Überlegungen zur gegenwärtigen Diskussion über Heiligenverehrung Von Dietrich Ritschl Die Verknüpfung von ernster theologischer Argumentation, ökumenischem Streben und doxologischer Freude, … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Ernst Wolf, „Jesus Christus, mein HERR“ – die „Sache“ der Reformation (1967): „Ausgeschlossen ist nämlich, dass die Christengemeinde ihre Mitverantwortung für Staat und Gesellschaft überhaupt anders vollziehen könnte als von ihrem Grund, vom Wort Gottes her. Ausgeschlossen also, dass sie es etwa versuchte, mit sogenannten christlichen Konzeptionen, Ideologien, Programmen oder Parteien. Ausgeschlossen ist vor allem, dass die Kirche ihre Mitverantwortung für die Gesellschaft ergreift, um ihre eigene Sache wirksam zu vertreten. Sie, die Kirche, vertritt in der Öffentlichkeit nicht sich selbst, sondern mit ihrem Zeugnis ihren Herrn.“
„Jesus Christus, mein HERR“ – die „Sache“ der Reformation Von Ernst Wolf Wird man vor die Frage gestellt, was die … Mehr
Tagesgebet zum drittletzten Sonntag des Kirchenjahres, 6. November 2022
HERR, unser Gott,einen neuen Himmel und eine neue Erde hat Du verheißen,in denen deine Gerechtigkeit wohnt.Wir schauen auf eine zerstrittene … Mehr
Patriarch Kyrills Endzeitrede auf der Plenarsitzung des 24. Weltrates des Russischen Volkes: „So lange unser Vaterland diese Insel der Freiheit ist, so lange wird der Rest der Welt ein Zeichen der Hoffnung auf eine Chance haben, den Lauf der Geschichte zu ändern und ein globales apokalyptisches Ende zu verhindern – zumindest in eine Perspektive zu rücken, mit der niemand von uns sein Leben oder das unserer nächsten Nachkommen bindet. Möge Gott uns bei all dem helfen.“
Aufschlussreich ist, in welchen weltanschaulichen Sphären sich Patriarch Kyrill I. bewegt: Bericht Seiner Heiligkeit Patriarch Kirill auf der Plenarsitzung des … Mehr
Samuel Butler, Über den Tod (Kapitel 13 aus dem Roman Erewhon, 1872): „Die Gewissheit, sagen sie, dass wir eines Tages sterben werden, macht uns nicht sehr unglücklich; niemand bildet sich ein, dass er dem Tod entgeht, und so wird auch niemand enttäuscht. Es macht uns auch nicht viel aus, wenn wir wissen, dass wir nicht mehr lange zu leben haben; das einzige, was uns ernstlich zu schaffen machen würde, wäre, genau zu wissen – oder, besser gesagt, zu glauben, wir wüssten es –, in welchem Augenblick es uns dereinst trifft.“
In seinem satirischen Roman »Erewhon« – Anagramm des englischen Wortes nowhere (nirgendwo) -, dessen Handlung in einem gleichnamigen fiktiven Land … Mehr
Georg Froelich (1500-1575) as the first Protestant advocate of religious tolerance in his writing ‚Whether Secular Government Has the Right to Wield the Sword in Matters of Faith‘ (March 1530): „Christians, Jews, Anabaptists, etc., all would be free to establish and observe without hindrance those doctrines and ceremonies which they regard as right and by which they hope to come to God, but in separate places, namely the Christians in their churches, the Anabaptists and Jews in their designated houses or synagogues.“
In general, Sebastian Castellio (1515-1563) is regarded as the first Protestant scholar who had spoken out for comprehensive religious tolerance. … Mehr
Karl Barth, Die Reformation und wir Menschen von heute (1938): „Wir wollen zum Schluss noch einmal die Reformation selber reden lassen. Sie gibt uns im Namen aller derer, die das hatten, haben und haben werden, die Antwort. Möchten wir sie hören und nachsprechen als unsere Antwort: „Ich glaube, dass ich nicht aus eigener Vernunft noch Kraft an Jesum Christum, meinen Herrn, glauben oder zu ihm kommen kann, …““
Die Reformation und wir Menschen von heute Von Karl Barth Die Reformation bedeutet für uns ein Angebot und es kann … Mehr
Rudolf Bohren, Predigt als Erzählung (1967): „Der Prediger ist kein Causeur oder Dichter. Er muß nacherzählen. Sein Mangel an Verstand und an Sprachkraft wird damit evident. Er hält sich an eine Vorlage, er erzählt, was andere schon vorerzählt haben. Indem er nach-erzählt, ist von ihm primär nicht Originalität zu verlangen. Er ist nicht Schöpfer seiner Erzählung, sondern lediglich Reproduzent; er reproduziert, was tradiert ist und da steht. Er wiederholt, er re-zitiert. So erinnert er.“
Predigt als Erzählung Von Rudolf Bohren »Erzählen im eigentlichen Sinn des Wortes ist unmöglich geworden.« Dieser Satz von Alain Robbe-Grillet … Mehr
Martin Luther zum Martyrium der beiden Augustiner-Mönche Heinrich Voes (Hendrik Voes) und Jan van Esch (Johann van Esschen) in seinem Brief an die Christen in den Niederlanden (1523): „Euch ists vor aller Welt gegeben, das Evangelium nicht alleine zu hören und Christus zu erkennen, sondern auch die Ersten zu sein, die um Christi willen Schande und Schaden, Angst und Not, Gefängnis und Gefahr leiden. Und Ihr seid nun so voller Frucht und Stärke geworden, dass Ihrs auch mit eigenem Blut begossen und bekräftigt habt.“
An die Christen in den Niederlanden (Juli/August 1523) Nachdem die beiden Antwerpener Augustiner-Mönche Hendrik Voes und Johann van Esschen am … Mehr