Dem Gedächtnis eines Freundes I Dies ist das Ende, dies die Todesnacht,In der mein Wort verhallt, mein Schritt verweht;Der rote … Mehr
Kategorie: Literatur und Gedichte
Jochen Klepper über die Vaterunser-Bitte „Und vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unsern Schuldigern“ (1940): „Nur in der Vergebung ist Klarheit. In ihr gewinnen wir Anteil an der Klarheit — der Reinheit und Wahrheit — Gottes und Klarheit über uns selbst. Darum kann auch alle menschliche Klugheit und Stärke der Vergebung nicht entbehren, der Mensch müßte sonst verzichten auf sein allererstes Vorrecht: Klarheit zu erhalten über sich selbst.“
Und vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unsern Schuldigern Von Jochen Klepper Diese Bitte ist’s, die alle anderen Bitten … Mehr
Reinhold Schneiders Totengedächtnis für Jochen Klepper: „Dir ward des Volkes Schicksal auferlegt, / Das unterm Kreuz der König hat durchschritten, / Du hast des Volkes ganze Not erlitten, / Bis an den Abgrund, der Verzweiflung hegt.“
J.K. Dir ward des Volkes Schicksal auferlegt,Das unterm Kreuz der König hat durchschritten,Du hast des Volkes ganze Not erlitten,Bis an … Mehr
Gerhard von Rad über die Tagebücher Jochen Kleppers (1957): „Christlich gelebt, gelitten, gestorben wird auch heute noch allenthalben. Aber diesem zum Buch gewordenen Zeugnis eines Christenlebens, das bis zum letzten Atemzug alle Kraft, alle Beglückung und alle Unruhe aus Gottes Wort gesogen hat, haben wir heute kaum etwas zur Seite zu stellen.“
Die Tagebücher Jochen Kleppers Von Gerhard von Rad Wer davon weiß, wie auch bedeutende Bücher, um in die Breite wirken … Mehr
Albrecht Goes, Die Stimmen der Anbetung: „Wir können Dich, Kind / In der Krippe, nicht fassen. / Wir können die Botschaft nur / Wahr sein lassen.“
Die Stimmen der Anbetung Wir suchen Dich nicht.Wir finden Dich nicht.Du suchst und Du findest uns,Ewiges Licht. Wir lieben Dich … Mehr
Reinhold Schneiders Sonett „Schuld und Gnade“ (1942) für Jochen Klepper: „Und Schuld und Gnade, wunderbar verschlungen, / Sie wirken durch die Nacht an allen Orten; / Es löst die Gnade von der Schuld sich nicht.“
Eine der letzten gefundenen Nachrichten Reinhold Schneiders an Jochen Klepper enthält das folgende Sonett, dem er einige handschriftliche Zeilen beifügt. … Mehr
Albrecht Goes über das Lied „Es kommt ein Schiff geladen“: „»Das Schiff geht still im Triebe« —. »Schiff«, »still«, »im Triebe«: die I-Laute sind lauter Innigkeit, lauter nach innen weisende Botschaft. Wohl, der Wind Gottes ist da, der mächtige Liebeshauch, der die Segel treibt, das Brausen des Geistes, Richte und Rückhalt in vielverwirrter Welt.“
Es kommt ein Schiff – Von Albrecht Goes »Ein alter Gesang, so unter des Herrn Tauleri Schriften funden, etwas verständlicher … Mehr
Albrecht Goes, Die Geschenke und das Geschenk: „Es ist eine Kunst, wert, in ihr zur Meisterschaft zu kommen, die Kunst zu schenken: mit kundiger Hand, mit leichter Hand, mit der verschwiegenen Hand, da die Linke nicht weiß, was die Rechte tut. Es ist keine geringere Kunst, sich beschenken zu lassen.“
Die Geschenke und das Geschenk Von Albrecht Goes Mir ist noch gar nicht weihnachtlich zumute, sagen wir, wenn es uns … Mehr
Klaus-Peter Hertzsch: „Keiner weiß, woher wir einst / gekommen / und wohin der letzte Weg der andern ging. / Achtet, Brüder, nicht den Staub gering, / weil wir allzumal vom Staub genommen.“
Keiner weiß, woher wir einst gekommen Keiner weiß, woher wir einst gekommenund wohin der letzte Weg der andern ging.Achtet, Brüder, … Mehr