Martin Luther, Über Universitätsreformen und die Heilige Schrift (aus: An den christlichen Adel deutscher Nation von des christlichen Standes Besserung, 1520): „Viele Bücher machen nicht gelehrt, vieles Lesen auch nicht, sondern gute Dinge und oft lesen, wie wenig es auch ist, das macht gelehrt in der Hei­ligen Schrift und fromm dazu.“

Über Universitätsreformen und die Heilige Schrift (aus: An den christlichen Adel deutscher Nation von des christlichen Standes Besserung, 1520) Von … Mehr

Hans Walter Wolffs Predigt über Amos 5,1-5 von 1967: „Ich weiß es nicht zu hindern, wenn einer heute auf Grund bestimm­ter eigener Erfahrung mit der Volkskirche, die man in Deutschland an vielen Orten leicht sammeln kann, Amos so übersetzt: Tretet aus der Kirche aus! / Geht nicht mehr in den Gottesdienst! / Die Kirche gehört auf den Kehrricht, / der Gottesdienst ist Mottendienst.“

Predigt über Amos 5,1-5 Von Hans Walter Wolff Höret, ihr vom Hause Israel, dies Wort;denn ich muß diese Totenklage über … Mehr

Walter Krecks Predigt über 1. Petrus 1,3 anlässlich der Trauerfeier für Hans Joachim Iwand 1960: „Warum drängt man aus den Zelten wieder in feste Häuser und Paläste, auch in der Kirche, warum diese Sucht nach Sicherheit, nach sichtbarer Anerkennung und Bestätigung, warum diese Selbstrechtfertigung landauf, landab, wo man vergißt, was nicht vergessen werden dürfte, und nicht vergessen will, was der andre uns tat?“

Lebendige Hoffnung. Predigt anlässlich der Trauerfeier für Prof. Hans Joachim Iwand (gestorben am 2. Mai 1960) Von Walter Kreck „Gelobt … Mehr

Martin Luther, Was die christliche Freiheit sei (aus De votis monasticis Martini Lutheri iudicium 1521): „Es ist also die christliche oder evan­gelische Freiheit eine Freiheit des Gewissens, durch die das Gewissen von den Werken befreit wird, nicht daß keine geschehen, sondern daß man auf keine sich verlasse. Denn das Gewissen ist nicht eine Kraft des Handelns, sondern eine Kraft des Urteilens, die über die Werke ur­teilt.“

Was die christliche Freiheit sei (De votis monasticis Martini Lutheri iudicium 1521) Von Martin Luther Da also hieraus ganz gewiß … Mehr

Patriarch Kyrills Großrussland-Ideologie in seiner Ansprache am 25. April: „Mögen uns all diese wunderbaren, heldenhaften Beispiele auch heute noch dazu inspirieren, unser Heimatland zu verteidigen, unsere wahre Unabhängigkeit gegenüber den mächtigen Machtzentren zu verteidigen, die es heute auf der Erde gibt. Möge Gott uns in wahrer Freiheit bewahren.“

Aufschlussreich ist Kyrills Ansprache am Ostermontag (nach orthodoxem Kalender), wo er eine evangeliumsfreie Großrussland-Ideologie beschwört: Ansprache Seiner Heiligkeit Patriarch Kirill … Mehr

Karl Barth über das Gebet als Dienst der Gemeinde (Kirchliche Dogmatik, 1959): „Es geht also im Gebet als ihrem Bekenntnis zu Gottes freier Gnade nicht um eine bloß subjek­tive und bloß subjektiv bedeutsame Frömmigkeitsübung, die ja als solche nur ins Leere stoßen könnte. Im Gebet behaftet die Gemeinde Gott bei seinem sie berufenden, versammelnden, auferbauenden und beauf­tragenden Wort als der Zusage seiner Treue.“

Über das Gebet als Dienst der Gemeinde Von Karl Barth Wir wenden uns nun zu den Grundformen des kirchlichen Dienstes, … Mehr

Karl Rahner, Was Hoffnung vermag. Ostergedanken (1972): „Der Glaube tritt vor diesen Jesus, sein Leben, sein Wort, seinen Anspruch an uns und sagt: er lebt. Seine Sache ist nicht untergegangen, nicht durch seinen Tod desavouiert. Aber diese Sache wäre nicht er, sondern eine Ideologie, die man auch ohne ihn haben kann, wenn er selbst untergegangen wäre, würde er nicht leben.“

Was Hoffnung vermag. Ostergedanken Von Karl Rahner SJ Es sollen gleich zu Beginn dieses „Osterartikels“, von dem vermutlich viele Leser … Mehr