Über die dramatische Wahrheit des Evangeliums Jesu Christi: „Der Gottessohn Jesus Christus in die Dunkel­heit der Welt hinabgestiegen (Weihnachten!), um Menschen in die lichte Gottesgemeinschaft zu bringen. Dramatische Wahrheit, in unseren Lebensbereich eingedrungen, von oben herab, in die Hände der Menschen begeben, die ihn zu begreifen und anzunehmen haben. In diesem Sinne lebendige Wahrheit, die mehr ist als Anschauungssache oder Denkleistung.“

Über die dramatische Wahrheit des Evangeliums Jesu Christi Platos Höhlengleichnis am Anfang des siebten Buches seines Dialogs Politeía erschließt einen … Mehr

Wilhelm Vischers Weihnachtsbrief an die Juden in der Schweiz von 1942: „Wir denken mit Schamröte daran, was seit je in «christlichen» Völkern an Israel verbrochen wurde. Seien Sie versichert, liebe jüdische Brüder und Schwe­stern, wir beten für Sie, daß der treue Gott Sie heute durch alle Ihre Drangsal hindurchtrage und seine herrlichen Verheißungen an Ihnen wahr mache.“

Unter dem Eindruck der nationalsozialistischen Judenvernichtung entwarf Wilhelm Vischer 1942 einen Weihnachtsbrief an die Juden in der Schweiz, der christliche … Mehr

Max Josef Metzgers Briefe aus der Gefangenschaft 1943: „Zum Tode verurteilt! Nun ist es also geschehen. Ich bin ruhig. Ich habe mein Leben Gott angeboten für den Frieden der Welt und die Einheit der Kirche. Wenn Gott es annimmt, freue ich mich; wenn Er mir noch weiter das Leben schenkt, bin ich auch dankbar.“

Nach seiner Festnahme am 29. Juni 1943 war Max Josef Metzger zunächst im Gestapo-Gefängnis in der Prinz-Albrecht-Straße 8 in Berlin … Mehr

Max Josef Metzgers Friedensprogramm von 1917: „Wir sehen die Gewähr des Erfolges aller Friedensbemühungen, die unversiegbare Kraftquelle des Friedensgeistes, in der geistigen und wirklichen Kommunion aller Völker und ihrer Glieder mit dem Friedenskönig: „Christus, gestern und heute und in alle Ewigkeit“.

Aufgrund seiner Erfahrungen als Divisionspfarrer im Ersten Weltkrieg verfasste Max Josef Metzger 1917 die Broschüre „Rassenhaß oder Völkerfriede“, die folgendes … Mehr

Kristlieb Adloffs «… um der Schwachheit willen eures Fleisches» (Röm 6,19). Zur Frage nach der politischen Kommunikation der Bibel: „Politische Wahrheit der Bibel ist dann natürlich radikale Kritik, nicht so sehr an «den» Politikern, als vielmehr an der politischen Sprache als einer Sprache der Lüge. Und die Kritik, da das Ge­richt allemal am Hause Gottes beginnt (1 Petr 4,17), wird zunächst einmal die politische Lüge in der Spra­che der Kirche aufdecken, also als ob die Kirche im Kampf des Guten gegen das Böse über die gerechte Sache verfüge.“

Einen schöner Text zur politischen Predigt bzw. zur politischen Ethik hat Kristlieb Adloff mit seiner Besprechung einer Predigt Helmut Gollwitzers … Mehr

Christoph Blumhardt über das Reich Gottes: „Das Reich Gottes kommt wie ein Blitz in Recht und Wahrheit. Ich meine, manchmal zucke es schon am Himmel, es zucke auch ein Beben durch viele Herzen, die früher sehr sicher gewesen sind. Man braucht wahrlich nicht da- und dorthin sich zu werfen, sondern nur ruhig zu warten, bis dieser Tag Gottes mehr und mehr kommt.“

Gottes Reich unter uns Von Christoph Blumhardt Noch ist allerwärts der Mensch immer nur darauf gerich­tet, alles ins Jenseits zu … Mehr

Rudolf Bohren über Seelsorge 1957: „Weil Gottes Seelsorge in der Menschenwerdung geschieht, weil sie in Jesus von Nazareth und seinen Jüngern geschieht, darum ist sie nicht radikal und universal, sondern vorläufig und punktuell, eine Seelsorge in der Beschränkung, kein automatisches Allheilmittel. Hineingebunden in die Menschlichkeit ist sie eine Seelsorge in der Beschränkung.“

Seelsorge – Trost der Seele oder Ruf zum Reich[1] Von Rudolf Bohren I. Die Seelsorge Gottes Bevor wir über die … Mehr