Jochen Hörisch hat jüngst in Perlentaucher einen Essay „So müssen wir es kitten“ veröffentlicht, der es mit den sprachlichen Absurditäten … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Dietrich Bonhoeffer, Entwurf zu einem Rundbrief zum 1. Advent 1942: „Bei Gott wohnt die Freude und von ihm kommt sie herab und ergreift Geist, Seele und Leib, und wo diese Freude einen Menschen gefasst hat, dort greift sie um sich, dort reißt sie mit, dort sprengt sie verschlossene Türen. Es gibt eine Freude, die von Schmerz, Not und Angst des Herzens garnichts weiß; sie hat keinen Bestand, sie kann nur für Augenblicke betäuben. Die Freude Gottes ist durch die Armut der Krippe und die Not des Kreuzes gegangen; darum ist sie unüberwindlich, unwiderleglich. Sie leugnet nicht die Not, wo sie da ist, aber sie findet mitten in, gerade in ihr, Gott; sie bestreitet nicht die ernste Sünde, aber sie findet gerade so die Vergebung; sie sieht dem Tod ins Auge, aber sie findet gerade in ihm das Leben.“
Entwurf eines Rundbriefs zum 1. Advent 1942 Von Dietrich Bonhoeffer Lieber Bruder …! Am Beginn eines Briefes, der Euch in … Mehr
Joseph Wittig über die Weihnachtskunst: „Wir haben etwas – es hat uns! Es muss nur erst hörbar, sichtbar, singbar werden!“
Weihnachtskunst Von Joseph Wittig Das sieht nun gerade so aus, als ob ich im Dienste einer Kunsthandlung stände und ihre … Mehr
Über die christliche Toleranz: „Kein hoffnungsloses Hinnehmen von Unveränderlichem“
Über die Toleranz Tolerant hat man zu sein und versteht dabei, dass man Meinungen, Überzeugungen und Praktiken anderer Menschen gelten … Mehr
In Gottes Händen. Ein Gebet von Joseph Wittig: „Und ist mein ganzer Glaube aus / und kann ich keinen Sprung mehr wagen, / so strecken sich zwei Hände aus, / die in ein fernes Vaterhaus / mich Ohnmächtigen weitertragen.“
In Gottes Händen Und ist mein ganzer Glaube aus und kann ich keinen Sprung mehr wagen, so strecken sich zwei … Mehr
Erik Peterson, Die Kirche (1929): „Wahre Kirche ist nur da, wo beides sich findet: die Legitimität, in Rechtsnachfolge »der Zwölfe«, die sich unmittelbar vom Herrn herleitet, und ein Glaube, der, wie bei »den zwölf Aposteln«, genötigt ist, auf Grund des Heiligen Geistes selbständige Entscheidungen zu treffen. Keines dieser beiden Merkmale darf fehlen, weder die rechtliche Legitimität noch die pneumatische Freiheit. Erst die Verbindung dieser beiden Kennzeichen macht nämlich die Kirche zur apostolischen Kirche und somit zur Kirche überhaupt. Ich bin daher der Meinung, dass eine Kirche ohne apostolisches Kirchenrecht und ohne die Fähigkeit, dogmatische Entscheidungen zu fällen, überhaupt als Kirche nicht angesprochen werden kann.“
Die Kirche Von Erik Peterson Bevor Erik Peterson im Dezember 1930 im Petersdom in die römisch-katholische Kirche in Rom aufgenommen … Mehr
Erik Peterson, Theologie des Kleides: „Das Kleid, das der gefallene Mensch trägt, ist ein «Standeskleid». Es ist ein Kleid aus den Blättern jenes Feigenbaumes, zu dem der Sohn Gottes ging, als ihn hungerte.“
Auf solch ein Thema muss man erst kommen – Theologie des Kleides. Erik Peterson hatte 1934, also nach seiner Konversion … Mehr
Dietrich Bonhoeffers Predigt zu Matthäus 16,13-18 im Juli 1933: „Hart am Abgrund des Todestales ist die Kirche gegründet, die Kirche, die sich zu Christus als ihrem Leben bekennt.“
Am 23. Juli 1933, dem Wahltag der vom NS-Staat überraschend ausgeschriebenen Kirchenwahlen, predigte der 27jährige Dietrich Bonhoeffer in Berlin über … Mehr
Abendgebet von Joseph Wittig: „Von Dir, mit Dir und in Dir bin / ich Tag und Nacht Dein Bild. / Nun geb ich mich dem Schlafe hin, / in deine Falten eingehüllt.“
Abendgebet O heilige Dreifaltigkeit mein Ewig und mein Nu, als Tag bist du mir Tätigkeit, als Nacht bist du mir … Mehr