Im Hinblick auf den Predigttext 1Mose 22,1-14 in der Predigtreihe VI an Sonntag Judika hier die Auslegung von Walther Zimmerli: … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Walther Zimmerlis Vortrag „Das Alte Testament in der Verkündigung der christlichen Kirche“ von 1955: „Es geht darin nicht um eine Reduktion oder zwangsweise Gleichschaltung des alttestamentlichen Wortes mit der aufgedeckten Christusbotschaft“
Immer noch lesenswert ist Walther Zimmerlis Vortrag Das Alte Testament in der Verkündigung der christlichen Kirche von 1955, wo es … Mehr
Überblick über die biblischen Bücher und deren Inhalt
In der Luther-Bibel von 1975 war eingangs ein erweitertes Inhaltsverzeichnis zu den biblischen Büchern abgedruckt. Ich habe es überarbeitet und … Mehr
Wo finde ich was? Die Zusammenstellung wichtiger Bibeltexte in der Luther-Bibel
Den Revisionen der Luther-Bibel 1975/1984/2017 wurde jeweils die Zusammenstellung wichtiger Bibeltexte mit den jeweiligen biblischen Büchern beigegeben. Ich habe die … Mehr
Christoph Blumhardt, Auslegung des Aaronitischen Segens (4. Mose 6,24-26): „Was eigentlich der Segen ist, wissen wir nicht. Er umgibt uns wie eine gute Luft und tut uns wohl wie ein schöner Sommertag. Aber er hat eine Kraft; das spüren wir; er legt sich in alles hinein. Der Segen geht mit uns, wenn wir etwas arbeiten, und besonders, wenn wir etwas Gutes tun, leuchtet der Segen über uns. Der Segen kommt vom Angesichte Gottes. Die Freundlichkeit Gottes ist wie die Sonne, die leuchtet, dass der Same aufgeht. Jeder Mensch muss denken: In mir ist ein Same des Guten und Schönen, und es kommt nur darauf an, dass der Segen drüber kommt und der Same aufgehen kann.“
Über den Aaronitischen Segen Von Christoph Blumhardt Der Herr segne dich, und behüte dich! Der Herr lasse sein Angesicht leuchten … Mehr
Eberhard Jüngel, Die wunderbaren Kraftakte des Jesus von Nazareth: „Ein letzter Hinweis soll der Vorbehaltlosigkeit und Bedingungslosigkeit der wunderbaren Machttaten Jesu gelten. Seine Wunderhandlungen stehen weder unter weltlichen noch – und das ist besonders bemerkenswert – unter religiösen Bedingungen. Für die religiöse Umwelt Jesu haben Kranke und Besessene sich ihr Elend selber zugezogen. Ihr erbärmlicher Zustand galt als Strafe für irgendwelche von ihnen begangenen Sünden. Von ihnen wäre also, wenn ihnen überhaupt zu helfen war, ein gehöriges Sündenbekenntnis als Voraussetzung ihrer Haltung gefordert. Nichts dergleichen kennzeichnet die Wunder Jesu. Ihn jammerten die in ihrer Kreatürlichkeit entstellten Menschen. Er ist nicht mit möglichen Ursachen ihres Elends beschäftigt, sondern mit diesem Elend selbst. Er fragt nicht, woher und warum. Er reagiert unmittelbar und vorbehaltlos. Und darin ist er ein Gegenstück zu allem religiösen Muff, der allemal darauf hinausläuft, den Menschen auf seine Sünden oder auf sein moralischen Versagen zu fixieren. Jesu Wunder kümmern sich nicht um die moralische Würdigkeit derer, denen sie zugute kommen. Mehr noch als in seinen Reden zeigt sich in seinen wunderbaren Taten, dass Jesus alles andere als ein Moralist war.“
Weil es ihn jammerte. Die wunderbaren Kraftakte des Jesus von Nazareth Von Eberhard Jüngel Wunder gehören dazu – jedenfalls dann, … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigt über Johannes 20,19-23 von 1950: „Die Christenheit ist keine Verschwörung, die wie eine Krankheit der Gesellschaft im Dunkel schleicht … wir wissen ja auch, dass man damit die Straße gegen die Christen mobil machen kann. Das ist die Stimmung, die bei den staatlichen Organen herrscht, welche zur Unterdrückung der Kirche eingesetzt werden!“
Predigt über Johannes 20,19-23 – Wie die Jünger froh wurden Von Hans Joachim Iwand Am Abend aber desselben ersten Tages … Mehr
Hans Ehrenberg, Pfingstpredigt über Apostelgeschichte 2,1-13 (1937): „Diejenigen, welche sich bei den ersten Pfingsten über Jesu Jünger erregten, waren Menschen, gewohnt an Bibel und kirchliche Gemeinschaft und bekannt mit den Weissagungen der Schrift auf das Kommen des Geistes, und doch waren sie nicht vorbereitet, als sie urplötzlich dem heiligen Geist in Person begegneten. Um wieviel weniger ist der Mensch von heute in der Lage, den Geist in Person zu erkennen, der Mensch von heute, der ohne Bibel lebt und anstatt Weissagungen auf einen kommenden himmlischen Geist Nachrichten über einen gegenwärtigen irdischen Geist aufzunehmen gewohnt ist! Der Mensch von heute, der von dem, was er Religion nennt, bestenfalls eine Ergänzung seines irdischen Schaffens, aber niemals einen vollständigen Duchbruch durch sein Erdenwallen erwartet! Gerade das ist doch Pfingsten: Durchbruch, radikaler und totaler Durchbruch durch alles, was menschlich und irdisch ist!“
Hans Ehrenberg (1883-1958), Vetter Franz Rosenzweigs, war als Judenchrist von 1925 bis 1937 Pfarrer an der Christuskirche in Bochum. Er … Mehr
Warum die Himmelfahrt uns weltweit eine Begegnung mit dem auferstandenen Christus ermöglicht: „Jesu Auferstehung irdisch in der Horizontalen festgehalten würde dagegen bedeuten, dass man sich wie die Hirten in der Weihnachtsgeschichte zu einem bestimmten heiligen Erscheinungsort (man denke bezüglich der Marienerscheinungen an Lourdes) aufmachen müsste, um dem auferstandenen Messias zu begegnen. Dank der Himmelfahrt kann der Heilandsruf für Christen allerorts gelten: ‚Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.‘ Wenn man es dogmatisch fassen will, führt die Himmelfahrt gerade nicht in die leibliche Abwesenheit Christi, sondern in die Ubiquität dessen Menschseins, die eben nicht das Extra Calvinisticum gelten lässt.“
Jesu Auferstehung irdisch in der Horizontalen festgehalten würde dagegen bedeuten, dass man sich wie die Hirten in der Weihnachtsgeschichte zu … Mehr