Da mag die Konfirmationspredigt mit Bezug auf Epheser 6,10-17 und Luthers „Ein feste Burg ist unser Gott“ martialisch klingen, die … Mehr
Kategorie: Predigten
Hans Ehrenbergs judenchristliche Predigt über Lukas 10,25-37 (Barmherziger Samariter) von 1933: „Wer seiner Liebe irgend eine Grenze setzt, bleibt ohne Nächsten und liebt überhaupt nicht wirklich.“
Hans Ehrenbergs Predigt über den barmherzigen Samariter (Lk 10,25-37) verdient besondere Beachtung. Schließlich hatte er sie als jüdischstämmiger Pfarrer 1933 … Mehr
„Tritt frisch auf, tu’s Maul auf, hör bald auf!“ Martin Luther über den rechten Prediger in seiner Auslegung der Bergpredigt (1532): „Das zweite ist, dass er seinen Mund auftut. Das gehört – wie gesagt – auch zu einem Prediger, dass er nicht den Mund zuhält und nicht nur das Amt öffentlich führt, damit jeder schweigen muss und ihn als den, der das göttliche Recht und den Auftrag hat, auftreten lasse. Vielmehr gehört dazu, dass er den Mund frisch und getrost auftut, um die Wahrheit und was ihm aufgetragen ist zu predigen, nichts verschweigt oder nur murmelt.“
Bekannt ist der Lutherspruch „Tritt frisch auf, tu’s Maul auf, hör bald auf!“ Wörtlich hat das Luther selbst nicht gesagt, … Mehr
Christoph Blumhardts Predigt nach Kriegsausbruch vom 7. August 1914: „Es ist kein Volk besonders schuldig, und wir können nur sagen: »Herr, du bist es! Mache es gnädig! Mache es gnädig mit den Einzelnen, mache es gnädig mit den Völkern allen!“
Ganz anders als die hurrapatriotischen Kriegspredigten aus dem 1. Weltkrieg ist Christoph Blumhardts (1842-1919) Predigt vom 7. August 1914, die … Mehr
Eberhard Jüngel, Predigt über Römer 11,25-33: „Dieser strahlende Finalsatz »auf dass er sich aller erbarme« bringt Licht nicht nur in die dunklen Stellen der Bibel, sondern eben deshalb auch in die dunklen Abgründe unseres Lebens. In alles, was für sich allein genommen schwer oder gar nicht erträglich ist, ist nun Gott selber hineingezogen: mit dem ganzen Gewicht seiner göttlichen Gerechtigkeit und mit dem noch größeren Gewicht seiner Barmherzigkeit. Barmherzig sein – das heißt ja: sein eigenes Herz nicht verschonen. Das hat Paulus gemeint, als er an anderer Stelle schrieb, Gott habe seinen eigenen Sohn nicht verschont. Das also ist Gottes großes Geheimnis: dass er sein eigenes Herz nicht verschont hat. Am Kreuz Jesu Christi blutete es. Und wenn je ein Herz, dann hat dieses Herz nicht umsonst geblutet.“
Predigt über Römer 11,25-33 (10. Sonntag nach Trinitatis) Von Eberhard Jüngel Liebe Gemeinde! Ein Geheimnis nennt der Apostel das, was … Mehr
Helmut Gollwitzer in seinem Geleitwort zu Hans Joachim Iwands Predigtmeditationen: „Ich habe selten einen Menschen getroffen, der so frei von Eitelkeit und Neigung zu Intrige war, überhaupt von Ichbezogenheit, frei zu Sachlichkeit und unbekümmerter Ehrlichkeit“
Über Hans Joachim Iwand. Geleitwort zu seinen Predigtmeditationen Von Helmut Gollwitzer Wo konnte ein Mann, der über das Geschehen und … Mehr
Hans Joachim Iwand über Predigtmeditation und Textpredigt 1949: „Der Text ist gerade in seiner Inhaltlichkeit, in seiner Wörtlichkeit, die ständige Erinnerung und die göttliche Verheißung, dass hier wirklich die Blinden sehen, die Lahmen gehen, die Toten auferstehen könnten.“
Vorwort zu den Predigtmeditationen für das Kirchenjahr 1949/50 Von Hans Joachim Iwand Vor einem Jahr erwies es sich als notwendig … Mehr
Martin Luther über die Dreieinigkeit (Trinität). Predigt am Sonntag Trinitatis 1531: „Disputiere also nicht, sondern halte dich an das Wort!“
Der Glaube an den dreieinigen Gott (Predigt am Sonntag Trinitatis 1531) Von Martin Luther Ich glaube an Gott Vater, den … Mehr
Über die Fremdenliebe bzw. Gastfreundschaft in der Regel Benedikts: „Alle Fremden, die kommen, sollen aufgenommen werden wie Christus: denn er wird sagen: ‚Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen.‘ Allen erweise man die angemessene Ehre, besonders den Brüdern im Glauben und den Pilgern. Allen Fremden begegne man bei der Begrüßung und beim Abschied in tiefer Demut: man verneige sich, werfe sich ganz zu Boden und verehre so in ihnen Christus, der in Wahrheit aufgenommen wird.“
Über die Fremdenliebe bzw. Gastfreundschaft heißt es im 53. Kapitel der Regel Benedikts (Regula Benedicti): „Alle Fremden, die kommen, sollen … Mehr