Christus, bist du wirklich auch in mir? Christus, bist du wirklich auch in mir?Wirst du alles können überdauern,wenn ich einmal … Mehr
Schlagwort: Beten
Christine Lavant, Jesus Christus, ich bete und bete: „Deshalb, Herr Christus, ist mein Gebet / vielleicht ein Köder, der gar nicht dich meint, / obwohl ich an deine Herrlichkeit glaube, / obwohl ich täglich schöner dich schaue / mit meinen unwürdigen Augen.“
Jesus Christus, ich bete und bete Jesus Christus, ich bete und bete,aber ich weiß, daß du abwarten mußtdie Zeit meiner … Mehr
Karl Barth, Antwort auf die Frage „Was sollen wir tun, wenn wir nicht beten können?“: „Lassen Sie mich fragen: Wer kann denn beten? Gibt es einen Menschen, der sagen dürfte: Ich kann beten? Ich fürchte, der Mensch, der das sagen wollte, der könnte in Wahrheit gerade nicht beten. Umgekehrt wäre vielleicht dem, der klagt: Ich kann nicht beten!, zuzurufen: Gerade so bist du ganz nahe daran, in Wahrheit zu beten! Das wirkliche Beten ist ja etwas, was wir nicht machen können, sondern was geschieht, gewiss durch uns geschieht, aber nicht auf Grund einer Fähigkeit, sondern auf Grund dessen, dass Gott uns angenommen hat als seine Kinder. Wenn wir seine Kinder sind, dann schreien wir auch zu ihm.“
Antwort auf die Frage „Was sollen wir tun, wenn wir nicht beten können?“ Von Karl Barth Ich habe hier nicht … Mehr
Karl Rahner, Ermutigung zum Gebet (1980): „Wer sich so auf Gott einlässt, wer es wagt, mit ihm zu tun zu haben, der betet in einem ganz ursprünglichen Sinn, der allen Unterscheidungen im Gebet noch vorausliegt. Solches Gebet ist Annahme der Herkünftigkeit, Annahme dieser Herkünftigkeit von Gott als selbst noch einmal herkünftige, als Gnade. Solches Gebet ist aber auch Annahme des eigenen Könnens, des Eingesetztseins in eigene Wirklichkeit, Freiheit und Verantwortung durch eben diese Herkunft, die befreit und nicht entmündigt.“
Ermutigung zum Gebet Von Karl Rahner Jean Améry berief sich einmal zur Beschreibung seiner agnostizistisch-atheistischen Geisteshaltung auf den französischen Strukturalisten … Mehr
Karl Barth, Dieser kleine Seufzer: „Ach ja! das ist das Gebet und die Quelle aller Gebete. Da steckt das ganze Vaterunser darin und jedes Miserere und Gloria, das die Kirche je gebetet hat. In diesem kleinen Seufzer steckt Alles, und Alles muss auch immer wieder zu diesem kleinen Seufzer werden. Da gibt es keine Kunst des Betens. Da gibt es nur das ganz schlichte Dürfen des Kindes Gottes. Dass du von diesem Dürfen Gebrauch machst, das ist es, was du tun sollst, wenn du nicht beten kannst.“
Dieser kleine Seufzer. Über das Gebet Von Karl Barth Gibt es einen Menschen, der sagen dürfte: Ich kann beten? Ich … Mehr
Martin Luther, Predigt zu Matthäus 7,7–11. Vom Beten und Bitten: „Bitten, Suchen und Anklopfen wird nötig sein. Denn auch wenn Lehre und Leben richtig begonnen haben, wird es doch an mancherlei Mängeln und Anstößen fehlen, die uns täglich hindern und wehren, sodass wir nicht vorankommen; und wir müssen ständig dagegen ankämpfen mit aller Kraft — aber wir haben keine stärkere Wehr als das Gebet. Wenn wir das nicht pflegen, ist es unmöglich, zu bestehen und Christen zu bleiben. Das können wir ja deutlich vor Augen sehen: wie täglich Widerstand gegen das Evangelium aufkommt; und ebenso sehen wir, wie wenig wir das Gebet pflegen, als ginge uns diese Warnung nichts an, und als müssten wir nun überhaupt nicht mehr beten, nur weil das unnütze Geplapper des Rosenkranzes und anderer abgöttischer Gebetlein aufgehört hat. Das ist kein gutes Zeichen und lässt fürchten, dass viel Unglück über uns kommen wird, das wir sonst hätten abwehren können.“
Predigt zu Matthäus 7,7–11. Vom Beten und Bitten Von Martin Luther „Bittet, und es wird euch gegeben; sucht, und ihr … Mehr
Christine Lavant, Ich möchte beten: „Aber die Stirne, Vater, die liebe Menschenstirne / ist voll von dem Samen der Schwermut / und die Bleibe des Elends. / Deshalb, wenn ich bete, dann nimm deine Nähe zurück! / Entschlag dich mir gänzlich, / verdüstre mein trachtendes Hoffen, / sooft es vorbei will / am Orte der Leiden.“
Ich möchte beten Ich möchte beten, Vater, du weißt es.Vorbei an des liebsten Menschen Stirnetrachte ich oft in deine Nähe.Gib … Mehr
Philipp Melanchthon über die Anrufung Gottes und das Gebet (Loci Praecipui Theologici, 1543): „Was ich am Anfang betont habe: Man soll sorgfältig bedenken, wen man da anruft, wo sich dieser Gott offenbart hat, und warum er uns erhört. Das soll man sorgsam erwägen, damit unser Herz beim Gebet nicht umherschweift, wie das bei den Heiden geschieht. Deshalb hat der ewige Sohn Gottes die menschliche Natur angenommen und unter uns gewohnt, damit die Betenden wissen: Dieser ist wahrhaft Gott. Er hat sich selbst offenbart durch seinen Sohn, und der ewige Vater hat durch diesen Sohn bezeugt, dass er ihn gesandt hat.“
Über die Anrufung Gottes und das Gebet (De invocatione Dei seu de precatione) Von Philipp Melanchthon Obwohl über viele andere … Mehr
Reinhold Schneiders Sonett ‚Wenn Beten Tun ist‘ (1948): „Umfassend Leben schaffender Gebete: / Wann einst du uns, verzehrend und befeuert? / Das Tun des Worts errettet Welt und Zeit.“
Wenn Beten Tun ist Wenn Beten Tun ist und das Tun GebetUnd Sein und Wirken, einer Wahrheit Walten,Von Not durchbebt, … Mehr