Über das verunglückte EKD-Ordinationsgelöbnis Verunglückt ist das schriftliche „Ordinationsgelöbnis“, das seit 2011 in der EKD gültig ist. Es lautet: „Ich … Mehr
Kategorie: Eigene Texte
Pharao Necho und die Geldbuße – wie in der Lutherbibel 2017 militärische Gewaltherrschaft schöngeredet wird: „Besonders fragwürdig ist jedoch die Rede von ‚Geldbuße‘ in der Lutherbibel 2017. So legt in 2Kön 23,33 bzw. 2Chr 36,3 der Pharao Necho (610 bis 595 v. Chr.) dem Land Juda eine ‚Geldbuße‘ von 100 Zentnern Silber und einem Zentner Gold auf. Das klingt so, als wäre der Pharao im Auftrag der kommunalen Verkehrsüberwachung tätig gewesen.“
Pharao Necho und die Geldbuße. Wie in der Lutherbibel 2017 militärische Gewaltherrschaft schöngeredet wird Eines der eher verunglückten Wörter des … Mehr
„Der HERR ist mein Fels, meine Festung und mein Erretter“ – Predigt über 2. Samuel 22 (bzw. Psalm 18) mit Bezug zu Alex Honnold: „So hat Jesus Christus, uns ‚der Weg, die Wahrheit und das Leben‘, den Zugang zum Reich unseres himmlischen Vaters erschlossen: Aus hartem Fels quillt Liebe uns entgegen, aus todeskaltem Gestein blüht uns ewiges Leben. Der Glaube versetzt keine Berge. Im Glauben an Christus folgen unsere Hände vielmehr der Risswunde im Fels, finden darin ihren festen Halt, der uns schlussendlich von uns selbst erlöst.“
„Der HERR ist mein Fels, meine Festung und mein Erretter“ – Predigt über 2. Samuel 22 (bzw. Psalm 18) In … Mehr
Vom Segen des Betens oder was das Gebet uns schenkt: „Beten legt Sprachfäden um das eigene Leben. Wie Tautropfen auf einem Spinnennetz schlägt sich göttliche Güte an den eigenen Gebetsworten nieder. So setzt sich im Gebet das eigene Leben in Beziehung zum lebendigen Gott – was er für mich schon alles getan hat und was er in Jesus Christus für mich vorgesehen hat. Die Dinge um mich herum, für die ich ihm danke, sind nicht länger selbstverständlich – und damit hoffnungslos. Kleinigkeiten des Alltags zeigen sich mir als gottgegeben und werden damit großartig.“
Vom Segen des Betens oder was das Gebet uns schenkt „Betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das … Mehr
In Christus wird der Tod durchschaut – Vom Glauben als Linse: „Zu Lebzeiten den Tod durchschauen – das ist für uns Karfreitags- und Osterbotschaft zugleich. Wer den Tod durchschaut, muss nicht um sein eigenes Leben fürchten. Einmal durchschaut vermag der Tod auf unsere eigene Seele keinen Angstschatten zu werfen.“
In Christus wird der Tod durchschaut – Vom Glauben als Linse „Jesus Christus hat dem Tode die Macht genommen und … Mehr
Kirche als Mutter des Glaubens: „Glaube ist nicht einfach religiöses Selbstbewusstsein, sondern Vertrauen in Jesus Christus. Damit sich dieses Vertrauen findet, muss Gottes Wort immer wieder neu in der Gemeinde zugesprochen und im Abendmahl mit unserem Leben leiblich verbunden werden. So gilt also die Kirche als Mutter unseres Glaubens.“
Kirche als Mutter des Glaubens Ob Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an das Portal der Schlosskirche … Mehr
„Nimm und trink vom Kelch des Heils“ – Christus in der Kelter (eine Karfreitagspredigt): „Christus in der Kelter trägt den Pressbaum (Kelterbalken) als sein Kreuz. So presst er die Weintrauben aus und ist zugleich selbst der Ausgepresste, der dem erdrückenden Gewicht des Baums nichts entgegenzusetzen hat.“
Christus in der Kelter. Eine Karfreitagspredigt zu Johannes 19,33-34 „Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon … Mehr
„Kirche lebt nicht von Steuern, sondern aus der Hingabe Jesu Christi“ – Mein Votum zur Abschaffung der Kirchensteuer in der Bayerischen Staatszeitung
Soll die Kirchensteuer abgeschafft werden – JA Die Frage der Woche in der heutigen Ausgabe der Bayerischen Staatszeitung (13. April … Mehr
Hans Joachim Iwand, Predigt über Johannes 13,1-15 an Gründonnerstag (1950): „Gerade darum ist uns Jesus immer wieder so fremd und zwar dieser Jesus, der nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen, und der doch ein Herr ist. Wenn wir ihn lieb gewonnen haben, wenn er uns Eindruck gemacht hat mit seinen Worten und Taten, wollen wir ihm dienen. Er soll uns unter keinen Umständen die Füße waschen – das wäre ja die Umkehrung aller Ordnung –, denn damit würde das unterste zuoberst gekehrt, die Herren würden Diener sein und die Knechte Herren. Ganz unten, wo niemand stehen will, würde der Herr aller Herren stehen, und ganz oben, wo niemand hinzukommen glaubte, da würden die Jünger und die Knechte stehen. Gott so tief unten, dass keiner von uns da sein möchte, wo er ist, und der Mensch so hoch oben, dass keiner sich getraut, das auch nur zu denken. Aber gerade das ist es, was Jesus Liebe nennt.“
Eine eindrückliche Predigt über Johannes 13,1-15 hatte Hans Jochim Iwand am 6. April 1950 im „Haus der helfenden Hände“ in … Mehr