Über die Fremdenliebe bzw. Gastfreundschaft in der Regel Benedikts: „Alle Fremden, die kommen, sollen aufgenommen werden wie Christus: denn er wird sagen: ‚Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen.‘ Allen erweise man die angemessene Ehre, besonders den Brüdern im Glauben und den Pilgern. Allen Fremden begegne man bei der Begrüßung und beim Abschied in tiefer Demut: man verneige sich, werfe sich ganz zu Boden und verehre so in ihnen Christus, der in Wahrheit aufgenommen wird.“

Über die Fremdenliebe bzw. Gastfreundschaft heißt es im 53. Kapitel der Regel Benedikts (Regula Benedicti): „Alle Fremden, die kommen, sollen … Mehr

„Mit allem, was not tut für Leib und Leben …“ – Warum die Wohlfahrtsstaatsgläubigkeit keine wirkliche Hoffnung birgt: „Verliert sich die erwerbstätige Integration von Bevölkerungsteilen, schwindet die gesellschaftliche Solidarität. An ihre Stelle tritt die Segregation, d.h. die Trennung von Bevölkerungsgruppen aus religiösen, ethnischen, identitären oder sozialen Gründen, die ein staatlich garantiertes Gemeinwohl hinfällig werden lässt. Anstelle der Theodizee-Frage – ‚Warum lässt Gott das Übel zu?‘ – heißt es dann politisch zu fragen: ‚Warum lässt der Staat das Übel in unserer Gesellschaft zu?‘ bzw. ‚Warum lässt der ‚Westen‘ das Übel in der Welt zu?‘ Vermessene Fragen, auf die es keine befriedigenden Antworten gegen wird. Was bleibt sind Resignation, Pessimismus und ein thymotischer Verlustzorn. Im Unterschied zum Evangelium birgt der säkularisierte Vorsehungsglaube für Menschen keine bleibende Verheißung.“

Warum Wohlfahrtsstaatsgläubigkeit keine wirkliche Hoffnung birgt „Mit allem, was not tut für Leib und Leben, mich reichlich und täglich versorgt, … Mehr