Eberhard Jüngels Predigt über Genesis 32,23-32: „Wer so wie Israel in den Morgen hineinhinkt, liebe Gemeinde, der hat den Fluch hinter sich, der ist dem Fluch der bösen Tat, dass sie fortzeugend Böses muss gebären, endgültig entronnen. Er geht zwar hin­kend, aber frei davon. Er hat Zukunft. Ja, wer so wie Israel in den Morgen hineinhinkt, dem geht die Sonne auf.“

Predigt über Genesis 32,23-32 Von Eberhard Jüngel Und Jakob stand auf in der Nacht und nahm seine beiden Frauen und … Mehr

„schāh māt“ – „der König (Schah) kann nicht mehr“: „Wo sich die Todesnacht über sein Leben gelegt hat, greift der Vater in Treue zu seinem Sohn ein, entreißt Jesus dem Grab und präsentiert ihn den Jüngern: Der König lebt! Auferstanden von den Toten gilt kein schāh māt mehr. Der Tod hat verspielt.“

„schāh māt“ – „der König (Schah) kann nicht mehr“ Seit Jahrhunderten vermag das Schachspiel Menschen zu faszinieren. Man sucht für … Mehr

Albrecht Goes, Verborgene Herrlichkeit (zu Jesu hohenpriesterliches Gebet nach Johannes 17): „Die Kraft der Mittlerschaft ist da, die Zugbrücke ist niedergelassen, die Gotteswelt ist nahe; der Stellvertreter ist da, der, dessen Rücken frei ist, fremde Last zu tragen, der Stellvertreter, der es nicht, wie sonst ein Stellvertreter, nur eben notdürftig macht, der vielmehr es gut macht für alle und in allem.“

Verborgene Herrlichkeit Von Albrecht Goes Zweimal im Jahr geschieht es, daß weltliches und geistliches Jahr einander deutlich entgegen sind: wenn … Mehr

Leonhard Ragazs Predigt zu Markus 10,35-45 (1906): „Ein Pfarrer soll alle seine Kraft, all sein Denken und Fühlen in den Dienst der Ge­meinde stellen, aber ihr dienen nicht bloß wie sie will, sondern wie sein Gewissen will. Er dient ihr vor allem mit der Wahrheit. Er dient ihr oft am besten auf eine Weise, die ihr unbequem ist. Wir sind nicht Menschendiener, sondern Diener Gottes – gerade als Pfarrer.“

Predigt zu Markus 10,35-45 Von Leonhard Ragaz Ich habe in meiner letzten Predigt, wie vielleicht einige von euch wissen, mit … Mehr

Rudolf Bohrens Predigt zu 2. Korinther 1,3-4 von 1976 (nach dem Suizid seiner Frau): „Ich weiß nun noch nicht, in welche Bedrängnis wir als Christen­gemeinde noch hineinkommen. Ich weiß nicht, in welche Trauer und Trübsal jeder einzelne von uns hineingeführt wird. Aber das weiß ich, daß der »Vater des Erbarmens« gerade dort in Trauer und Trübsal »unser Vater« sein wird.“

Predigt zu 2. Korinther 1,3-4 Von Rudolf Bohren Von Gottes Trost will ich reden. Den Gott will ich euch rühmen, … Mehr