er in die Tiefe senkt, und die Fische sind jetzt auf einmal Menschen, die er fangen muss mit dem Fischnetz des Himmelreichs.“
Predigtmeditation zu Lukas 5,1-11 (5. Sonntag nach Trinitatis) Von Hans Joachim Iwand Die Berufung der ersten Jünger gehört hinein in … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigt über Römer 12,17-21 vom Januar 1945: „Ihr werdet eine wunderbare Solidarität gerade dem Feinde gegenüber erweisen, seine Not, sein Hunger, sein Durst, seine Verlassenheit, alles das werden Stationen sein, um ihm zu zeigen, dass er nicht euer Feind ist. Freut euch nicht darüber, wenn das Unglück sie trifft, zeigt nicht mit Fingern auf sie und sagt nicht, nun hat sie Gott gerichtet, sondern, wissend, dass dies Gerichte Gottes sind, tretet mitten hinein, so wie Christus mitten zu euch getreten ist! Jawohl, es ist wahr, es kommt das Gericht Gottes über die Menschen, aber durch euch soll die Barmherzigkeit zu ihnen kommen. Mögen dann auch solche Barmherzigkeiten auf ihrem Haupt brennen wie glühende Kohlen, mögen sie auch es euch nicht danken, es kommt ja darauf an, dass sie die Barmherzigkeit Gottes spüren, es kommt darauf an, dass der Glaube an den Sieg des Guten auch sie in die Entscheidung treibt.“
Am 21. Januar 1945 hielt Hans Joachim Iwand im zerbombten Dortmund seine Predigt über Römer 12,17-21: Predigt über Römer 12,17-21 … Mehr
Walther Zimmerlis Predigtmeditation zu 1. Mose 32, 23-31: „Der Kampfbericht Genesis 32, 23-33 verkündet durch alle Wunden und Nöte hindurch den Frieden, den Gottes Treue zu schenken nicht müde wird“
An Sonntag Quasimodogeniti ist in der Predigtreihe V 1. Mose 32,23-32 als Predigttext vorgesehen. Dazu eine Predigtmeditation von Walther Zimmerli: … Mehr
Predigt über Micha 7,18-20: „Das Beste, was mir passieren kann, ist dieser Gnadenblick in Jesus Christus, der mein ganzes Leben einnimmt. Im Anblick seines Sohnes ist Gott nicht länger auf sein eigenes Ansehen bedacht. Gott sieht mich vielmehr in der Unansehnlichkeit seines Sohnes am Kreuz. Jesu unansehnliches Ansehen vor seinem Vater lässt mich als Sünder vor Gott bestehen. In diesem Aufsehen kann ich – durchaus selbstbewusst – vor anderen Menschen bestehen, egal wie sie mich ansehen. Er lässt mich schuldbewusst und zugleich unverschämt zu Gott aufsehen.“
Predigt über Micha 7,18-20 „Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der die Sünde vergibt und erlässt die Schuld … Mehr
Karl Barths Vortrag „Die Gemeindemäßigkeit der Predigt“ von 1935: „Der Prediger muß wissen um das Leben, um die Menschen, um die Gegenwart und kann sie nicht ernst genug nehmen, und kann mit nicht genug Frische und Aufgeschlossenheit sich ihnen zuwenden.“
Die Gemeindemäßigkeit der Predigt Von Karl Barth Gemeindemäßigkeit ist ein seltsam tönendes Wort und wir müssen uns wohl verständigen darüber, … Mehr