„Es ist vollbracht!“ Über Jesu Lebenshingabe am Kreuz und unsere Versöhnung mit Gott: „Die Erlösten, denen in Christus die Versöhnung mit dem Gott zugesprochen ist, sagen zu Recht: Es ging nicht anders; das war für uns notwendig. Und doch bleiben Jesu Tod und Auferstehung ein göttliches Geheimnis, das Menschen nicht denkerisch ergründen können. An Stelle eigenen Denkens tritt das liturgische Gedenken an die Selbsthingabe des Gottessohnes, wie dies Jesus seinen Jüngern aufgetragen hat: ‚Solches tut zu meinem Gedächtnis.‘ (Lukas 22,19)“

„Es ist vollbracht!“ Über Jesu Lebenshingabe am Kreuz und unsere Versöhnung mit Gott „Als nun Jesus den Essig genommen hatte, … Mehr

Johann Georg Hamann, Über die Auslegung der Heiligen Schrift: „Gott ein Schriftsteller! – Die Eingebung dieses Buches ist eine eben so große Erniedrigung und Herablassung Gottes wie die Schöpfung durch den Vater und die Menschwerdung des Sohnes. Die Demut des Herzens ist daher die einzige Gemütsverfassung, die zur Lesung der Bibel gehört und die unentbehrlichste Vorbereitung dafür.“

Über die Auslegung der Heiligen Schrift Von Johann Georg Hamann Gott ein Schriftsteller! – Die Eingebung dieses Buches ist eine … Mehr

John R. W. Stott, Die biblische Grundlage der Evangelisation (Lausanne 1974): „Unsere Mission soll, wie die seine, eine Mission des Dienstes sein. Er gab seine hohe Stellung auf und nahm Knechtsgestalt an (Phil. 2,7). Das müssen wir auch tun. Er stellt uns ein vollkommenes Mo­dell des Dienstes vor und sendet seine Gemeinde in die Welt, damit sie eine dienende Gemeinde ist. Müssen wir nicht diesen biblischen Schwerpunkt wiedergewinnen? In vieler Hinsicht neigten wir (besonders die von uns, die aus Europa und Nordamerika kommen) in unserer Haltung und in unseren Unternehmungen mehr dazu, Herren zu sein, als zu dienen.“

In Hongkong hatte ich wohl 2006 John Stott in St. Andrew’s in Kowloon predigen hören. Schon 85 Jahre alt war … Mehr

Philipp Melanchthon, Unterricht der Visitatoren (1528): „Das dritte Stück christlichen Lebens ist: gute Werke tun, wie Keuschheit, den Nächsten lie­ben, ihm helfen, nicht lügen noch betrügen, nicht stehlen, nicht totschlagen, nicht rachgierig sein, nicht mit eigner Gewalt sich rächen usw. Darum sollen abermals die zehn Gebote fleißig gepredigt werden, denn darin sind alle guten Werke verfasst, und heißen nicht allein darum gute Werke, dass sie dem Nächsten zugut geschehen, sondern auch, weil sie Gott geboten hat, weshalb sie Gott auch Wohlgefallen.“

Unterricht der Visitatoren (1528) Von Philipp Melanchthon Die Reformation hatte in Kursachsen die Gemeinden ergriffen, ohne daß von oben her … Mehr

Friedrich Westermayer über Eitelhans Langenmantel, Augsburger Wiedertäufer, der 1528 in Weißenhorn hingerichtet wurde: „Langenmantel vertrat keine bestimmte Gruppe, geschweige denn bildete er eine solche, sondern ihm ging es darum, dass der Erkennungsgruß der Wiedertäufer: ‚Gott grüß dich, Bruder im Herrn!‘ mit der Antwort: ‚Dank dir Gott, Bruder im Herrn!‘ zur Wahrheit in dieser Welt werde. Wenn ihn der Pfarrer Johann Schneid von Heilig Kreuz mit dem Titel ‚Ritterlicher Christ‘ bezeichnet, so hat er damit das Rechte getroffen. Langenmantel kämpfte mit ehrlichem Willen und Einsatz seiner Persönlichkeit um die Herrschaft Christi auf dieser Welt.“

Am 12. Mai 1528 wurde der Augsburger Patriziersohn und Wiedertäufer Eitelhans Langenmantel in der Fuggerstadt Weißenhorn wegen seines Glaubens hingerichtet. … Mehr

Wilhelm Vischer, Das Geheimnis Israels. Eine Erklärung der Kapitel 9-11 des Römerbriefs (1948): „Das einzige, was dir zu tun bleibt, ist glauben und bekennen. Bekennen heißt im Griechischen wörtlich „das gleiche sagen“, in diesem Fall also sagen, was Gottes Wort und Geist dir sagen: Jesus ist der HErr. In ihm ist der rettende Name Gottes kundgetan, das Tetragramm des Alten Testaments ist „vokalisiert“ als „Jesus“, und jeder, der das ausspricht, verfügt über die Wundermacht eines Baal schem tow.“

Das Geheimnis Israels. Eine Erklärung der Kapitel 9-11 des Römerbriefs[1] Von Prof. D. WILHELM VISCHER, Montpellier Einleitung Das „Geheimnis Israels“ … Mehr

Ludwig Schlaich über das vermeintlich lebensunwerte Leben (1941): „Schließlich aber sind wir Menschen weder be­rechtigt, von Gott gesetztes Leben eigenmächtig zu zerstören, noch befähigt, den von Gott gewollten Sinn eines solchen Lebens zu erkennen, sondern haben uns an Jesu Wort zu erinnern: „Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“ (Matth. 25, 40)“

Da mögen manche Formulierungen gegenwärtig schwer erträglich sein. Und doch war es der Verfasser, Ludwig Schlaich, der sich als Leiter … Mehr