Martin Luther, Was die christliche Freiheit sei (aus De votis monasticis Martini Lutheri iudicium 1521): „Es ist also die christliche oder evan­gelische Freiheit eine Freiheit des Gewissens, durch die das Gewissen von den Werken befreit wird, nicht daß keine geschehen, sondern daß man auf keine sich verlasse. Denn das Gewissen ist nicht eine Kraft des Handelns, sondern eine Kraft des Urteilens, die über die Werke ur­teilt.“

Was die christliche Freiheit sei (De votis monasticis Martini Lutheri iudicium 1521) Von Martin Luther Da also hieraus ganz gewiß … Mehr

Patriarch Kyrills Großrussland-Ideologie in seiner Ansprache am 25. April: „Mögen uns all diese wunderbaren, heldenhaften Beispiele auch heute noch dazu inspirieren, unser Heimatland zu verteidigen, unsere wahre Unabhängigkeit gegenüber den mächtigen Machtzentren zu verteidigen, die es heute auf der Erde gibt. Möge Gott uns in wahrer Freiheit bewahren.“

Aufschlussreich ist Kyrills Ansprache am Ostermontag (nach orthodoxem Kalender), wo er eine evangeliumsfreie Großrussland-Ideologie beschwört: Ansprache Seiner Heiligkeit Patriarch Kirill … Mehr

Karl Barth über das Gebet als Dienst der Gemeinde (Kirchliche Dogmatik, 1959): „Es geht also im Gebet als ihrem Bekenntnis zu Gottes freier Gnade nicht um eine bloß subjek­tive und bloß subjektiv bedeutsame Frömmigkeitsübung, die ja als solche nur ins Leere stoßen könnte. Im Gebet behaftet die Gemeinde Gott bei seinem sie berufenden, versammelnden, auferbauenden und beauf­tragenden Wort als der Zusage seiner Treue.“

Über das Gebet als Dienst der Gemeinde Von Karl Barth Wir wenden uns nun zu den Grundformen des kirchlichen Dienstes, … Mehr

Karl Rahner, Was Hoffnung vermag. Ostergedanken (1972): „Der Glaube tritt vor diesen Jesus, sein Leben, sein Wort, seinen Anspruch an uns und sagt: er lebt. Seine Sache ist nicht untergegangen, nicht durch seinen Tod desavouiert. Aber diese Sache wäre nicht er, sondern eine Ideologie, die man auch ohne ihn haben kann, wenn er selbst untergegangen wäre, würde er nicht leben.“

Was Hoffnung vermag. Ostergedanken Von Karl Rahner SJ Es sollen gleich zu Beginn dieses „Osterartikels“, von dem vermutlich viele Leser … Mehr

Helmut Gollwitzers Rede zur ersten Aktion „Brot für die Welt“ von 1959: „Wer den Notleidenden nur Evangelium bringt und nicht zugleich damit tätige Hilfe aus eigenem Opfer, der macht aus dem Evangelium fromme Sprüche und verschuldet, daß die anderen dann ebenfalls meinen, das Evangelium sei nichts anderes als ein frommer Schwindel im Interesse der Besitzenden.“

Rede zur ersten Aktion „Brot für die Welt“ Von Helmut Gollwitzer Was heute Abend an uns geschehen soll — und … Mehr

Helmut Gollwitzer, Predigt über Lukas 6,27-35 (1939): „Fürbittgemeinde ist eine barmherzige Gemeinde, weil sie eine reiche Gemeinde ist, weil sie hineingezogen ist in ein Handeln Gottes, in dem Gott nicht das Gesetz der Vergeltung ausübt, in ein Handeln Gottes, wo Gott sich nicht verteidigt hat gegen die Welt, sondern durch die Welt zum Opfer geworden ist für die Welt.“

Predigt über Lukas 6,27-35 Von Helmut Gollwitzer Aber ich sage euch, die ihr zuhöret: Liebet eure Feinde; tut denen wohl, … Mehr

Joachim Beckmann, Die Geschichte Gottes mit mir: „Unsere Lebensgeschichte ist Ge­schichte Gottes mit uns. Das ist die Erfahrung meines Lebens. Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch sie machen kann, wenn er sich im Glauben dem Gott vertraut, der allein unserem Le­ben Richtung und Ziel geben wird, wenn wir es uns nur von ihm gefallen lassen.“

Die Geschichte Gottes mit mir Von Joachim Beckmann Ich wurde im Jahre 1901 in einem evangelischen Pfarrhaus des westfälischen Ruhrgebiets … Mehr