Ich habe nicht Recht – Gott sei Dank „Ich habe nicht Recht“ ist für Christen der Grundsatz menschlicher Selbstgewissheit. Eine … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Grimms Wörterbuch (DWB) über den ‚lieben Gott‘: „Die heute gebräuchlichste Wendung ‚der liebe Gott‘ entspricht nicht dem biblischen Sprachgebrauch und kommt auch in der Lutherbibel nicht vor. Im Althochdeutschen erscheint liobi nur in Verbindung mit truhtîn (Herr), nicht aber mit got (Gott). Erst im Mittelhochdeutschen und besonders in älteren Volksliedern wird die Verbindung ‚der liebe Gott‘ gebräuchlich. Im eigentlichen Sinne des Attributs, also im Sinne von ‚gütig, gnädig, freundlich‘, wird es jedoch nur selten verwendet, wie etwa in dem Beispiel: ‚dass er vor sie den lieben Gott bat, damit er sie erlöse.'“
Über den „lieben Gott“ im Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (DWB) Kindersprache ist mitunter Elternsprache, wenn verharmlosend … Mehr
Eberhard Jüngels Stellungnahme zum Kirchenasyl von 1994: „Sollte die Kirche im konkreten Falle es als Ultima ratio für geboten halten, gegen den Willen des Staates eine drohende Abschiebung zu verhindern, dann muss auch sie die rechtlichen Konsequenzen auf sich nehmen.“
Immer noch lesenswert ist, was Eberhard Jüngel 1994 in Sachen Kirchenasyl in der F.A.Z. geschrieben hatte: Die Gewaltfreiheit des Kirchenraumes … Mehr
Was ist der Mensch? Theologische Anthropologie im Anschluss an Psalm 8: „Psalm 8 ist für die Rede vom Menschen in der christlichen Lehre wie auch im christlichen Leben maßgeblich, wird doch explizit darin die Frage nach dem Menschsein gestellt. Allerdings liefert der Psalm selbst keine Definition des Zustandes ‚Menschsein‘, sondern findet den Menschen im staunenden Gotteslob. Gerahmt ist der Psalm vom göttlichen NAMENslob: ‚HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen!'“
Was ist der Mensch? Theologische Anthropologie im Anschluss an Psalm 8 Was ist der Mensch? heißt die Frage, die es … Mehr
Hannah Arendt über die Lüge in der Politik: „Unser tägliches Leben ist immer in Gefahr, von einzelnen Lügen durchlöchert oder durch das organisierte Lügen von Gruppen, Nationen oder Klassen in Fetzen gerissen oder verzerrt zu werden.“
Als 1971 Teile des sogenannten Pentagon-Papiere, ein Geheimdokument des US-Verteidigungsministeriums durch die New York Times veröffentlich wurden, zeigte sich, dass … Mehr
Predigt zum Turmbau zu Babel (Genesis 11,1-9) an Pfingsten: „Was nun vom Himmel kommt, ist kein göttliches Donnerwetter, auch kein Weltgericht, nur ein kleiner Eingriff: Einem jedem wird die eigene Sprache verdreht, so dass keiner mehr den anderen versteht und damit auch nichts mehr zusammengeht. Was Menschen dem Diabolos, zu Deutsch dem Teufel als Durcheinanderwerfer zuschreiben, übernimmt der HERR Gott selbst: Er schafft Uneinigkeit unter den Menschen. Mangels Verständigung muss sich die Gemeinschaft auflösen. Die Hochkultur ist am Boden gescheitert. Wer in den Himmel hinauf will, wird auf der ganzen Erde wie Saatgut verstreut.“
Predigt zum Turmbau zu Babel (Genesis 11,1-9) an Pfingsten Was für ein Menschheitstraum: Alle sprechen eine Sprache, leben zusammen und … Mehr
Gerhard von Rad über den Turmbau zu Babel: „Die Vielheit der Völker zeigt nicht nur die Mannigfaltigkeit der Schöpferkraft Gottes, sondern auch ein Gericht“
Am Pfingstensonntag ist die alttestamentliche Lesung die Turmbauerzählung in 1. Mose 11,1-9. Was dazu hat Gerhard von Rad in seinem … Mehr
opak 4 – die theologische Kreuzigung Gottes
Da finden sich der Aufsatz wieder, den ich 1993 am Ende meiner Studentenzeit zusammen mit Harald Olschner geschrieben hatte: opak … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigtmeditation zu Epheser 3,14-21 (1942): „Eins aber bleibt dabei ‚unfasslich‘, nämlich die Liebe Christi selbst. Sie muss die Erkenntnis überragend bleiben, wenn anders nicht die Gnosis, sondern eben der Glaube das Fundament des neuen Seins bleiben soll. So ist die ‚Fülle Gottes‘ das nie erreichbare, darum gerade aber uns immer tiefer, weiter, höher treibende Ziel der Vollkommenheit, das innere Gesetz des Wachstums, das den Bau bestimmt.“
Eine umfassende und tiefsinnige Predigtmeditation über Epheser 3,14-21 hatte Hans Joachim Iwand 1942 verfasst, damals noch für den 16. Sonntag … Mehr