Wie schwer man sich in der evangelischen Kirche unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg getan hat, eigene Schuld und Mitverantwortung im … Mehr
Kategorie: Predigten
Friederike Popps Auslegung zu Epheser 3,14-21: „Ich gebe der Tiefe meines Lebens Raum, um zu wachsen. So erfüllt sich das Gebet und der Schöpferwille Gottes, der das Leben liebt.“
Multikulti (nicht nur) in Ephesus. Auslegung zu Epheser 3,14-21 Von Friederike Popp Darum beuge ich meine Knie vor dem Vater, … Mehr
Paul Schempps Predigt über Epheser 4,1-6 von 1946: „Was für eine widerliche, unnatürliche Sache kann doch die Demut sein, diese hündische Apportiertugend, diese weiche Schleicherei und lächelnde Dienstwilligkeit und Zu-stimmungsbereitschaft, dieses Allesgeltenlassen und Nichtsverantwortenwollen!“
Kurz nach dem 2. Weltkrieg hielt Paul Schempp auf der Arbeitstagung der Kirchlich-theologischen Sozietät in Württemberg und der Gesellschaft für … Mehr
Aus einem Polizeibericht über Karl Steinbauers Predigt in Weißenhorn im Juli 1938: „Ein Liebäugeln um die Zuschüsse und ein teilweises Verlassen evangelischer Belange sei ganz falsch. Wir wollen nicht von den Fleischtöpfen Ägyptens leben.“
In seiner Zeit als Pfarrverweser in Senden/Iller 1938/39 wurde Karl Steinbauer in den Gottesdiensten regelmäßig polizeilich überwacht. Folgender Bericht wurde … Mehr
Karl Steinbauers Passionsbesinnung von 1939: „Da ist der Herr stehen geblieben, hat sich umgedreht und sie zur Besinnung gerufen und gesagt: Ihr guten Leut, überlegt ihr euch auch, was das heißt mir nachfolgen? Ihr meint, das Nachlaufen ist Nachfolge. So einfach ist’s nicht. Ihr wisst alle gut, ein Haus bauen, das ist leicht, solange man nicht daran denkt, was das Bauen kostet. Hinter mir drein laufen ist leicht, solange es nichts kostet. Der Christenglaube, die Christusnachfolge kostet, und kostet gar nicht wenig: Es kostet das Kreuz!“
Da war Karl Steinbauer schon einmal für sechs Monate im Gefängnis in Weilheim/Oberbayern inhaftiert, bevor er 1938 als Pfarrverweser nach … Mehr
Christoph Blumhardt, Predigt über die Nachfolge nach Lukas 9,57-62 (1908): „Die ganze Welt – ohne dass sie es weiß – wird schließlich in das Netz gezogen, das als Reich Gottes in Jesus Christus um die Völkerwelt gezogen wird. So möchte ich fast das kühne Wort aussprechen: Heute ziehen alle Menschen hinter dem Heiland her oder besser: sie werden hinter ihm hergerissen, sie können sich nicht entziehen.“
Predigt über die Nachfolge nach Lukas 9,57-62 Von Christoph Blumhardt Als sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigt über Matthäus 12,43-45 von 1952: „Unglückselige Götter sind wir geworden, wir haben den Trennungsstrich nicht beachtet, den Gott zwischen sich und uns gezogen hat.“
Predigt über Matthäus 12,43-45 Von Hans Joachim Iwand Wenn der unsaubere Geist von dem Menschen ausgefahren ist, so durchwandelt er … Mehr
Gerhard von Rad, Predigtmeditation zu Jeremia 29: „In diesem Aufruhr von ungläubiger Niedergeschlagenheit und ebenso ungläubiger Hoffnung atmet die Stimme des Propheten einen Realismus und eine Nüchternheit, die jeden Politiker beschämen könnte. Es geht dem Propheten darum, Menschen, die von Schwermut gebannt in die Vergangenheit schauten, oder solche, die in aufgeregter Sensationsstimmung politische, ja vielleicht apokalyptische Umwälzungen größten Stiles von der Zukunft erwarteten, zunächst einmal einfach und ganz unschwärmerisch an die Gegenwart zu verpflichten. Vor allem anderen steht das Gebot, sie als eine Fügung Gottes ernst zu nehmen.“
Predigtmeditation zu Jeremia 29,4-14 Von Gerhard von Rad Im Hinblick auf den alttestamentlichen Predigttext für den 21. Sonntag nach Trinitatis … Mehr
Ernst Käsemanns Predigt über Jesaja 26,13 (1937): „So aber bekennt die Christenheit unter dem Kreuz voll Freude und Frieden: ‚Herr, unser Gott, es herrschen wohl andere Herren über uns denn du, aber wir gedenken doch allein dein und deines Namens.’“
Nach der Verhaftung Martin Niemöllers wurde am 15. August 1937 in Gelsenkirchen-Rotthausen ein Bittgottesdienst gefeiert, bei dem Ernst Käsemann folgende … Mehr