Logos Von Ernst Fuchs 1. Religionsgeschichtlich a) Wortbedeutung. Ohne den johanneischen Satz En archê ên ho logos gäbe es trotz … Mehr
Schlagwort: Ernst Fuchs
Ernst Fuchs, Freiheit im Neuen Testament (1958): „Dann wollen wir genau das, was Gott von Jesus her tut. So geht es dieser Freiheit nur noch um das, was zwischen Gott und dem Menschen heilsam in der Welt geschieht. Jesus wird selbst ihr Vorbild. Denn sie ist ja Freiheit zum Glauben, dass Gott vollendet, was er in Jesus angefangen hat; dass er die Geschichte der Sünde, des Todes und des Gesetzes in der Geschichte des Heils, des Lebens, der Liebe an uns zu Ende bringt. Aus dieser Freiheit zum Glauben erwächst dann von selbst die Freiheit von den Werken zu den Werken.“
Freiheit im Neuen Testament Von Ernst Fuchs 1. Voraussetzungen Im griech. Sprachgebiet ist Freiheit als Heil des Menschen gedacht worden, … Mehr
Ernst Fuchs, Neun einleitende Thesen zum Ansatz einer christlichen Theologie (1970): „Jesus eröffnet den Raum der Liebe durch sein eigenes liebendes Verhalten in Wort und Tat bis an sein Kreuz. Die zentrale Aufgabe einer christlichen Theologie gilt der Auslegung aller am Liebesgebot als Hilfe zur Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus beanspruchbaren Texte, in denen sich die Kraft absoluter Wahrheit als Nähe Gottes in der Liebe zu erkennen gibt.“
Neun einleitende Thesen zum Ansatz einer christlichen Theologie (Marburg, 21.1.1970) Von Ernst Fuchs Jede christliche Theologie bezieht sich ihrem Stoff … Mehr
Ernst Fuchs, Wahrheit im Neuen Testament (1962): „Während das Gericht über die Welt mit einem Donnerschlag vergleichbar ist oder mit zuckenden Blitzen, verbreitet sich die Offenbarung Gottes in Jesus wie ein mildes, ruhiges Licht in einer dunklen oder aufgeregten Welt. Die Liebe ist nur Eine. Sie will verherrlicht werden, wie die Wunder zeigen (obgleich sie auf dem Höhepunkt abgewiesen werden. Die Liebe will aber Sichtbarkeit, weil sie und wie sie an Jesu Kreuz sichtbar geworden ist. Jene Zukunft, zu welcher die Glaubenden durch die Wahrheit befreit werden, ist die in Jesus sichtbar gewordene Herrlichkeit der Liebe. Sie ist Freude an Gott. Wer Gott in der Wahrheit anruft, der hat sich in dasjenige Sein holen lassen, in welchem alle Traurigkeit der Welt, ihre Schwermut, durch die Liebe überwindbar wird, so dass alle Eins sein werden. Die Wahrheit ist das erfreuliche Wort der Liebe, bei dem Gott bleibt, so gewiss Gott bei sich selbst bleibt, also sich selbst treu bleibt. Wer immer von der Wahrheit reden wird, der hat von Gottes Liebe geredet – das weiß der Glaube an Jesus.“
Wahrheit im Neuen Testament Von Ernst Fuchs Nachdem R. Bultmann den neutestamentlichen Sprachgebrauch der Wortgruppe um alêtheia und dessen Voraussetzungen … Mehr
Ernst Fuchs, Das Weihnachtsevangelium (1959): „Das bessere Gleichnis für Gottes Stille wäre eine ruhige Nacht friedlichen Schlafes, ohne Lärm und Schrecken. Aber selbst die ruhigste Nacht kann hier auch nur ein Gleichnis sein. Sie müsste ja zur heiligen Nacht werden können. Und das könnte nur geschehen, wenn in solcher Nacht das helle, das wahre himmlische Licht aufleuchten würde, um uns in seinen Schein hereinzunehmen. Aber würde diese Nacht dann nicht zum Tag? In einer derart heiligen Nacht bräche ja der wahre Tag an, der Tag des Herrn, der nicht nur Frieden gibt, sondern Frieden macht.“
Das Weihnachtsevangelium (1959) Von Ernst Fuchs „Da, in jenen Tagen, ging ein Erlaß vom Caesar Augustus aus, die ganze Oekumene … Mehr
Ernst Fuchs, Adventsansprache (1963): „Wo Gott wohnt, wird alles anders, da hat alles Zukunft, da gibt es keine Mietprobleme, da weicht die Finsternis, da ist Zukunft, da liebt die Liebe und spricht: ’siehe, ich mache alles neu!‘ Der Glaube macht das Warten zur Erwartung. Was erwarten wir von Gott? Der Glaube erwartet von Gott, daß sich Gott im Leben und Sterben durchsetzt. Und so tun wir alle gut daran, uns auch am Weihnachtsfest dieses so viel Trauriges bergenden Jahres dem Glauben hinzugeben.“
Adventsansprache (1963) Von Ernst Fuchs Wir versuchen, auf jenen Satz zu hören, den wir Joh 1,14 und 16 lasen: „Und … Mehr
Ernst Fuchs, Die Sprache im Neuen Testament (1958): „Das Neue Testament lehrt uns im Blick auf Jesus, dass die Freiheit des Glaubens die Freiheit zum Wort ist. Jetzt kommt es darauf an, ob der Glaube auch bei uns das Wort nehmen wird. Das Neue Testament schickt uns die Verantwortung für die Freiheit des Glaubens zu, es nimmt sie uns nicht ab. Es will nicht, dass wir das Wort ihm überlassen, sondern es will, dass wir selber das Wort nehmen, wie Jesus das Wort nahm.“
Die Sprache im Neuen Testament Von Ernst Fuchs Sprache ist Mitteilung. Wer von der Sprache im Neuen Testament reden will, … Mehr
Ernst Fuchs‘ Predigt über Lukas 7,35-50 von 1935: „Der Herr weiß, dass die Liebe unteilbar ist. Das haben wir zu bedenken, wer Gott sucht, der sucht auch Menschen, denn er muß immer suchen, wer Gott liebt, der liebt auch Menschen, denn er muß immer lieben. Ohne die Sünde wäre das Suchen, wäre die Liebe das irdische Glück, weil uns aber die Sünde verblendet hat, so dass wir Gott am falschen Ort suchen, deshalb verliert sich unser Lieben und unser Suchen.“
Die unteilbare Liebe. Predigt über Lukas 7,36-50 Von Ernst Fuchs Liebe Gemeinde, wahrscheinlich dieselbe Geschichte wird bei Matthäus und Markus … Mehr
Ernst Fuchs über den Theologen Karl Barth (1966): „Es muß also gar nicht so sein, daß sich eine Fiktion einfach in Rauch auflöst. Im Gegenteil, Fiktionen können realisiert werden, sie wollen das, und wenn sie realisiert sind, wird ihr Wahrheitsgehalt überprüfbar. Nur so und nicht anders entsteht auch eine große Dogmatik.“
Der Theologe Karl Barth. Zu seinem 80. Geburtstag[1] Von Ernst Fuchs Es gab und es gibt in unsrem aufs Massenhafte … Mehr