Was Ulrich Einbach seinerzeit im Evangelischen Soziallexikon über das Leiden geschrieben hat, ist immer noch lesenswert: Leiden Von Ulrich Eibach … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Max Horkheimers Gedanke zur Religion (1935): „Im Gottesbegriff war lange Zeit die Vorstellung aufbewahrt, daß es noch andere Maßstäbe gebe als diejenigen, welche Natur und Gesellschaft in ihrer Wirksamkeit zum Ausdruck bringen. Aus der Unzufriedenheit mit dem irdischen Schicksal schöpft die Anerkennung eines transzendenten Wesens ihre stärkste Kraft. Wenn die Gerechtigkeit bei Gott ist, dann ist sie nicht im selben Grade in der Welt. In der Religion sind die Wünsche, Sehnsüchte und Anklagen zahlloser Generationen niedergelegt.“
Gedanke zur Religion (1935) Von Max Horkheimer Im Gottesbegriff war lange Zeit die Vorstellung aufbewahrt, daß es noch andere Maßstäbe … Mehr
Über alle Zweifel erhaben? Zur Jahreslosung 2020: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ (Markus 9,24)
„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Zur Jahreslosung 2020 Gibt es Gott wirklich? Ist Jesus tatsächlich von den Toten auferstanden? In … Mehr
Karl Rahners, Der Christ in seiner Umwelt (1965): „Wir Christen sind nicht die, die meinen, ihr Glaube und ihre Konzeption der Welt könne nur werbend sein, wenn unser Glaube die besondere Protektion des Staates genieße.“
Was Karl Rahner seinerzeit vor fast 55 Jahren hinsichtlich einer Diasporasituation der Christen in der Gesellschaft zur Sprache gebracht hat, … Mehr
Kristlieb Adloffs Artikel „Judentum“ aus dem LMG: „In der zur heutigen Weltstunde unumgänglichen Begegnung mit dem Judentum stoßen die Christen auf das Geheimnis des Glaubens Israels, das Geheimnis seiner Treue zur Tora.“
Im Lexion missionstheologischer Grundbegriffe hatte seinerzeit Kristlieb Adloff den Artikel Judentum geschrieben und sich dabei der Frage einer Judenmission angenommen: … Mehr
Kristlieb Adloffs Porträt des Apostels Paulus: „Nicht »etwas« am Menschen sucht Paulus, auch nicht den Menschen als »etwas«, als Mittel zum Zweck.“
Ein feinsinniges Porträt des Apostels Paulus hatte Kristlieb Adloff seinerzeit für Christian Möllers Geschichte der Seelsorge in Einzelporträts geschrieben (das … Mehr
Zur Etymologie des Begriffs „Gott“: „Je nachdem, an welche indogermanische Wurzel es anzuknüpfen ist, kann es bedeuten ‹das Angerufene oder ‹das (Wesen), dem man Opfer bringt› oder endlich – freilich weniger wahrscheinlich – ‹das (in Erz) Gegossene›. Von der erstgenannten Bedeutung her wäre die spätere Verwendung im christlichen Bereich am ehesten zu verstehen. Jedenfalls hat das Wort aber auch in seiner heidnischen Bedeutung bereits der numinosen Sphäre angehört. Dass *gudam ein Neutrum war, deutet an, dass es ein Unnennbares und Unfaßbares bezeichnete.“
Wir reden ganz selbstverständlich von „Gott“ (bzw. von „Göttern“). Aber was hat dieses Wort im Germannischen ursprünglich bedeutet? Dazu findet … Mehr
Joseph Wittig über das Kreuz: „Wer dem Kreuze ausweicht, trifft nie das Wesen der Dinge. Ihr denkt, ich sei Pessimist! O nein, ich bin Christ.“
Das Kreuz Von Joseph Wittig Das Kreuz ist die mathematische Formel des Lebens. Nach dieser Formel kann man alle Lebensaufgaben … Mehr
Erik Peterson, Zur Bedeutungsgeschichte von Parrhesia (1929): „Echte parrhesia gab es in der attischen Demokratie nur so lange, als die Sklaven, die Metöken und die nicht-epitimen Bürger von der parrhesia ausgeschlossen waren; denn die parrhesia ist ein Vorrecht »der Freien«: »Frei nämlich ist die Zunge der Freien!«“
Zur Bedeutungsgeschichte von Parrhesia Von Erik Peterson Erik Peterson war der erste, der mit seinem Beitrag „Zur Bedeutungsgeschichte von Parrhesia“ … Mehr