Eschatologisches Schlusswort zum Abschied als Bundespräsident Von Gustav W. Heinemann Folgende Geschichte hatte Gustav Heinemann zu seinem Abschied als Bundespräsident … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Gustav Heinemann, Gedicht ‚Wenn ich gestorben bin‘: „Wenn ich gestorben bin / werden sie aufstehen / Einer wird sagen / ich sei gegangen / Sie – das sind die Gefährten der Arbeit / Sie – das sind die Gefährten des Kampfes / Sie – das sind die Gefährten des Glaubens / Sie alle werden sagen / ich sei nun fortgegangen / Dann wird ihr Werken weitergehen / Denn sie haben viel zu tun“
Auf der Rückseite eines bedruckten Stück Papiers hat Gustav Heinemann (1899-1976) vor seiner Amtszeit als Bundespräsident folgendes Gedicht notiert: Wenn … Mehr
„Wer Christus nicht kennt, der wird sich schwer von der knechtischen Macht des Mammons lösen können. “ Gustav Heinemanns Bibelarbeit zu Lukas 16,1-15
Als Gustav Heinemann 1936 das Angebot bekam, in den Vorstand des Rheinisch-Westfälischen Kohlesyndikats einzutreten, macht er seine Zusage davon abhängig, … Mehr
Gustav Heinemanns Brief an einen „Zuchthäusler“ von 1936: „Es gibt Ereignisse, die auch zwischen fremden Menschen alle Schranken mit einem Schlage niederbrechen. Dann stehen wir plötzlich nur noch als Brüder zueinander.“
Das Erstaunliche an Gustav W. Heinemanns Lebensweg ist dessen radikale Christwerdung. Seinem Vater folgend war er als junger Student Mitglied … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigtmeditation zu Johannes 16,23b-33 (Rogate, 1950): „Wo die Gemeinde sich selbst schon als Sieger fühlt und nicht mehr teilnimmt an der Enge und Drangsal dieses todgeweihten, angefochtenen Daseins in der Welt, wo man jetzt schon mitherrschen und mittriumphieren und die Knechtsgestalt der Kirche hinter sich lassen möchte, da wird man ebenso lasch und glaubenslos, phrasen- und formelhaft werden im Gebet wie dort, wo man sich einem pseudochristlichen Fatalismus überlässt und mit dem Unglauben an den Sieg Jesu über den Kosmos auch den ‚Sinn des Bittgebetes‘ überhaupt in Frage stellt und die entscheidenden Schlachten und Aufgaben eben nicht mehr so, in der eigenen Ohnmacht vor Gott und allein durch sein Eingreifen und sein Handeln zu bestehen wagt.“
Predigtmeditation zu Johannes 16,23b-33 (Rogate, 1950) Von Hans Joachim Iwand Er in der Mitte der auf seinen Namen hin vereinigten,er, … Mehr
Karl Barths Abschied von „Zwischen den Zeiten“: „Es hätte keinen Sinn mehr, sondern es könnte die theologische und kirchliche Öffentlichkeit nur noch irreführen und verwirren, wenn wir fernerhin nach außen eine Gruppe und Front darstellen wollten.“
Abschied von „Zwischen den Zeiten“ Von Karl Barth Als wir im Herbst 1922 „Zwischen den Zeiten“ begründeten: Friedrich Gogarten, Eduard … Mehr
Paul Schempps Randglossen zum Barthianismus von 1928: „Barth floriert, seine Bücher gehen und die Konkurrenz strengt sich an. Aber dies hindert nicht, daß der gesamte Produktionszweig, Kirche und Theologie, nur unter die Luxusindustrie zu rechnen ist.“
Wir befinden uns im Karl-Barth-Jahr 2019, und man kann sicher sein, dass zahlreiche Vorträge und Abhandlungen veröffentlicht werden, die Barths … Mehr
José Ortega y Gasset über den Populismus in ‚Der Aufstand der Massen‘ (1929): „Der Massenmensch findet sich vollkommen. Der hervorragende Mensch muss, um sich vollkommen zu finden, ausgesprochen eitel sein. Die Überzeugung von seiner Vollkommenheit ist ein Fremdkörper in seinem Wesen; sie ist nicht ursprünglich in ihm, sondern ein Produkt seiner Eitelkeit und trägt sogar für ihn selbst einen vorgetäuschten, scheinhaften und fragwürdigen Charakter. Darum braucht der Eitle die anderen, damit sie ihm die Meinung, die er gern von sich selber hätte, bestätigen. Dem mittelmäßigen Menschen unserer Tage, dem neuen Adam, dagegen fällt es nicht ein, an seiner Gottähnlichkeit zu zweifeln. Sein Selbstvertrauen ist paradiesisch wie Adams; es hindert ihn daran, sich mit anderen zu vergleichen, was die erste Bedingung für die Entdeckung seiner Unzulänglichkeit wäre. Er müsste dazu eine Weile aus seinem eigenen Leben hinaus- und in das seines Nächsten hinüberwandern. Aber die gemeine Seele versteht sich nicht auf Seelenwanderungen – den sublimsten Sport.“
José Ortega y Gassets „Der Aufstand der Massen“ (La rebelión de las masas) erschien 1929 auf Spanisch und 1931 in … Mehr
Vom Kreuzbund: „Der Neue Bund an Jesu Kreuz von Golgota festgemacht verbündet den Gott mit den Menschen. Da die göttliche Zuwendung auf den Tod seines Sohnes hin ein für alle Mal verbindlich geworden ist, können weder Menschen noch Völker diesen Kreuzbund auflösen. ‚Es ist vollbracht.‘ Göttliches Perfekt durch den Menschen Jesus in seiner Todesstunde am Kreuz ausgesprochen wird durch keine menschliche Zuwiderhandlung in die Vergangenheit aufgelöst.
Als alter Pfadfinder ist einem der Kreuzbund als Seilverbindung zweier Holzstangen wohl vertraut. Vom Kreuzbund Der Begriff „Bund“ ist seinem … Mehr