Heinz-Dietrich Wendland, Die Wirkung der christlichen Eschatologie auf die Gestaltung der christlichen Sozialethik (1957): „Christus kommt als der zukünftige Weltenrichter. Dies ist die zweite eschatologische Hauptaussage, die für die Sozialethik um so wichtiger ist, je unerträglicher sie der mensch­lichen Natur zu sein dünkt. Aber allein sein Richteramt und sein Gericht sind die Gewähr dafür, dass es mit dieser Welt der Ungerechtigkeit, des Krieges, des Hasses, der Selbstsucht einmal ein wirkliches Ende haben wird, dass einmal die Wahrheit als die Wahrheit und die Lüge als die Lüge, die Finsternis als die Finsternis offenbar gemacht werden wird.“

Die Wirkung der christlichen Eschatologie auf die Gestaltung der christlichen Sozialethik Von Heinz-Dietrich Wendland Die Einheit des Credo und die … Mehr

Karl-Wilhelm Dahm über Reinhold Niebuhr: „Er hat der Theologie, der Kirche und der Gesellschaft insgesamt unüberhörbar und unwiderlegt ins Bewußtsein gerückt, dass die Härte des sozialen Schicksals ebenso unerbittlich sein kann wie die des Sterbens und dass der einzelne Mensch diesem Schicksal oft genauso wenig entgehen kann wie dem des Todes.“

Reinhold Niebuhr Von Karl-Wilhelm Dahm I Reinhold Niebuhr (1892-1971) sei die einflußreichste religiöse Führergestalt im öffentlich-politischen Leben (»on public policy«) … Mehr

Hans Bolewski über Reinhold Niebuhr: „Die Sozialethik Niebuhrs ist an der Weise orientiert, in der Augu­stin, Luther, Pascal und Kierkegaard das biblische Menschenverständnis in ihrem Denken jeweils neu formuliert haben: das, was der Mensch ist, getrennt von Gott durch die Sünde, die in immer neuen Formen über ihn Gewalt gewinnt, und was er sein kann und sein soll durch die Gnade, mit der ihm Gott im Kreuz Chri­sti als Richter und Retter begegnet.“

Reinhold Niebuhr Von Hans Bolewski Reinhold Niebuhr, geboren am 21. Juni 1892 in Wright City, Missouri. Ausbilung am College und … Mehr