Paul Schempp, „Das Evangelium als politische Weisheit“ von 1948: „Das fröhliche Ereignis der Schöpfung ist in seiner Tragweite und Bedeu­tung stärker als das Ereignis des Sündenfalls, und das fröhliche Ereignis von Ostern ist in seiner Tragweite und Bedeutung stärker als das Ereig­nis der Kreuzigung Jesu, und das fröhliche Ereignis der Wiederkunft Christi ist in seiner Tragweite und Bedeutung stärker als der Schrecken der Endzeit.“

Paul Schempps „Das Evangelium als politische Weisheit“ von 1948 dürfte wohl als die erste evangelische Politische Ethik in der Nachkriegszeit … Mehr

Gerhard Sauter über Rechtfertigung: „Gottes Gerechtigkeit konfrontiert unsere Vorstellungen von Gerechtigkeit (als Zuteilung dessen, was uns zukommt, oder als Ausgleich für erlittenes Unrecht oder Benachteiligung oder als soziale bzw. ökonomische Gleichstellung) mit der Rechtsform seiner Barmherzigkeit.“

Der Artikel über Rechtfertigung, den Gerhard Sauter 1997 verfasst hatte, ist eine theologische Meisterleistung. In ihm wird auch deutlich, wo … Mehr

Martin Honecker über Hermann Diem: „Mit der Konzentration auf die Predigt als dem Grundgeschehen von Kirche war seine theologische Arbeit fast aus­schließlich an der Kirche und ihrer Praxis orientiert. Der württembergischen Kirche war er – trotz oder vielleicht sogar wegen mancherlei Auseinander­setzungen und Konflikten – sehr stark verbun­den.“

Hermann Diem (02.02.1900-27.02.1975) Von Martin Honecker Hermann Diem hat nicht nur einen bemerkens­werten Lebenslauf, sondern er führte auch eine sehr … Mehr

Kornelis Heiko Miskotte – Die Erlaubnis zum schriftgemäßen Denken: „Es ist «biblisch» unmöglich, eine Ontologie in die Gotteslehre einzuführen. Schon hier ist die «Orthodoxie» fatale Wege gegangen. Wenn die logische Verkrampfung, das Allgemeine voran, als Erstes, Tieferes, Umfassenderes denken zu wollen, gelöst wird, wenn die Deduktion aus dem Begriff zurückweicht vor der Induktion aus dem Namen, wenn in unsere Besinnung die «biblische» Bewegung aufgenommen wird: vom Besonderen zum Allgemeinen, dann ist dieser Gang des Denkens als evident «biblisch» schriftgemäß.“

Die Erlaubnis zum schriftgemäßen Denken Von Kornelis H. Miskotte Das Echo, die Zustimmung, welche Barth in Holland gefunden hat, ist, … Mehr

Brevard S. Childs, Die theologische Bedeutung der Endform eines Textes: „Durch die kanonische Form des Textes in seiner Endform wird die normative theologische Bezeugung der Schrift für die christliche Kirche weitergegeben. Das einzigartige Zeugnis der biblischen Autoren wird jedoch ernsthaft beeinträchtigt, wenn ihr je eigener Standpunkt um einer rekonstruierten historischen Einlinigkeit willen zurechtgestutzt wird.“

Die theologische Bedeutung der Endform eines Textes Von Brevard S. Childs In den letzten Jahren wurden mehrfach Stimmen laut, die … Mehr