Werner Laubi, Wohl den Erzählern biblischer Geschichten (nach Psalm 1): „Wohl der Erzählerin und dem Erzähler biblischer Geschichten, die nicht wandeln im Rate der Phantasielosen, noch treten auf den Weg der Langeweiler, noch sitzen im Kreis der Dogmatiker, sondern ihre Lust haben an den Geschichten der Bibel und über diese Geschichten sinnen Tag und Nacht.“

Wohl den Erzählern biblischer Geschichten (nach Psalm 1) Wohl der Erzählerin und dem Erzählerbiblischer Geschichten,die nicht wandeln im Rate der … Mehr

Reinhold Schneider, Die andere Macht (1951): „Wo das Zeugnis ist, da ist das Gottesreich. Es kann dort nicht sein, wo das klare Zeugnis des Lebens und Leidens nicht ist. Untergehen wird es nicht. Und immer wieder wird es sich erweisen, daß in ihm die Möglichkeit unerhörter, ja der einzigen wahren Freiheit ist. Der zur Freiheit drängende Mensch wird nur in dem einen Falle nicht irren, da er sich hingibt an Christus, um in ihm frei zu werden und für dieses Freisein in Christus alles Weltliche zu opfern bereit ist.“

Die andere Macht (1951) Von Reinhold Schneider In den »Erzählungen eines russischen Pilgers«, die nach dem Bericht eines Unbekannten in … Mehr

Franz Kafka in einem Brief über die menschliche Ehrfurcht und die eigenen Schmerzen (1903): „Verlassen sind wir doch wie verirrte Kinder im Walde. Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüßtest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle.“

Franz Kafka in seinem Brief an Oskar Pollak vom 8. November 1903: Verlassen sind wir doch wie verirrte Kinder im … Mehr

Reinhold Schneider, Daniel in der Löwengrube (1953): „Wir können einen Menschen in seinem ganzen Sein nicht verneinen, wie stark auch in ihm das Böse sein mag; wir können von einer Tat, einer Absicht sagen, daß sie böse seien — und müssen es wohl in vielen Fällen —, von dem Menschen, der auf diese Weise handelt oder strebt, kön­nen wir es nicht. Das Letzte bleibt in ihm, das er von Gott empfangen hat; an die Rettung dieses Letzten vor dem Bösen sind alle, ohne Ausnahme, verpflichtet.“

Daniel in der Löwengrube (1953) Von Reinhold Schneider Im Dom zu Worms zeigt ein Steinbildwerk des ausgehenden 12. Jahrhunderts den … Mehr