Drei Weisen menschlicher Heilsausrichtung: „In ihrem Zentrum stehen ein Name und das mit diesem Namen verbundene Heilsgeschehen. Das eigene leibliche Leben wird in Beziehung zu diesem Namen gesetzt und dadurch in das Heilsgeschehen hineingenommen. Maßgeblich sind hier nicht anonyme Kräfte, die mir widerfahren und zu meinem Nutzen wirken sollen, sondern das konkrete Handeln des bestimmten NAMENS. Damit ist auf das Evangelium Jesu Christi bzw. auf den Bund des HERRN mit seinem Volk Israel verwiesen, wie sie in der biblischen Überlieferung bezeugt sind.“

Drei Weisen menschlicher Heilsausrichtung Es ist nicht unproblematisch, abstrakt von „Heil“ zu sprechen, legt doch diese Redeweise den Schluss nahe, … Mehr

Angst essen Seelen auf

Die katastrophale Situation in Japan weckt bei mir Erinnerungen an die SARS-Epidemie in Hongkong im Frühjahr 2003, als ich Theologie … Mehr

That’s Not What Luther Meant: „‚Christian Freedom‘ as Martin Luther proposed, was not at all about freedom in civil society nor about do-it-yourself religion. According to Luther the thoroughly sinful human has no birthright to genuine freedom. Humans also have no native right to stand in freedom before the triune God.“

The Lutheran „Crossing Community“ published the translation of my article „So hat es Luther nicht gemeint“ (which originally appeared in … Mehr

So hat es Luther nicht gemeint – Warum das Reformationsjubiläum fragwürdig ist: „Solange man Kirche als weltanschauli­ches Unternehmen missversteht, das auf einer Gottesidee sowie je eigenen religiösen Vorstellungen basiert, kann der Re­formation nicht wirklich gedacht wer­den.“

In der FAZ  ist von mir im Dezember 2010 ein Artikel zum Reformationsjubiläum unter dem Titel „So hat es Luther … Mehr

SCHLINGENSIEF STIRBT. Eine ungehaltene Aschermittwochspredigt (2010). „Gegen das eigene Todesverhängnis kann man sich selbst nur mit narzisstischen Lebenszappeleien aufführen, für die es ja in den biblischen Psalmen sprachgewaltige Zeugnisse gibt. Man mag zu Leb-, oder besser, zu Stöhnzeiten mit einem authentizitätsüberschüssigen Passionsspiel andächtige Betroffenheit oder gar den Applaus seiner Mitmenschen finden. Aber selbstgestrickte Messliturgien, bei denen es auf dem Altar nicht um das corpus Christi, sondern um die eigene, morbide Seelenschau geht, enden auf Dauer im anamnetischen Leerlauf.“

Christoph Schlingensief ist am 21. August 2010 verstorben. Requiescat in pace (R.I.P.). In Vorahnung seines Todes und eingedenk seines „Fluxus-Oratorium … Mehr