Wider eine Basarethik. Warum es keine christlichen Werte gibt: „Der Wertbegriff hat seinen Ursprung in der Ökonomie und steht letztlich für eine Basarethik: Da sich die Dinge unterschiedlich bewerten lassen, kann man um gesellschaftliche Werte feilschen. Christen brauchen sich auf keine Wertediskussionen einlassen. Da man für abstrakte Werte nicht persönlich einstehen kann, ist die Rede von christlichen Werten letztendlich unverantwortlich.“

Wider eine Basarethik. Warum es keine christlichen Werte gibt Wer von christlichen Werten spricht, ist sich in der Regel nicht … Mehr

Von der Haltlosigkeit eigener Gottesvorstellungen: „Wo ich mich mit meinem Leben an dem festhalten will, was ich mir selbst vorstellen kann, bleibe ich schlussendlich haltlos. Das wäre ja so, als wenn ich an einer Felswand meinen Halt an dem suchen würde, was ich selbst aus meiner Hosentasche hervorkrame.“

Von der Haltlosigkeit eigener Gottesvorstellungen Man redet häufig von den eigenen Gottesvorstellungen oder Gottesbildern: Wie stellst du dir Gott vor? … Mehr

Man höre doch mal dem Heiland zu. Wider die symbolpolitische Verwertung des Kreuzes: „Das ‚Wort vom Kreuz‘ (1 Ko­rinther 1,18) ist für Christen eine kaum er­trägliche Zumutung. Mit ihm lässt sich in der eigenen Gesellschaft kein Staat ma­chen. Die kruziforme Dialektik einer göttlichen Herrschaft in weltlicher Ohnmacht versagt sich jeglicher Staatsräson. Genau dar­in aber erschließt sich für Christen die Le­gitimität des säkularisierten Staates.“

In der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist folgender Artikel von mir erschienen: Man höre doch mal dem Heiland … Mehr