Predigt zu Lukas 16,19-31 (Vom reichen Mann und armen Lazarus): „Was Lazarus in Jesu Geschichte widerfahren ist, darf nicht außer Acht gelassen werden. Einem Bettler und Krüppel widerfährt die göttliche Anerkennung seines Lebens in Abrahams Schoß. Lazarus – Eleasar – Gott hilft! Im eigenen Leben geht es auch um eine Lazarus-Werdung. An Lazarus gibt es kein Vorbeikommen.“

Predigt zu Lukas 16,19-31 (Vom reichen Mann und armen Lazarus) Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in … Mehr

Hermann Friedrich Kohlbrügge, Predigt über Johannes 17,26 (1846): „Es gibt auf der Welt verfluchte Namen, es gibt auch Namen, an welchen ein jeglicher rüttelt, welche man lästert und in Verdacht hat, und sind doch nur lauter gerechte und heilbringende Na­men, lauter Segenspender, und wer sie kennen lernt, den wird’s in Ewigkeit nicht gereuen, gereuen wird’s ihn, daß er mit dabei gewesen, auf solchen Namen einen unsinnigen Verdacht zu werfen. Von diesen letzteren Namen ist ein einzig ausgezeichneter der Name Gott.“

Predigt über Johannes 17,26 Von Hermann Friedrich Kohlbrügge Und ich habe ihnen deinen Namen kund gethan und will ihnen kund … Mehr

Kornelis Heiko Miskotte, Gottes Feinde kommen um. Predigt zu Psalm 92 (1945): „Der Herr hat große Dinge an uns getan! Darum sind wir fröhlich, und darum stehen wir in dieser unerhört großen Stunde verlegen da angesichts Seiner großen Taten und unseres kleinen Begreifens, Seiner innigen Geisteskraft um uns her und des armen, beinahe apathischen Gefühls in uns. Es ist uns zu viel, auch weil wir früher zu wenig ge­lebt, gedacht, gearbeitet, gelitten haben. O wir flauen Bekenner, wir Schlappschwänze von Christen, wir schäbigen, halbherzigen Demo­kraten, wir ängstlichen Oranienanhänger, wir haben dies alles wahr­haftig nicht verdient, allein schon darum nicht, weil wir uns wahrlich innerlich nicht so gewehrt haben, wie die hohe Sache es von uns for­dern durfte. Tausende und Abertausende haben so getan, als ginge die Sache sie nichts an, haben salbadert und räsoniert, Hunderte ha­ben sich an dem Elend anderer bereichert, haben sich in ihre kleine Existenz festgebissen, kurz, sind unerschütterlich Egoisten und Roh­linge gewesen. Und wir, die wir »gut« waren und nicht zu den »Ver­kehrten« gehörten – ach, man müßte einmal wissen, wie uns zumute gewesen ist und wie oft wir uns innerlich zurückgezogen haben!“

Gottes Feinde kommen um. Predigt zu Psalm 92, 2.3.7.10 Von Kornelis Heiko Miskotte Eine schonungslose Predigt hatte Kornelis Heikoe Miskotte … Mehr

Hans Joachim Iwand, Über Pfingsten (1956): „Der Geist Gottes tötet und macht lebendig! Er tötet, was vor Gottes Angesicht und in seinem Reiche wirklich kein Lebensrecht hat, und darum schmerzt es uns oft, wenn die Operation des Geistes Gottes an uns beginnt, aber er tötet nicht, um zu töten, sondern um uns zu Teil­habern und Trägem eines unzerstörbaren Lebens zu machen, das aus Gott selbst ist.“

Über Pfingsten Von Hans Joachim Iwand Die Vorstellung von dem, was Pfingsten bedeutet, ist im Bewußtsein der meisten Christen merkwürdig … Mehr

Lob des Handwerks: „Was das Handwerk ausmacht, trägt es bereits in seinem Namen: das eigene Werk. Wer mit Geschick und Sachverstand arbeitet, schafft etwas, das sichtbar, greifbar und in der Regel von bleibendem Wert ist. Ein gelungenes Werk spricht für sich. In den Psalmen wird Gott wiederholt auf sein Handwerk angesprochen. So dürfen auch wir im Sinne Gottes für unser eigenes Handwerk beten: ‚Die Freundlichkeit des Herrn, unseres Gottes, sei über uns, / gib dem Werk unserer Hände Bestand, ja, gib dem Werk unserer Hände Bestand.‘ (Psalm 90,17).“

Lob des Handwerks Die Geringschätzung handwerklicher Tätigkeiten ist kein neues Phänomen. Schon in der Antike äußerten sich Denker herablassend über … Mehr

Heinrich Vogel, Die Predigt als gehörte Rede: „Die Versuche aber, den Text für andere, evangeliumsfremde Wahrheiten zu mißbrauchen, droht nicht nur von den Weltanschauungs-Ismen des Zeitalters, sondern vor allem von jener Vergesetzlichung her, die allemal so oder so die Folge davon ist, daß das Evangelium des für die Welt Ge­kreuzigten und Auferstandenen nicht mehr das Wahrheitszentrum der Predigt ist.“

Die Predigt als gehörte Rede Von Heinrich Vogel Liebe Kommilitonen, Mit-Streiter und Mit-Schüler! Lassen Sie mich über dieses Memorandum Homiletikum … Mehr

Dietrich Ritschl, Predigt über Offenbarung 21,10-27 (2004): „Ist nicht der ganze Inhalt der Bibel, von der Schöpfung über die Zehn Gebote bis zu den Propheten, dem Kommen von Jesus, der Bergpredigt, seinem Tod und seiner Verherrlichung, seiner Gegenwart bei den Armen und Schwachen, ist das nicht alles Zeugnis von Gottes „Gegenentwurf“ zu unserm Tun, unserer Sicht der Dinge, unserer Weltinterpretation?“

Predigt über Offenbarung 21,10-27 Von Dietrich Ritschl Stellen Sie sich das vor: Ein Jude, den man später Johannes nannte, war … Mehr

Eberhard Jüngels Predigt über Psalm 131: „Weil wir bei Gott allezeit solche Kinder sind, deshalb gibt es auch für jeden von uns die ganz besonderen Augenblicke, in denen der himmlische Vater genug getan hat für uns und wir ihn nur noch so kennen wie das ganz und gar gestillte Kind seine Mutter. Dann nehmen wir Gott um seiner selbst willen wahr. Und sind ganz bei ihm und gerade so ganz bei uns selbst.“

Predigt über Psalm 131 Von Eberhard Jüngel Ein Wallfahrtslied Davids.Herr, mein Herz will nicht (mehr) hoch hinaus.Aus meinen Augen kommt … Mehr