Am Ende der Berufsgeschichte Abrahams in Genesis 12 heißt es: „Da ging Abram, wie der HERR es ihm gesagt hatte, … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Die Bibel als göttlicher Wort-Schatz des christlichen Glaubens: „Weil die Heilige Schrift von Christus her auszulegen ist, gilt sie nicht als Gesetzbuch menschlicher Gottwohlgefälligkeit.“
Die Bibel als göttlicher Wort-Schatz des christlichen Glaubens In Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum 2017 erscheint im Oktober die überarbeitete Luther-Bibel. … Mehr
Søren Kierkegaard, Die Bibelauslegung der Mittelmäßigkeit: „Die Bibelauslegung der Mittelmäßigkeit legt Christi Worte so lange aus und aus, bis sie ihr Eigenes, das Geistlose (Triviale) herausbekommt — und dann ist sie, nachdem sie alle Schwierigkeiten beseitigt hat, beruhigt und beruft sich auf Christi Worte!“
Kierkegaards letzte publizistische Unternehmung war seine Abrechnung mit dem organisierten Christentum und insbesondere mit der lutherischen Staatskirche in Dänemark, die … Mehr
Martin Luther über das sacrificium intellectus in seiner Auslegung zum Brief an die Galater 3,6: „Der Glaube schlachtet die Vernunft und tötet jenes Tier, das die ganze Welt und alle Kreaturen nicht töten können.“
Der liberale Protestantismus weiß Martin Luther als vermeintlichen Ahnherr des eigenen subjektiven Glaubensbewusstseins zu feiern. Dabei ist es gerade Luther, … Mehr
Hans Joachim Iwand, Zur Versöhnungslehre (nach 2. Korinther 5,18-22): „Nun stoßen wir auf das Höchste und Tiefste, auf die eigentliche Goldader der Heiligen Schrift: ‚Er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir würden die Gerechtigkeit Gottes in ihm.‘ Das ist einer der Sätze, auf die man sterben kann, weil sie einen Trost bieten, der stärker ist als der Tod. Und wenn man in seinem ganzen Leben nichts anderes begriffen hätte als dies — und diese Sache ist gar nicht so einfach zu begreifen, einmal ist man ihr näher und dann wieder weiter von ihr entfernt, man muß immer tiefer und inniger darum ringen, in ihre Mitte zu gelangen, sich dort festzuhalten, mit seinem ganzen Sein und Leben — dann hätte man nicht umsonst gelebt.“
Da hat Hans Joachim Iwand in seinem Vortrag zur Versöhnungslehre die „Goldader der Heiligen Schrift“ freigelegt – mit seiner Auslegung … Mehr
Hans Joachim Iwand, Wunder der Weihnacht (1950): „Das Wunder der Weihnacht ist dies: Das, was für den natürlichen Menschen jenseits des Todes liegt, ist in dem Gottmenschen diesseits der Todesgrenze, ist mitten in dieser Todeswelt erschienen und hat eben damit diese gesprengt und aufgehoben. Das ist die Wendung, die mit der Geburt des Sohnes Gottes in Bethlehem Ereignis geworden ist: Alles, was wir Menschen als Wirklichkeit anzusprechen uns gewöhnt haben, ist nun in Frage gestellt, und alles, was wir verloren zu haben schienen, ist Gegenwart geworden.“
Von 1946 bis 1951, also während seiner Zeit als Professor für Systematische Theologie in Göttingen hatte Hans Joachim Iwand ab … Mehr
Hans Jochim Iwand, „Ich lebe und ihr sollt auch leben“ (Osterpredigt über Johannes 14,19): „Teilweise liegt unser Leben noch in der Todesnacht, aber es hat eine Mitte bekommen, wo es hell ist. Es ist hineingekommen in die Kraft der Verheißung Gottes, die Leben, ewiges Leben verheißt. Und wenn wir irre werden wollen an ihr, weil der Tod so stark ist in uns und das Leben so schwach, weil der Tod der Sünde Sold ist und wir abendländischen Nihilisten in dieser Sache einiges geleistet haben und noch leisten, dann steht diese Verheißung vor uns als Gegenwart, als erfüllt in Jesus, dem lebendigen Herrn. Das ist Ostern! In ihm ist sie ein für allemal Ereignis geworden.“
Was für ein Vermächtnis. Die letzte Predigt Hans Joachim Iwands war seine Osterpredigt am 17. April 1960 in Bonn. Vierzehn … Mehr
Fridolin Stier, Das Denkgemächt oder der Gott der Philosophen: „Als der Mensch Gott begegnet war, verschlug es ihm vor Schreck und Freude die Sprache, die nur mehr zu stammeln vermochte: Du … du … du. Aber da war etwas Starkes im Geiste des Menschen, das sich alsbald ermannte, aufstand und Gott bei der Hand nahm, um ihn auf der Steige der Steigerung, via eminentiae genannt, hoch, immer höher bis auf den Gipfel des höchsten, alle anderen Berge überragenden Berges zu führen. Unterwegs verlor Gott seine Hände und Füße, ein Glied um das andere, dann seinen Mund, seine Augen, seine Ohren, sein Herz – ein Organ um das andere, und mit dem Leib verlor Gott auch die Seele. Das gewisse Starke im Geist des Menschen vergeistigte/vergeistete alles Leib- und Seelhafte Gottes zu geistig Gemeintem.“
Fridolin Stier (1902-1981), katholischer Priester und westallgäuer Theologe, der in besonderer Weise der biblischen Denkungsart verpflichtet gewesen ist, hat in … Mehr
Kristlieb Adloff, Zehn Thesen zur biblischen Denkungsart im Hinblick auf den 31. Oktober 2017 (Reformationsjubiläum)
Im Hinblick auf den 500. Jahrestag des Thesenanschlags Martin Luthers hat Kristlieb Adloff, vormals Dozent für Neues Testament und Homiletik … Mehr