Wie manche Naturwissenschaftler respektlos über andere Menschen und deren Leben zu reden wissen, zeigt James D. Watsons in seinem Vortrag … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Dietrich Bonhoeffer, Was heißt die Wahrheit sagen? (1943): „Lüge ist Widerspruch gegen das Wort Gottes, wie er es in Christus gesprochen hat, und in dem die Schöpfung beruht. Lüge ist demzufolge die Verneinung, Leugnung und wissentliche und willentliche Zerstörung der Wirklichkeit wie sie von Gott geschaffen ist und in Gott besteht, und zwar soweit dies durch Worte und durch Schweigen geschieht.“
Fragment eines Aufsatzes: Was heißt die Wahrheit sagen? Von Dietrich Bonhoeffer Von dem Zeitpunkte unseres Lebens an, in dem wir … Mehr
Über die Sitz(un)ordnung in der Kirche: „Eine versessene Gesellschaft sind wir – im wahrsten Sinne des Wortes, und das auch in der Kirche, obwohl in den Evangelien für die Zuhörer Jesu kein gestuhltes Sitzen vorgesehen ist.“
Über die Sitz(un)ordnung in der Kirche Eine versessene Gesellschaft sind wir – im wahrsten Sinne des Wortes, und das auch … Mehr
Kornelis Heiko Miskotte, Gottes Feinde kommen um. Predigt zu Psalm 92,2.3.7.10 (1945): „O wir flauen Bekenner, wir Schlappschwänze von Christen, wir schäbigen, halbherzigen Demokraten, wir ängstlichen Oranienanhänger, wir haben dies alles wahrhaftig nicht verdient, allein schon darum nicht, weil wir uns wahrlich innerlich nicht so gewehrt haben, wie die hohe Sache es von uns fordern durfte. Tausende und Abertausende haben so getan, als ginge die Sache sie nichts an.“
Eine schonungslose Predigt hatte Kornelis Heikoe Miskotte am 9. 5.1945 in der Nieuwe Kerk zu Amsterdam im Dankgottesdienst anläßlich der … Mehr
Erik Peterson, Der Himmel des Garnisonspfarrers. Eine Parabel (1919): „Hast du nie das Wort des ‚Gottesmannes‘ Luther gehört, welcher sagt, das ‚Kriegs- und Schwertamt‘ sei ein an sich göttliches Amt und ‚der Welt so nötig und nützlich wie Essen und Trinken‘? Begreife es doch, wenn du essen und trinken willst, so musst du auch töten, lügen, betrügen, Politik treiben und Gewalt antun!“
Der Himmel des Garnisonspfarrers. Eine Parabel Von Erik Peterson Da wurde Erik Peterson am 6. Oktober 1914 wenige Monate nach … Mehr
Søren Kierkegaard über die Kunst des Helfens: „Um in Wahrheit einem anderen helfen zu können, muss ich mehr verstehen als er – zuallererst aber doch wohl begreifen, was er verstanden hat. Tu ich das nicht, so hilft mein größeres Verstehen ihm gar nichts. Will ich gleichwohl mein größeres Verstehen geltend machen, so ist es deshalb, weil ich eitel bin oder stolz, so dass ich im Grunde anstatt ihm zu nutzen eigentlich von ihm bewundert werden will. Alles wahre Helfen beginnt jedoch mit einer Demütigung; der Helfer muss zuerst knien vor dem, dem er helfen möchte und dann verstehen, dass helfen nicht herrschen heißt, sondern dienen, dass helfen nicht Macht- sondern Geduldausübung ist, dass die Absicht zu helfen, einem Willen gleichkommt, bis auf weiteres zu akzeptieren, im Unrecht zu bleiben und nicht zu begreifen, was der andere verstanden hat.“
Über die Kunst des Helfens Von Søren Kierkegaard Wenn es einem wirklich gelingen soll, einen Menschen zu einer bestimmten Stelle … Mehr
Julius Schniewind, Heiligung (1938): „Gottes Gemeinde ist das Volk der „Geheiligten“; es kann von jedem einzelnen als einem „Heiligen“ gesprochen werden. Jeder einzelne für sich ist durch Gottes Ruf und Wort getroffen, jeder einzelne für sich in der Taufe Gott geweiht. Aber jeden einzelnen trifft das Wort nur aus dem Mund der Gemeinde.“
Heiligung Von Julius Schniewind Diese Ausführungen sollen sich eng an die Bibel anschließen. Die biblischen Aussagen werden in sich selbst … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Das Recht auf das leibliche Leben – wider eine vermeintliche „Euthanasie“ (Ethik): „dennoch bleibt es wichtig den Unterschied festzuhalten, der zwischen Sterbenlassen und Töten besteht. Es können ja überhaupt im Leben nicht in jedem Fall alle denkbaren Mittel angewendet werden, um den Tod hinauszuschieben; und dennoch bleibt hier ein entscheidender Unterschied zu beabsichtigter Tötung.“
Das Recht auf das leibliche Leben Von Dietrich Bonhoeffer Das leibliche Leben, das wir ohne unser Zutun empfangen, trägt in … Mehr
Lob des Handwerks: „Was das Handwerk ausmacht, trägt es bereits in seinem Namen: das eigene Werk. Wer mit Geschick und Sachverstand arbeitet, schafft etwas, das sichtbar, greifbar und in der Regel von bleibendem Wert ist. Ein gelungenes Werk spricht für sich. In den Psalmen wird Gott wiederholt auf sein Handwerk angesprochen. So dürfen auch wir im Sinne Gottes für unser eigenes Handwerk beten: ‚Die Freundlichkeit des Herrn, unseres Gottes, sei über uns, / gib dem Werk unserer Hände Bestand, ja, gib dem Werk unserer Hände Bestand.‘ (Psalm 90,17).“
Lob des Handwerks Die Geringschätzung handwerklicher Tätigkeiten ist kein neues Phänomen. Schon in der Antike äußerten sich Denker herablassend über … Mehr