Johann Georg Hamann, Metakritik über den Purismum der Vernunft (1785): „Je länger man nachdenkt; desto tiefer u inniger man verstummt und alle Lust zu reden verliert. „Weh den Tyrannen, wenn sich Gott um sie bekümmern wird! Wozu fragen sie also nach Ihm? Mene, mene, tekel den Sophisten! ihre Scheidemünze wird zu leicht gefunden und ihre Wechselbank zubrochen werden!!“

Metakritik über den Purismum der Vernunft Von Johann Georg Hamann Sunt lacrumae RERUM – o quantum est in REBUS inane! … Mehr

Heinrich Vogel, Christ the Centre. The Christological Centrality of the Barmen Declaration (1984): „I myself confess to a doxological ort­hodoxy, that is, to the acknowled­gement of the truth revealed to us in the Holy Scripture, the truth whose name is Jesus Christ. Even if we fail in our attempts to recognize this truth, unable to transcend our limi­tations, then and there, in our fai­lure, we are called to adoration.“

Christ the Centre. The Christological Centrality of the Barmen Declaration[1] By Heinrich Vogel I must begin with a confession. It … Mehr

Dietrich Ritschl, Gott wohnt in der Zeit. Auf der Suche nach dem verlorenen Gott (1986): „Es bleibt uns noch das Hineinschlüpfen in die enge Geschichte von Abraham bis heute, die zugleich die Weite und Freiheit der Trinität ist: Drin-Stehen und Teilnehmen an der Geschichte und am Tun des jüdischen Gottes und seines Gleichnisses von Nazareth, bewegt in unserem Geist von seinem Geist.“

Gott wohnt in der Zeit. Auf der Suche nach dem verlorenen Gott Von Dietrich Ritschl Die »Suche nach dem verlorenen … Mehr

Lob des Handwerks: „Was das Handwerk ausmacht, trägt es bereits in seinem Namen: das eigene Werk. Wer mit Geschick und Sachverstand arbeitet, schafft etwas, das sichtbar, greifbar und in der Regel von bleibendem Wert ist. Ein gelungenes Werk spricht für sich. In den Psalmen wird Gott wiederholt auf sein Handwerk angesprochen. So dürfen auch wir im Sinne Gottes für unser eigenes Handwerk beten: ‚Die Freundlichkeit des Herrn, unseres Gottes, sei über uns, / gib dem Werk unserer Hände Bestand, ja, gib dem Werk unserer Hände Bestand.‘ (Psalm 90,17).“

Lob des Handwerks Die Geringschätzung handwerklicher Tätigkeiten ist kein neues Phänomen. Schon in der Antike äußerten sich Denker herablassend über … Mehr

Alexander Tsipko, Russland kann das Ideal des Leidens der Menschen nicht loswerden. Die unbändigen Fantasien der russischen Idee: „Keine einzige europäische Nation hat so etwas wie unseren Messianismus, der im Leiden den Sinn der Existenz seines Volkes sieht. Und meiner Meinung nach gibt es dafür eine Erklärung: Das russische Volk existiert, aber die russische Nation existiert nicht. Daher haben diejenigen, die über den Menschen stehen, kein Mitgefühl für die Schmerzen und Nöte der Menschen.“

Aufschlussreich ist, was der 80-jährigen russische Politikwissenschaftler Alexander Tsipko jüngst in Nesawissimaja Gaseta über die Ideologie der russischen „Armutsseele“ geschrieben … Mehr