Nun baut der Wahn die tönernen Paläste Nun baut der Wahn die tönernen Paläste.Und lässt sein Zeichen in die Straßen … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Predigt über Lukas 21,25-33: „Halte deinen Blick nicht in den Fluss der Zeit gesenkt. Dem Advent heißt es ins Auge zu sehen. Um eure Erlösung geht es – euer Heil hier und jetzt. Der Advent ist kein kosmischer Unglücksfall, auch kein technischer SuperGau, sondern Rettung: dramatisch, übermenschlich, katastrophal. Anders geht es am Ende der Zeiten, am Tag des Herrn, nicht zu.“
Predigt über Lukas 21,25-33 Da fällt der gesenkte Blick auf den Mühlbach hier in Vöhringen. Die eigene Seele lässt sich … Mehr
Johann Baptist Metz, Der Mensch in Gottes Advent (1956): „Nur im Feuer dieser Nähe Gottes selbst werden wir unser eigenes Wesen finden.“
Der Mensch in Gottes Advent Von Dr. Johannes B. Metz, Innsbruck Der Mensch ist jenes seltsame Wesen, das verwandelt werden … Mehr
Martin Niemöllers politische Weihnachtspredigt (Fernsehansprache) 1972: „Deus maximus in minimis! Gott ist am größten in den Kleinsten! Aber wir meinen immer noch, unser Heil müsste von Großen, Mächtigen, Reichen kommen, und wir Kleinen, Machtlosen, Armen könnten nur warten, bis es kommt. Nicht so, meine Freunde: Wer das Heil von den – oder einem – Großen, Mächtigen, Reichen erwartet, der wartet ganz gewiss umsonst! Die können wohl die ganze Welt – jedenfalls unsern Planeten und den Mond –, die können wohl die Naturschätze wie die Rohstoffe, die Produktionsmittel wie die Produktionsstätten in ihre Gewalt bringen und sich auch die dafür nötigen Menschen kaufen. Eins können sie nicht: Sie können nicht den »Frieden auf Erden« schaffen.“
Fernsehansprache zu Heilig Abend 1972 Von Martin Niemöller Dies Gloria in excelsis wird seit vielen hundert Jahren in fast jedem … Mehr
Wir sind doch keine Höhlenmenschen. Eine Weihnachtsbesinnung: „Digitale Bilderwelten sind trügerisch; sie enthüllen kein wahres Leben. Die bleibende Wahrheit unseres Lebens muss anders ans Licht kommen. Und dazu sind wir am Heiligen Abend in der Kirche am richtigen Ort. Hier gilt eine nackte Botschaft: Der Gottessohn ist in die Dunkelheit unseres menschlichen Lebens eingetreten, hat Fleisch und Blut angenommen, um unser irdisches Dasein ins wahre göttliche Licht zu bringen. Unser Leben ist bei Gott nicht zum ‚eingebildeten‘ Höhlendasein bestimmt. Als Gottes Geschöpfe, als seine Ebenbilder sind wir vielmehr von unserer Geburt her angelegt auf Begegnung und Berührung – Berührung, die in Liebe verbindet; die für uns verbindlich wird, die uns keine Wahl mehr lässt, die nicht einfach wie auf einem Smartphone fingerfertig weggewischt werden kann, damit ein neues, vermeintlich attraktiveres Bilderangebot sich vor uns auftut.“
Wir sind doch keine Höhlenmenschen. Eine Weihnachtsbesinnung Was wir uns selbst auf dem Smartphone alles vor Augen führen können ist … Mehr
Joseph Wittigs Erzählung „Der schwarze, der braune und der weiße König“ (1914): „Am glücklichsten unter diesen Mystikern sind die Bildschnitzer gewesen.“
„Der schwarze, der braune und der weiße König“ heißt die erste Erzählung von Joseph Wittig, die dieser als außerordentlichen Professor … Mehr
Johann Baptist Metzs Vortrag „Gotteskrise – Kirchenkrise“ von 1995: „Den Gott, der umstandslos zu uns passt, gibt es nicht. Ihn hat schon die biblische Aufklärung als ‚Götzen‘ gebrandmarkt und ihn hat die moderne Religionskritik längst als Projektion oder Illusion enttarnt. So ist allemal, wenn überhaupt, mit einem nichtpassenden Gott zu rechnen, mit einem Gott, der weder zu klerikalen Machtphantasien noch zu psychologischen Selbstverwirklichungsträumen passt, mit einem Gott, der uns nicht einfach ein Innewerden unser selbst ohne jegliches Erschrecken vergönnt, der uns nicht nur jubeln, sondern auch schreien und schließlich verstummen lässt. Dieser Gott kann im Christentum nicht einfach wegreformiert werden.“
In Metzs Vortrag „Gotteskrise – Kirchenkrise. Eine theologische und spirituelle Analyse“ von 1995 ist dessen theologisches Vermächtnis prononciert zur Sprache … Mehr
Ulrich Eibach über das Leben: „Kein Leben muss erst durch besondere Qualitäten und Leistungen den Nachweis seines Rechts auf Leben erbringen. Person ist der Mensch durch das, was Gott an ihm und für ihn tut, zur empirisch fassbaren Persönlichkeit wird er durch sein eigenes oder das Handeln anderer (Erziehung u.a.). Auch hinter der zerrütteten Persönlichkeit haben wir die von Gott gewollte und geliebte Person zu achten und sie entsprechend ihrer Würde und Hilfebedürftigkeit zu behandeln, unabhängig vom Nutzen bzw. Schaden für andere.“
Was Ulrich Eibach 2002 im Evangelischen Soziallexikon zur Bestimmung des Lebens geschrieben, ist immer noch lesenswert: Leben Von Ulrich Eibach … Mehr
„Seht auf und erhebt eure Häupter“ – Predigt zu Lukas 21,25-33 mit Bezug auf Richard Oelze, „Erwartung“
Ursprünglich veröffentlicht auf NAMENSgedächtnis:
Richard Oelze, Erwartung (Gemälde 1935/36, Museum of Modern Art, New York) Was braut sich da zusammen?…