Walter Kreck, Grund zur Freude. Eine Meditation über Philipper 4,4 zur Freiheit der Kirche in der Gesellschaft (1995): „Wenn Paulus von dem »Bür­gerrecht im Himmel« spricht, so ist damit nicht eine abstrakte Trans­zendenz gemeint, die alles Leben auf dieser Erde bagatellisiert, son­dern eher eine Zukunftsperspek­tive, die uns aber schon jetzt bis ins leibliche Leben hinein betrifft.“

Grund zur Freude. Eine Meditation über Philipper 4,4 zur Freiheit der Kirche in der Gesellschaft Von Walter Kreck »Freut euch … Mehr

Julius Schniewind, Abendmahlsansprache über Psalm 138, 3. 7 (Februar 1945): „‚Wenn ich mitten in der Angst wandle, so erquickst du mich‘, das bedeutet: du machst mich lebendig, du erhältst mich am Leben, du schenkst mir das Leben. Gott hat die Macht, uns aus dem Tode herauszureißen, uns noch mitten im Tode zu erhalten.“

Abendmahlsansprache über Psalm 138,3.7 Von Julius Schniewind „Wenn ich dich anrufe, so erhörest du mich und gibst meiner Seele große … Mehr

Eberhard Jüngels Predigt über Hebräer 13,14 aus Anlass aus Anlass der 900-Jahr-Feier der Stadt Tübingen (1978): „Die Selbstgerechtigkeit wirft nicht weniger große Schatten als die Schuld. Wenn wir dieser Gefahr erliegen, wenn bürgerlicher Stolz zur Selbstgerechtigkeit entartet, dann ist es höchste Zeit, auszubrechen aus dem Leben der Stadt. Dann ist der Galgenberg, dann ist der Ort unter dem Kreuz Jesu Christi der rechte Ort für uns.“

Segen für die Stadt. Predigt über Hebräer 13,14 Von Eberhard Jüngel Wir haben hier keine bleibende Stadt, aber die zukünftige … Mehr

Martin Luthers achte Invokavitpredigt am Sonntag Reminiszere, 16. März 1522: „Wer aber einen starken, festen Glauben hätte, seine Sünden seien ihm vergeben, der mag diese Beichte unter­lassen und allein Gott beichten. Doch wie viele haben solchen starken Glauben? Deshalb werde ich mir jene heimliche Beichte, wie ich gesagt habe, nicht nehmen lassen. Aber ich will niemanden dazu gezwungen haben, sondern sie jedem frei anheimgestellt haben.“

Martin Luthers achte Invokavitpredigt am Sonntag Reminiszere, 16. März 1522 Nun haben wir die Stücke alle gehört, die sich bis … Mehr

Martin Luthers sechste Invokavitpredigt am Freitag, 14. März 1522: „Wer in einem solchen Glauben steht, der gehört hier­her und nimmt das Sakrament als eine Versicherung oder ein Siegel und Wahrzeichen, daß er der göttlichen Ver­sprechung und Zusage gewiß sei. Ja, solchen Glauben haben wir nicht alle; wollte Gott, es hätte ihn der zehnte Teil.“

Martin Luthers sechste Invokavitpredigt am Freitag, 14. März 1522 Ihr habt nun von den Hauptstücken gehört, bis auf das Empfangen … Mehr

Martin Luthers fünfte Invokavitpredigt am Donnerstag, 13. März 1522: „Wollt ihr darin als gute Christen angesehen werden, daß ihr das Sakrament mit Händen anfaßt, und dadurch einen Ruhm vor der Welt haben, so sind Herodes und Pilatus die obersten, besten Christen. Ich meine, sie haben den Leichnam Christi gewiß angetastet, als sie ihn ans Kreuz schlagen und töten ließen.“

Martin Luthers fünfte Invokavitpredigt am Donnerstag, 13. März 1522 Wir haben gehört von denjenigen Dingen, die notwen­dig sind, wie die … Mehr

Martin Luthers vierte Invokavitpredigt am Mittwoch, 12. März 1522: „Gegenüber solchen gutherzi­gen Menschen müssen wir uns ganz anders verhalten als gegenüber den Halsstarrigen. Mit jenen sollen wir Ge­duld haben, uns unserer Freiheit enthalten, weil es uns keinen Schaden oder Gefahr weder an Leib noch Seele bringt, ja vielmehr förderlich ist, und wir daneben unsern Brüdern und Schwestern einen großen Nutzen tun.“

Martin Luthers vierte Invokavitpredigt am Mittwoch, 12. März 1522 Liebe Freunde, wir haben nun gehört die Stücke, die da »müssen« … Mehr