Wilhelm Vischer, Die Bedeutung des Alten Testaments für das christliche Leben (1938): „Der Christus ist der von Gott selbst gesalbte Priesterkönig des auserwählten Volkes, dessen Ankunft alle Worte des Alten Testaments ankündigen. Deshalb berufen sich die neutestamentlichen Verkündiger beständig auf das, was im Alten Testament geschrieben steht. Nur so können sie Jesus von Nazareth als den Christus verkündigen. Nur durch die Beziehung auf das Alte Testament kann gezeigt und erkannt werden, dass er der Messias ist, und was es heißt, dass er der Messias ist.“

Die Bedeutung des Alten Testaments für das christliche Leben Von Wilhelm Vischer Die einzigartige Bedeutung des Alten Testaments für das … Mehr

Wilhelm Maurer, Die Lutherische Kirche und ihre Mission (1953): „Die Mission hat sie zu einer Weltkirche werden lassen, sie von den Fesseln des Territorialismus befreit. Die Missionsbewegung hat ihr die geistlichen Kräfte des Pietismus und der Erweckung zugeführt und dadurch die Starrheit der staatsgebundenen Pastorenkirche von innen her überwinden helfen.“

Die Lutherische Kirche und ihre Mission Von Wilhelm Maurer Wir sind gewohnt, den Ablauf der Geschichte unter dem Schema des … Mehr

Paul Evdokimov, Der Heilige Geist und das Gebet für die Einheit (1960): „Mit dem Heiligen Geist beten, heißt ein- und denselben, altbekannten Worten seinen eschatologischen vorwärts tragenden Anhauch verleihen; heißt Heiligung des Namens, wie sie nur in der Haltung der bekennenden Märtyrer möglich ist; heißt auf das Himmelreich warten – auf den Heiligen Geist (die eschatologische Epiklese, die aus dieser Welt „eine neue Erde” macht)“

Der Heilige Geist und das Gebet für die Einheit Von Paul Evdokimov Angesichts der „zerstreuten Ähren”, die heimbegehren, angesichts ihrer … Mehr

Martin Luther, Von weltlicher Obrigkeit, wie weit man ihr Gehorsam schuldig sei (1523): „Die Christen kann man nicht anders als allein mit Gottes Wort regieren. Denn Christen müssen im Glauben regiert werden, nicht mit äußeren Werken. Glaube kann aber durch kein Menschenwort, sondern nur durch Gottes Wort kommen.“

Von weltlicher Obrigkeit, wie weit man ihr Gehorsam schuldig sei (1523) Von Martin Luther Dem durchlauchtigen, hochgebornen Fürsten und Herrn, … Mehr

Hanns Bächtold, Deutscher Soldatenbrauch und Soldatenglaube (1917): „Der Soldat sieht sich fortwährend von mannigfaltigen Gefahren bedroht und wird sich seiner menschlichen Ohnmacht bewusst. Da neigt er gern zu dem Glauben, dass es übernatürliche Mächte gebe, die Schutz vor Not und Gefahr, Verwundung und Tod ge­währen und holt sich aus diesem Glauben neue Hoff­nung und neuen Halt. Es ist schwer, dabei die Grenze zwischen wahrem Glauben und Aberglauben zu ziehen; beide gehen in einander über. Wohl die meisten Soldaten tragen irgend etwas auf sich; das zeigen alle bisher gemach­ten Erhebungen. Der eine hat stets die Photographie lieber Angehöriger oder irgend ein anderes Erinne­rungszeichen an sie, der andere eine geweihte Me­daille, einen Bibelspruch oder die ganze Bibel usw.“

Deutscher Soldatenbrauch und Soldatenglaube (1917) Von Hanns Bächtold Wie kommen Soldaten mit dem Kriegsgeschehen religiös zurecht? Der schweizer Volkskundler Hanns … Mehr

Martin Luther, Ein Sermon in der Kaufmannskirche zu Erfurt gepredigt vom Kreuz und Leiden eines rechten Christenmenschen (1522): „Wenn ich im Bett liege und krank bin oder wenn einer um seines Verbrechens willen durch Feuer, Wasser oder Schwert getötet wird, ist das nicht das Kreuz Christi, sondern das Kreuz Christi ist die Schande und die Verfolgung um der Gerechtigkeit willen. Darum müssen die wahrhaftigen Christen als Ketzer und Übeltäter beschuldigt werden.“

Ein Sermon in der Kaufmannskirche zu Erfurt gepredigt vom Kreuz und Leiden eines rechten Christenmenschen (1522) Von Martin Luther Meine … Mehr

Dietrich Bonhoeffer, Die Bekennende Kirche und die Ökumene (1935) : „Ob sich die Hoffnung auf das Ökumenische Konzil der evangelischen Christenheit erfüllen wird, ob ein solches Konzil nicht nur in Vollmacht die Wahrheit und die Einheit der Kirche Christi bezeugen wird, sondern ob es Zeugnis wird ablegen können gegen die Feinde des Christentums in aller Welt, ob es ein richtendes Wort sprechen wird über Krieg, Rassenhass und soziale Ausbeutung, ob durch solche wahre ökumenische Einheit aller evangelischen Christen in allen Völkern einmal der Krieg selbst unmöglich wird, ob das Zeugnis eines solchen Konzils Ohren finden wird, die hören, – das steht bei unserem Gehorsam gegen die uns gestellte Frage und dabei, wie Gott unseren Gehorsam gebrauchen will.“

Die Bekennende Kirche und die Ökumene Von Dietrich Bonhoeffer Der Kampf der Bekennenden Kirche ist von Anfang an unter stärkster … Mehr

Martin Luthers Sendbrief an Hartmut von Cronberg zum Trost an die Verfolgten (1522): „Sie drohen uns mit dem Tod. Wenn sie so klug wären, wie sie töricht sind, sollten sie uns mit dem Leben drohen. Es ist ein törichtes, schimpfliches Drohen, Christus und seine Christen mit dem Tod schrecken zu wollen, wo sie doch Herren und Besieger des Todes sind.“

Sendbrief an Hartmut von Cronberg (1522) Von Martin Luther Ein Missive allen denen, die wegen des Wortes Gottes Verfolgung leiden … Mehr

Claus Westermann, Kirchengeschichte und Geschichte Israels: „In der Kirchengeschichte dagegen und in deren Darstellungen tritt das Segenswirken Gottes und damit sein Schöpferwirken zurück, wenn es nicht ganz fehlt. In einem allmählichen Prozeß einerseits der Indivi­dualisierung und Vergeistigung, andererseits der Institutionalisierung haben die Kirchen des Abendlandes die Verbindung mit dem Segens­wirken Gottes und seinem Wirken als Schöpfer weitgehend verloren.“

Kirchengeschichte und Geschichte Israels Von Claus Westermann Nach dem Verhältnis der Kirchengeschichte zur Geschichte Israels ist bisher noch nicht gefragt … Mehr