Über den Tod im Neuen Testament Von Jürgen Roloff 1. Als Tod wird zunächst, gemäß der allgemeinen, theologisch nicht qualifizierten … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Albert Schmidts Bochumer Predigt über 1.Timotheus 2,1-4 vom Mai 1933: „Jetzt schweige ich nicht mehr! Wenn die berufenen Diener des staatlichen Rechtes nicht reden dürfen, dann müssen wir Diener Gottes als die berufenen Hüter des göttlichen Rechtes sprechen.“
Neben Hans Ehrenberg war Albert Schmidt bis 1938 Pfarrer an der Christuskirche in Bochum. Hier seine Predigt über 1.Timotheus 2,1-4, … Mehr
Karl Barths Thesen zur Flüchtlingshilfe (1942): „Die Flüchtlinge gehen uns an: nicht darum, weil sie gute, wertvolle, angenehme Menschen, sondern darum, weil sie heute in der ganzen Welt die Geringsten, die Elendesten sind und als solche an unsere Tür klopfen, deren unzertrennlicher Gefährte der Heiland ist.“
Thesen zur Flüchtlingshilfe (1942) Von Karl Barth Nachdem die Schweiz seit Sommer 1942 faktisch eine Einreisesperre für Juden verhängt und … Mehr
Vater Georgi Edelsteins und Vater Johannes Burdins gemeinsame Stellungnahme gegen den russischen Angriffskrieg: „Russische Soldaten bringen ihre Brüder und Schwestern in Christus um. Wir Christen dürfen nicht zusehen, wenn ein Bruder einen Bruder tötet, wenn ein Christ einen Christen tötet.“
Von Vater Gregori Edelstein, vormals Rektor der Auferstehungskirche in Karabanovo (Oblast Kostroma) und Vater Johannes Burdin, derzeitiger Rektor, die beide … Mehr
Karl Barths Brief an eine Vertreterin des Vereins Kirche und Frieden in Holland, 1938: „Die Diktatur ist das ausgesprochene Regiment der bewußten und planvollen Ungerechtigkeit und Unfreiheit. Die Diktatur ist als solche die Bedrohung des rechten Friedens. Im Zeitalter der Diktaturen muß die Kirche in allen noch nicht von ihnen beherrschten Ländern mit dem Willen zum rechten Frieden auch die Bereitschaft zu dessen Verteidigung gutheißen und fordern.“
Brief an eine Vertreterin des Vereins Kirche und Frieden in Holland, 1938 Basel, den 24. Oktober 1938. Sehr geehrte Frau … Mehr
Vater Johannes‘ (Ioann Burdin) Verteidigungsrede vor einem russischen Gericht: „Ich habe das Wort „Krieg“ verwendet, weil weder die Bibel noch das Evangelium eine „besondere Operation“ kennt. Jeder Konflikt, der zu Aggression und Blutvergießen führt, wird in der Bibel als „Krieg“ bezeichnet. Und ich kann nicht anders, als dafür zu beten, dass dieser gestoppt wird.“
Aus der Verteidigungsrede vor Gericht zur Verwendung des Wortes „Krieg“ Von Vater Johannes (Ioann Burdin) Nachdem Vater Johannes Burdin (Отец … Mehr
Karl Barth, Eine Frage und eine Bitte an die Protestanten von Frankreich (1940 nach der deutschen Besetzung): „Es wird die Demut vor Gott mit Resignation nichts zu tun haben können: nichts mit dem staunenden Starren auf ein Schicksal, dem wir — auch nur provisorisch — eine Art von Unabänderlichkeit zuerkennen müßten. Wo es zu diesem Starren käme, da wäre ja der Glaube schon preisgegeben und hätte es der Feind schon über uns gewonnen. Der ganze Hitler lebt davon und nur davon, daß er es verstanden hat, dieses Starren um sich her zu verbreiten.“
Eine Frage und eine Bitte an die Protestanten von Frankreich, 1940 Basel, im Oktober 1940. Liebe Freunde und Brüder! Es … Mehr
Eberhard Jüngels Predigt über Hebräer 13,14 aus Anlass aus Anlass der 900-Jahr-Feier der Stadt Tübingen (1978): „Die Selbstgerechtigkeit wirft nicht weniger große Schatten als die Schuld. Wenn wir dieser Gefahr erliegen, wenn bürgerlicher Stolz zur Selbstgerechtigkeit entartet, dann ist es höchste Zeit, auszubrechen aus dem Leben der Stadt. Dann ist der Galgenberg, dann ist der Ort unter dem Kreuz Jesu Christi der rechte Ort für uns.“
Segen für die Stadt. Predigt über Hebräer 13,14 Von Eberhard Jüngel Wir haben hier keine bleibende Stadt, aber die zukünftige … Mehr
Hans Joachim Iwand, Zur religiösen Lage der Flüchtlinge (1949): „Was Menschen, Menschen wie wir, in was für Masken und Uniformen auch immer, an Menschen getan haben, das können nur Menschen – und zwar Menschen ohne Masken und befreit von jeder Uniformierung, Menschen, die »Jesum Christum angezogen haben«, wieder gut machen. Das heißt: Die persönliche, menschliche Tat der Liebe ist die Grundlage für alle organisierte Hilfe.“
Zur religiösen Lage der Flüchtlinge (1949) Von Hans Joachim Iwand Mir ist der ehrenvolle Auftrag zuteil geworden, hier ein einführendes … Mehr