Gastfrei zu sein vergesst nicht. Wenn ein IRA-Mann auf der Flucht vor der eigenen Haustür steht: „Ungesegnet geht er, wissend um das Jüngste Gericht. Dass alles am Ende nur gut ausgehen kann, das glaube er nicht. Einen Weichmacher-Jesus mag er nicht und billige Gnade ist nicht seine Sache. Da hat er wohl schon zu viel gesehen und zu viel getan, als dass es für uns alle ein Happy End geben kann.“

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Franz Johna zur Ethik der Gastfreundschaft: „Der Vollzug christlichen Glaubens ist mit der Verwirklichung der Tugend der Gastfreundschaft unabdingbar verbunden. Sie ist der Ausdruck der brüderlichen Gemeinschaft derer, die vom Geist geleitet sind, so daß sie im Nächsten Gott erkennen. Eindrucksvolle Zeugnisse machen deutlich, wie großzügig und uneigennützig die ersten Christen die biblischen Weisungen zur Gastfreundschaft in die Tat umgesetzt haben. Aristides sagt rühmend: ‚Wenn sie einen Fremden sehen, führen sie ihn hinein unter ihr Dach und freuen sich über ihn, wie über einen wirklichen Bruder.'“

Von Franz Johna, dem ehemaligen Lektor beim Herder-Verlag in Freiburg, stammt ein schöner Artikel über Gastfreundschaft aus dem Praktischen Lexikon … Mehr