Die Grube – Wo war Gott? Jüdische und christliche Theologie nach Auschwitz Von Jürgen Moltmann „Wo war der Gott, »Der … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
„Soll die Gegenwart Jesu uns wirklich Freude bedeuten, dann müssen wir uns an uns selbst, „an unsere Namen“ erinnern lassen“ – Hans Joachim Iwand über Lukas 10,17-20 (Michaelistag 1947)
Der Michaelistag fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag. Die Gelegenheit also, über dessen Evangelium Lukas 10,17-20 zu predigen. Dazu … Mehr
Was ist christlicher Glaube? Hinter einer verschlossenen Türe zeigt er sich: „Jesus Christus hat sich mit seinem Leben und seinem Sterben am Kreuz von Golgota in das Todesschloss gefügt – ohne lichtes Spiel“
Was ist christlicher Glaube? Was ist christlicher Glaube? Um ihn für sich zu erschließen, sei er in folgendes räumliches Bild … Mehr
Dietrich Bonhoeffers Besinnung über die Dankbarkeit der Christen von 1940: „Dem Dankbaren wird alles zum Geschenk, weil er weiß, dass es für ihn überhaupt kein verdientes Gut gibt. Er unterscheidet darum nicht zwischen Verdientem und Unverdientem, zwischen Erworbenem und Empfangenem, weil in seinen Augen auch das Erworbene Empfangenes, das Verdiente Unverdientes ist. In der Dankbarkeit kehrt jede Gabe verwandelt in ein Dankopfer zu Gott zurück, von dem sie kam. Wofür ich Gott danken kann, das ist gut. Wofür ich Gott nicht danken kann, das ist böse. Ob ich aber Gott danken kann oder nicht, das entscheidet sich an Jesus Christus und seinem Wort. Jesus Christus ist die Grenze der Dankbarkeit. Jesus Christus ist auch die Fülle der Dankbarkeit; in ihm ist die Dankbarkeit ohne Grenze. Sie umschließt alle Gaben der geschaffenen Welt. Sie umfasst auch den Schmerz und das Leid. Sie durchdringt die tiefste Dunkelheit, bis sie in ihr die Liebe Gottes in Jesus Christus gefunden hat. Danken heißt ja sagen zu allem, was Gott gibt, ‚alle Zeit und für alles‘ (Epheser 5,20).“
Von der Dankbarkeit der Christen Von Dietrich Bonhoeffer Dankbarkeit entspringt nicht aus dem eigenen Vermögen des menschlichen Herzens, sondern nur … Mehr
„Der Protestantismus hat diese Tendenzen des Deutschtums noch wesentlich verstärkt“ – Eugen Kogon 1946 über „Die Deutschen und die Konzentrationslager“
In seinem Essay „Die Deutschen und die Konzentrationslager“ – zuerst im Frühjahr 1946 als eigenes Kapitel in Der SS-Staat. Das … Mehr
Martin Niemöller, Christus und die Christen. Dritter evangelistischer Vortrag 1965 in Bremerhaven: „Christus will seine Christen persönlich bei sich haben; unser Glaube lebt von seiner lebendigen Gegenwart: Wir müssen, wir dürfen auf ihn schauen, auf seine Worte hören, ihn dabei immer besser kennen- und lieben lernen und mit ihm sprechen. Es gibt keinen Glauben ohne Beten. Und dieses Beten meint danken dafür, dass er uns den Glauben, das persönliche Verhältnis zu ihm möglich machte, indem er mit seiner Liebe, mit seinem Opfer für uns alles, was zwischen uns war, wegschaffte und so überwand, daß wir ihn wieder lieben können und müssen. Beten heißt dann immer auch und ganz selbstverständlicherweise ihn fragen, was er von uns will, wie er uns haben möchte: »Herr, was sollen wir tun?« Die Antwort bleibt niemals aus, wenn wir ehrlich daran denken und uns daran erinnern lassen, »wes Geistes Kinder« wir sind.“
Christus und die Christen Von Martin Niemöller Vom 26. bis 28. September 1965 hielt Martin Niemöller eine dreiteilige Vortragsreihe in … Mehr
Martin Niemöller, Christus und die Gleichgültigen. Zweiter evangelistischer Vortrag 1965 in Bremerhaven: „Die übergroße Menge der in Wahrheit gleichgültigen getauften Kirchensteuerzahler zählen als kirchlicher Teil der Bevölkerung und werden auch in der kirchlichen Öffentlichkeit als Christen gezählt; aber was haben sie im Grunde mit Christus überhaupt zu tun? Und was hat Christus mit ihnen zu tun? Christus und die Gleichgültigen! Das Und im heutigen Thema bedeutet jedenfalls nicht, daß da eine wirkliche, und das heißt: eine lebendige Verbindung bestünde. Und es müht sich auch niemand darum, diese Verbindung zu schaffen; man tut vielmehr so, als wäre sie da. In der Weltstatistik der Religionen werden diese 95 % als Christen gezählt, obgleich sie außer der Taufe, die sie fast alle als Säuglinge empfingen, und vielleicht noch der Konfirmation, ohne die ein anständiger junger Mensch nicht ins Leben hinausgeht oder hinausging, mit Christus nie etwas zu tun hatten, sicherlich aber heute gar nichts zu schaffen haben.“
Christus und die Gleichgültigen (1965) Von Martin Niemöller Vom 26. bis 28. September 1965 hielt Martin Niemöller eine dreiteilige Vortragsreihe … Mehr
Martin Niemöller, Christus und die Atheisten. Erster evangelistischer Vortrag 1965 in Bremerhaven: „Wir dürfen deshalb nicht dem Wahn verfallen, ein Atheist sei vom Heil der Erlösung weiter entfernt als jemand, der an die Existenz Gottes »glaubt«. Solcher »Glaube« hat mit Christus gar nichts zu tun; und es ist sinnlos, einen Atheisten zur Anerkennung der Existenz Gottes zu bringen. Schon die Diskussion, ob es Gott gibt oder nicht gibt, ist sinnlos, weil der Sieg in einer solchen Aussprache dem zufällt, der geschickter ist, nicht aber dem, der Christus braucht, der der einzige Beweis für Gottes Existenz werden kann, wo in der Begegnung und Konfrontation mit ihm das Wunder des Glaubens geschieht.“
Christus und die Atheisten Von Martin Niemöller Vom 26. bis 28. September 1965 hielt Martin Niemöller eine dreiteilige Vortragsreihe in … Mehr
Was ist Freiheit (in Anlehnung an Hannah Arendt): „Freiheit heißt für uns Menschen miteinander etwas anfangen können, was andere Menschen für uns nicht vorgesehen haben, so dass sich daraus jenseits vorübergehender Erlebnisse ein dauerhaftes Gemeinwesen ergibt.“
Wird das Wort „Freiheit“ ins Spiel gebracht, kommen all die solipsistischen Vorstellungen auf – ungebunden zu sein; tun und lassen … Mehr